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Welcometo bound by blood
Willkommen im Bound by Blood. Wir sind ein Fandom/Mystery RPG das an die Serie Shadowhunters angelehnt ist. Unser Board exestiert schon eine Weile, bei den Important Information könnt ihr alles nachlesen was passiert ist sowie auch das lĂ€ngst Vergangene! Das Board orientiert sich an der Serie aber auch mit Elementen aus den BĂŒchern. Genauso gibt es bei uns die Möglichkeit eigene Rassen mit einfliesen zu lassen, wenn sie unserem Setting entsprechen, jene könnt ihr bei der Charaktervorstellung vorstellen und wir schauen ob wir hamonieren könnten! Ihr könnt und dĂŒrft gerne bei uns mitwirken, wenn gewĂŒnscht, doch auch hat das Team viele eigene Ideen, um euch genĂŒgend Plots zu bieten. Unser Rating ist auf FSK 18 gesetzt. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung und verfĂŒgen ĂŒber keine MindestpostlĂ€nge. Wir schreiben unsere eigene Geschichte, bei der ihr euch gut einbringen könnt. Es sind ĂŒbernatĂŒrliche Wesen, wie Nephilim, Engel, DĂ€monen, Hexenmeister, Vampire, Werwölfe, Elben und andere Wesen gestattet. Interesse? Dann melde dich an und werde ein Teil von uns!
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&&' WetterInplay Info
Ein Blick auf den Kalender verrĂ€t uns, dass April - Juni 2010 unseren Zeitraum zeigt. Schneefall. Der April wurde - seinem Ruf vollstĂ€ndig gerecht und sorgte mit einem Wetterumschwung fĂŒr einen markanten Wetterwechsel, der es in sich hatte. Doch nach dem April wurde es allmĂ€hlich wĂ€rmer und wĂ€rmer mit Spitzentemperatur von 34° Grad. Die nĂ€chste Vollmonde sind am: Samstag, 16. April 2010 | Montag, 16. Mai 2010 | Dienstag, 14. Juni 2010

» Inplay-Monate: April-Juni 2010
» Tage: Montag bis Sonntag
» NÀchster Zeitsprung: folgt
newstime
24.09 Neue Rassen sind im Forum erschienen
02.04 Start des neuen Inplayplotes.
12.03 Der alte Plot und das Spieljahr 2009 ist beendet. Wir befinden uns nun im Jahr 2010 im Inplay. Der neue Plot wird die Tage gestartet.
18.11 Wir haben ein neues Standard Design.
17.09 Wir begrĂŒĂŸen Jutta aka Alec Lightwood als neues teammitglied!
19.08 Das Forum wurde neu zusammengebaut und alle Fehler behoben. Zudem begrĂŒĂŸen wir Kai aka Jace im neues Teammitglied. Das zweite Design ist fertig.

09.07 Verstorbene Charaktere nun als NPC im Nebenplay spielbar.
22.05 Unsere Technik-Abteilung arbeitet gerade an der Lösung des Alert-Problems.
24.01 Wir arbeiten an einem zweiten Design.
03.12 Werft doch mal einen Blick auf unseren Adventkalender.
22.11 Wir begrĂŒĂŸen ein neues Mitglied im Team.
15.11 Das Inplay wurde heute offiziell eröffnet.
14.11 Das Forum ist nun offiziell eröffnet. Es gibt noch das ein oder andere optische Detail das angepasst wird aber das erledigen wir so nebenbei.
07.11 Das Forum ist bald fertig und wird die nÀchsten Tage eröffnet werden.
  we make a living by what we get, but we make a life by what we give
<g13>Jake Riley</g13>
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Posted on:  11.05.2022, 13:52 - Wörter: -

we make a living by what we get, but we make a life by what we give
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am 15.01.2010




Jake seufzte leise. Nicht weil es Freitagabend war und er, nach einem seiner kleineren Jobs, noch unterwegs war. Zur Hölle, es wartete niemand zu Hause auf ihn und es wĂŒrde auch so schnell niemand auf ihn warten, versucht er doch immer andere auf Abstand zu halten. „Keagan. Du hast selber gesagt du hast seit fast drei Tagen nichts gegessen. Du willst weder von mir, noch vom Jugendzentrum Hilfe annehmen. Wir werden da jetzt rein gehen, damit du wenigstens heute eine Kleinigkeit in den Magen kriegst, keine Widerrede!“ Damit hatte er den 19jĂ€hrigen auch schon durch die TĂŒr der SuppenkĂŒche geschoben. Verflucht, es war kalt draußen und auch wenn der Teenager immerhin noch ein Dach ĂŒber den Kopf hatte, war das Geld nun mal knapp. War ja nicht so dass er das Problem nicht verstand, das tat er, sicherlich auf eine andere Art und Weise als Keagan es dachte, aber gerade wollte er nur verhindern, das ihm der Jugendliche zusammen brach. „Es wird deiner Familie nichts nĂŒtzen, wenn du zusammen klappst und noch ins Krankenhaus musst, also, bitte, tu mir den Gefallen, ja? Ich bleib auch bei dir.“ versprach er und nickte einem der Helfer zu, die er kannte und hob auch gleich die Hand, um die anderen mit einem offenen LĂ€cheln zu begrĂŒĂŸen, kaum dass er die MĂŒtze herunter gezogen hatte. Verdammt, so sehr er den Schnee hier liebte, er wusste immer noch nicht, ob er sich an die KĂ€lte wĂŒrde gewöhnen können und Keagan? Der war verloren neben ihm stehen geblieben und sah sich unsicher um, wie er mit einem erneuten, leisen Seufzen feststellte. „Sollen wir zusammen hin gehen?“ erkundigte er sich und nickte zur Essensausgabe hinĂŒber, woraufhin Keagan kurz, fast etwas trotzig, mit dem Kopf schĂŒttelte um alleine hin zu gehen.
Er hingegen beobachtete seinen SchĂŒtzling und sah zu einem der Mitarbeiter, die er noch nicht kannte und der neben ihm aufgetaucht war. „Hallo, ich bin Jake.“ stellte er sich vor. „Ich helf hin und wieder ehrenamtlich im Jugendzentrum aus. Der Chaot da vorne ist Keagan, ich hoffe ich krieg ihn endlich mal dazu hier öfters aufzutauchen.“ erklĂ€rte er direkt und mit einem offenen, ehrlichen LĂ€cheln. Zum GlĂŒck war Keagan nicht schĂŒchtern und so ließ Jake ihm seine Freiheit, als er sich etwas zu Essen geholt und einen der jĂŒngeren fragte, ob er sich zu ihm setzen dĂŒrfte. Jake lĂ€chelte immer noch leicht, als er sah wie Keagan sich setzte und die beiden ein leiseres GesprĂ€ch begannen und er nur darauf hoffen konnte, das Keagan vielleicht einen Freund und jemanden gefunden hatte, mit dem er sich hier öfters treffen und damit auch wieder etwas regelmĂ€ĂŸiger zu Essen bekommen wĂŒrde.









written by
<g13>Aiden Hunter</g13>
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Posted on:  11.05.2022, 18:19 - Wörter: -

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am 15.01.2010




Es war einer dieser Tage, an denen Aiden Hunter nach seiner Arbeit als Polizist mit einer kĂŒrzeren Schicht in der Woche noch in die New Yorker SuppenkĂŒche fuhr. Aiden liebte es den BedĂŒrftigen zu helfen, nicht nur als Polizist. In der SuppenkĂŒche war er zwar auch schon dienstlich aktiv, doch war es die ehrenamtliche Arbeit, die ihn gerade an diesem Ort erfĂŒllte.
Neben der ĂŒblichen Ausstattung der Helfer trug er ein weißes Hemd, die schwarze Krawatte und eine dunkelgraue Jeans. Er hatte keine Zeit gehabt sich groß umzuziehen, weshalb er alleine durch das Hemd und die Krawatte aus der Menge der Helfer stach. Ebenso durch seine GrĂ¶ĂŸe.
Als Jake das GebĂ€ude betrat und die Mitarbeiter grĂŒĂŸte, war Aiden gerade in der KĂŒche verschwunden, um fĂŒr Nachschub zu sorgen.
Mit einem Rollwagen auf dem ein großer Topf ĂŒber einem WĂ€rmefeld stand, ging er langsam durch die Reihen und gab den BedĂŒrftigen einen kleinen Nachschlag, als ihn eine herzliche alte Dame am Arm festhielt. "Aiden, mein Lieber. Es ist schön dich zu sehen..Ich danke dir fĂŒr das Flugticket zu Weihnachten. Dank deiner Vermittlung habe ich wieder Kontakt zu meiner Tochter Melody. Sie kommt nĂ€chste Woche und nimmt mich bei sich in Connecticut auf.
Du bist ein wahrer Engel.", sagte die alte Dame und zauberte Aiden ein ehrliches und erleichtertes LĂ€cheln ins Gesicht. "Das habe ich doch gerne getan, Ann. Ich habe Melody meine Nummer gegeben, falls du was vergessen hast und vergiss nicht mir eine Postkarte zu schicken.", antwortete Aiden mit einem Zwinkern und setzte seine Runde fort, ehe eine Kollegin ihm den Wagen abnahm und er eine kurze Pause einlegen konnte.
Am Rande beobachtete er die zahlreichen Leute, ehe ihn die Worte eines jungen Mannes aus den Gedanken holten. „Hallo, ich bin Jake..Ich helf hin und wieder ehrenamtlich im Jugendzentrum aus. Der Chaot da vorne ist Keagan, ich hoffe ich krieg ihn endlich mal dazu hier öfters aufzutauchen.“
Aiden reichte dem Mann die Hand. "Aiden. Helfer bei Tag und in der Nacht. Ich komme hĂ€ufig nach der Arbeit her und helfe wo ich kann. FĂŒr den Verein kĂŒmmere ich mich aber auch so gut es geht um die Angehörigensuche.
Wenn ich den kleinen Kerl richtig einschÀtze, wird er das
Jaden ist beinahe tĂ€glich hier. Zusammen mit seiner Großmutter Nancy. Wenn sie nicht kann, kommt er auch alleine und nimmt fĂŒr Sie was mit. Die ganze Familie ist bei einem Verkehrsunfall umgekommen. Nur die Beiden haben ĂŒberlebt."
, antwortete Aiden und erklÀrte Jake, mit wem sich Keagan dort unterhielt.
Nancy und Jaden wohnte gleich bei ihm um die Ecke und wenn sie gemeinsam vor Ort waren oder Aiden noch arbeiten musste, fuhr er ihn oder auch seine Großmutter zurĂŒck. "Kann ich dir was anbieten? Wir Helfer dĂŒrfen uns auch nicht vernachlĂ€ssigen."









written by
<g13>Jake Riley</g13>
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Posted on:  15.05.2022, 17:07 - Wörter: -

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am 15.01.2010




Jakes Blick lag ruhig auf Aiden, wĂ€hrend er ihm ebenso ruhig die Hand drĂŒckte. Vermutlich wĂŒrde niemand vermuten, was er hinter sich hatte, wenn man ihn erlebte und manchmal wusste er nicht, ob er sich so verhielt, weil er sich verbergen wollte, oder weil er tatsĂ€chlich mit sich im reinen war. Gut, was seine Schwester anging war er es nicht, was den Rest anging um so mehr. Der JĂŒngere lĂ€chelte leicht. „Das hört sich so an, als wenn du einen Job hast, der sich auch ums Helfen drehen wĂŒrde?“ gab er fast ein wenig fragend zurĂŒck, in der Hoffnung dass er nicht gerade an einen Cop geraten war, der ihn doch noch irgendwo erkennen wĂŒrde. Wenn er eines wusste dann, das Polizisten nie aufhörten den Mörder eines Kollegen zu jagen und Jake wusste nicht, ob es was helfen wĂŒrde, dass er in dem Fall von einem Ende des Landes ans andere geflĂŒchtet war.
Dennoch behielt er das leichte LĂ€cheln auf den Lippen. „Da hast du aber auch einiges zu tun, oder?“ gab er mit einem leisen Murmeln zu, ehe sein Blick wieder zu Keagan ging, bevor er mitfĂŒhlend das Gesicht verzog. „Oh verdammt, das ist ja schrecklich.“ erklĂ€rte er mitfĂŒhlend und sah zu Jaden hinĂŒber. Das war auch etwas, was man niemanden wĂŒnschte, definitiv nicht. „Keagan wohnt mit seiner Mutter und seiner kleinen Schwester zusammen. Seine Mutter ist sehr krank und kann nicht wirklich arbeiten und seine Schwester ist noch recht jung. Er arbeitet neben der Schule, um den Lebensunterhalt irgendwie zu finanzieren, hat aber Probleme damit sich helfen zu lassen.“ begann Jake leise zu erzĂ€hlen. „Er sorgt dafĂŒr dass die beiden Essen und die Medikamente da sind, aber sich selber stellt er immer hinten an und vergisst sich leider. Ich hoffe dass ich ihn dazu bekomme sich wenigstens hier hin und wieder etwas zu Essen zu holen.“ gab er zu, ehe er leise lachte. „Hört sich so an als wenn das auch öfters passieren wĂŒrde?“ erkundigte er sich und sah fast ein wenig fragend zu Aiden. „Aber ich muss zugeben, zu einem warmen Tee wĂŒrde ich nicht nein sagen.“ Schließlich war es, typisch fĂŒr diese Zeit in New York City, immer noch verflucht kalt da draußen.









written by
<g13>Aiden Hunter</g13>
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Posted on:  17.05.2022, 22:02 - Wörter: -

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am 15.01.2010




Der junge Mann, der sich als Jake vorgestellt hatte erschien Aiden sympathisch. Er hatte ein freundliches LÀcheln, einen tollen Körperbau, sah gut aus, aber das waren Dinge die er normalerweise bei vielen Leuten beobachtete, ohne wahrzunehmen dass dort vielleicht etwas mehr hinter steckte.
„Das hört sich so an, als wenn du einen Job hast, der sich auch ums Helfen drehen wĂŒrde?“ Aiden nickte knapp. "Ja, so ist es. Da ich aber in einer reichen Familie aufgewachsen bin, nie die UnterstĂŒtzung der Eltern hatte, bin ich ganz froh eher bodenstĂ€ndig zu sein. Es gibt so viele hilfsbedĂŒrftige Menschen, die einfach nicht gesehen oder vergessen werden.
Und gerade die Kinder, die nichts fĂŒr die VerhĂ€ltnisse können, in denen sie aufwachsen."
, holte der Polizist etwas mehr aus, um einen Teil seiner Motivation zu erklĂ€ren. Dazu gehörte aber auch seine Möglichkeiten zu nutzen, in der Polozeidatenbank nach Familien zu suchen. „Da hast du aber auch einiges zu tun, oder?“
Diesmal schĂŒttelte er den Kopf. "Eher weniger. Es sind meistens die Älteren, die Angst haben sich vor ihrem Tod nicht mehr mit der Familie versöhnt zu haben, oder junge Erwachsene, die ausgezogen sind und ihren Stand nicht gefunden haben, sich aber nicht zurĂŒcktrauen.
Vieles hÀngt von Vertrauen ab."
Ein Thema, was gerade bei straffÀllig gewordenen Leuten schwierig war. Sie vertrauten der Polizei nicht und da sich sowas auch mal schneller herumsprach, hielt sich auch der Andrang in Grenzen.
Als Jake ihm dann die Geschichte von Keagan erzĂ€hlte, hörte der Polizist aufmerksam zu. Es war ebenfalls ein schwieriges Leben fĂŒr den Jungen und gerade aus diesem Grund war er froh, wenn sich zwischen den Beiden eine Freundschaft entwickeln wĂŒrde.
"Sie haben es nicht einfach, dabei sollte jedes Kind die Möglichkeit haben, die Kindheit zu genießen. Sie werden viel zu frĂŒh gezwungen erwachsen zu werden.", entgegnete er nur und sah mitfĂŒhlend zu den Kindern hinĂŒber.
„Hört sich so an als wenn das auch öfters passieren wĂŒrde?..Aber ich muss zugeben, zu einem warmen Tee wĂŒrde ich nicht nein sagen.“
Aiden nahm vom Wagen zwei saubere Tassen und eine Kanne mit Tee, bedeutete Jake ihm zu einem der Tische zu folgen und setzte sich, wo er Ihnen Tee einschenkte.
"Leider passiert es momentan öfters, doch Jaden hatte großes GlĂŒck. In den meisten FĂ€llen sind alle Insassen verstorben..Aktuell gibt es aber ein Projekt, die Seelsorge auszubauen und einige Leute zu schulen. Es ist noch nichts hundertprozentiges, aber immer noch mehr als die meisten Bundesstaaten tun, um unsere Arbeit zu unterstĂŒtzen."









written by
<g13>Jake Riley</g13>
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Posted on:  19.05.2022, 15:48 - Wörter: -

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am 15.01.2010




Jake konnte nicht anders, als ein wenig mitfĂŒhlend das Gesicht zu verziehen. „Fuck, das kenn ich irgendwoher, teilweise zumindest. Egal was man macht, es ist nie gut genug und wehe das Bild nach außen hin stimmt nicht.“ Das LĂ€cheln dass auf seinen Lippen lag war etwas mĂŒde, nicht nur weil er wusste wie die Geschichte geendet hatte. Zumindest was das Ende seiner Eltern anging, hatte er keine Schlaflosen NĂ€chte gehabt und wĂŒrde sie auch nie haben, das wusste er. „Irgendwann muss man lernen hinzusehen, wenn man das nicht tut...“ stimmte er dem Älteren zu, ohne den Satz wirklich zu beenden, wohl wissend das Aiden mit Sicherheit verstehen wĂŒrde, was er damit sagen wollte. „Vergiss aber nicht, dass das auch fĂŒr dich gilt.“ erinnerte er den anderen sanft. „Keiner von uns kann etwas dafĂŒr, wo er geboren wird und wie er die erste Zeit seines Lebens verbringt. Wir können nur etwas dafĂŒr, was wir mit diesem Leben anfangen.“ daran glaubte er noch heute, auch wenn er nicht immer wusste, ob sein moralischer Kompass richtig eingestellt war, was das anging.
Sein Blick lag ruhig auf dem Älteren, der vielleicht ein wenig fehl am Platz, in den Anziehsachen, zu wirken schien, aber verflucht, hatte er eigentlich eine Ahnung welche Wirkung er in den Sachen auf andere haben konnte? Jake schluckte leicht, in der Hoffnung das Aiden das nicht weiter auffiel, ehe er leise seufzte. „Die Angst das ein Fehler den wir gemacht haben nicht wieder umzukehren ist, ein Wort nicht gesagt wurde, dass hĂ€tte gehört werden mĂŒssen.“ Sprach er da aus Erfahrung? Ein wenig, keine Frage, aber er wusste, ihm wĂŒrde niemand mehr zuhören, denn selbst wenn er beweisen konnte das zumindest der Tod seiner Schwester nicht seine Schuld war, standen immer noch zwei Morde auf seiner Liste und er wusste dass in Kalifornien immer noch die Todesstrafe verhĂ€ngt werden konnte. Tja, sollten sie ihn jemals verhaften war sein Weg wohl klar, nicht nur weil er seine Eltern, sondern einen Polizisten und geachtete Mitglieder der Gemeinde ĂŒber den Jordan befördert hatte.
Vielleicht sollte er darĂŒber gerade lieber nicht nachdenken, weswegen er Keagans Geschichte erzĂ€hlte und schließlich nur zustimmend nicken konnte. „Das sollten sie. Sie sollten Spaß haben, das Leben genießen und sich ausprobieren, aber sein wir ehrlich...das funktioniert leider seltener als uns beiden lieb ist.“ gab er zu und biss sich leicht auf die Unterlippe, ehe er nickte und dem anderen zu einem der Tische folgte und sich setzte.
„Danke.“
damit nahm er den Tee an sich und seufzte leise. „Ich hoffe das weiß er auch?“ erkundigte er sich und sah den Älteren interessiert an, ehe er leise schnaubte. „Wenn wir uns in dem Punkt auf die Behörden verlassen wĂŒrden, wĂ€ren wir in den meisten FĂ€llen verlassen, sorry, aber...ich hab mehr als einmal mitbekommen, dass sie nicht interessiert, was hinter den verschlossenen TĂŒren vor sich geht. Wenn sie es könnten wĂŒrden sie auch wieder anfangen die Menschen von den Straßen weg zu sperren, damit sie nicht mehr ĂŒber sie nachdenken mĂŒssen.“ behauptete Jake trocken, ehe er einen Schluck von dem warmen Tee nahm. „Oder finanziert die Stadt das Projekt? Dann werde ich den Punkt vielleicht noch mal ĂŒberdenken.“ bot der JĂŒngere an, wĂ€hrend er Aidens Blick suchte. „Wer betreut das Projekt denn?“ erkundigte er sich interessiert, auch wenn er nicht wusste, ob das etwas fĂŒr ihn sein wĂŒrde. Schließlich nahmen sie auch nicht jeden auf und verflucht, er wusste immer noch nicht, wie er den Hintergrundscheck des Jugendzentrums erfolgreich hatte umgehen können.









written by
<g13>Aiden Hunter</g13>
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Posted on:  20.05.2022, 13:41 - Wörter: -

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am 15.01.2010




"Ich versuche es so gut es geht ĂŒber mich ergehen zu lassen und gerade weg von Ihnen und hier in New York habe ich bisher meine Ruhe. Die paar Feierlichkeiten im Jahr sind das kleinste Übel.", erwiderte Aiden nur kurz, wobei seine Miene zeigte, dass es ihn belastete. Schnell war dieser Ausdruck aber auch dann schon verschwunden.
"Irgendwann muss man lernen hinzusehen, wenn man das nicht tut...Vergiss aber nicht, dass das auch fĂŒr dich gilt. Keiner von uns kann etwas dafĂŒr, wo er geboren wird und wie er die erste Zeit seines Lebens verbringt. Wir können nur etwas dafĂŒr, was wir mit diesem Leben anfangen.“ Aiden lachte auf, wobei seine strahlend weißen ZĂ€hne aufblitzten. Da hat Jake schon recht. Ich habe mir schließlich nichts vorzuwerfen und meine Familie kann ich mir auch nicht aussuchen., korrigierte er sich gedanklich und bemerkte den Blick und die Reaktion des jungen Mannes, der ihn irgendwie abzuchecken schien.
Eine leichte Röte bildete sich an Aidens Ohren, bevor er etwas eingeschĂŒchtert von der Situation den Blickkontakt abbrach. „Die Angst das ein Fehler den wir gemacht haben nicht wieder umzukehren ist, ein Wort nicht gesagt wurde, dass hĂ€tte gehört werden mĂŒssen.“ Fragend hob er eine Augenbraue, beließ es jedoch dabei ohne Jake mit einer möglichen Frage aus den Gedanken zu reißen.
Er selber war auch ziemlich verwirrt ĂŒber sein plötzliches Interesse an dem jungen Sozialarbeiter. Mit einem zustimmenden Nicken nahm er dessen Reaktion auf die Kinder wahr. Ja, sie hatten besseres verdient und aus diesem Grund war es ihre Pflicht zu helfen. „Ich hoffe das weiß er auch?“ "Er weiß es. Seine Großmutter versucht so gut es geht, ihm die Kindheit zu geben, die er haben soll. Da jedoch sowohl Sie als auch seine Eltern erst spĂ€t Kinder bekommen haben, ist sie nicht mehr die fitteste Frau.", antwortete Aiden. Die Großmutter schaffte es mit Ihren 75 Jahren noch weitestgehend, doch auch der alte Job als Pflegerin hatte ganz einfach Spuren hinterlassen.
Was dann jedoch fĂŒr Worte von Jake kamen, verblĂŒffte den Polizisten sichtlich. Mit einer solchen Abneigung gegenĂŒber den Behörden hĂ€tte er weniger gerechnet. „[...]Oder finanziert die Stadt das Projekt? Dann werde ich den Punkt vielleicht noch mal ĂŒberdenken. Wer betreut das Projekt denn?“
Aiden selber trank seinen Tee, bevor er mit gerunzelter Stirn den Blickkontakt wiederherstellte und auf dessen Worte reagierte. "Bist du dir sicher, dass du das ganze nicht etwas zu extrem siehst? Klar lĂ€uft nicht alles perfekt, was wĂ€re denn schon perfekt?Da wo Menschen verantwortlich sind, passieren Fehler, hĂ€ufig ĂŒber Generationen, doch ich denke nicht das man die Menschen ohne GrĂŒnde gerade hier in Amerika einfach einsperren wĂŒrde.
In anderen LĂ€ndern könnte ich es nicht ausschließen. Manchmal muss man die Initiative ergreifen und selber handeln. Solange es im Rahmen des Gesetzes ist natĂŒrlich.

Und was das Projekt betrifft, ja es wird vom Bundesstaat New York finanziert. Unser neuer Gouverneur scheint laut Mr. Hoges ziemlich angetan zu sein. Mr Hoges betreut das Projekt ĂŒbrigens auch. Ich hĂ€tte ihn dir vorgestellt, doch leider liegt er seit gestern mit Grippe im Bett. Er ist normalerweise Montag, Mittwoch und Samstags vor Ort."
Einen kurzen Augenblick funkelten die blauen Augen des Polizisten freudig auf. Das Projekt war eine Herzensangelegenheit, die unterstĂŒtzt vom NYPD bis in die Regierungskreise weitergeleitet wurde und auch gemeinsam mit dem NYFD ĂŒber diverse Veranstaltungen mit Spenden promotet worden war.









written by
<g13>Jake Riley</g13>
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Posted on:  20.05.2022, 20:37 - Wörter: -

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am 15.01.2010




Jake lĂ€chelte matt. Er hatte das Problem nicht mehr und verflucht, er wollte gar nicht wissen was gewesen wĂ€re, wenn er stĂ€ndig daheim aufschlagen und den lieben Sohn spielen musste. „Das tut mir leid.“ gab der JĂŒngere ehrlich zurĂŒck, nur um das Thema dann doch wieder fallen zu lassen. Es war nur ein kurzer Moment gewesen, doch hatte er das GefĂŒhl, als wenn das ganze Aiden mehr belasten wĂŒrde, als er es gerade zugeben wollte. Vielleicht war das auch der Grund fĂŒr die nĂ€chsten Worte. Sie konnten alle nichts fĂŒr die UmstĂ€nde, in die sie hinein geboren wurden, nur fĂŒr das, was sie daraus machten, wie er fand und ja, verflucht, er wusste selbst, dass er nicht den besten Weg gegangen war. Vielleicht hĂ€tte er auch einfach abhauen sollen, aber er wusste, dass er damit definitiv nicht hĂ€tte leben können und er wusste, dass seine Eltern es irgendwie geschafft hĂ€tten damit davon zu kommen, alleine weil sein Vater gewusst hĂ€tte, wie er die Nummer hĂ€tte anstellen mĂŒssen.

Jetzt aber galt es erst einmal Aiden wieder aus seinem offensichtlichen Gedankenchaos heraus zu holen, was zu funktionieren schien, wie Jake mit einem leichten LĂ€cheln feststellte. Ruhig trank er einen Schluck, wĂ€hrend er auch den Blick von den Älteren nahm, um ihn nicht noch in die Enge zu treiben. Verdammt, war es zu offensichtlich gewesen? Er bildete sich ein zu sehen, dass Aiden etwas errötete, aber das hielt ihn nicht davon ab, weiter zu sprechen, auch wenn er hörbar selbst woanders zu sein schien. Kurz tauchte das Bild seines Vaters wieder vor seinen Augen auf, als dieser begriff, was sein Sohn da gerade im Begriff war zu tun, ohne dass er es hatte verhindern können und verdammt, ja, Jake hoffte wirklich, dass sein Vater lange gelitten hatte, bevor sein Körper dem ganzen nachgegeben und in eine Ohnmacht abgedriftet war. Nun, er wĂŒrde es hoffentlich nie erfahren und falls doch, wĂŒrde er einen verflucht guten Anwalt brauchen, wie er wusste.

Der JĂŒngere versuchte sich selbst etwas aus seinen eigenen Gedanken heraus zu nehmen, auch wenn es immer noch dumpf in ihm nachhalte. Jake lĂ€chelte leicht. „Und sie muss plötzlich die Mutter ersetzen, wo sie vermutlich lieber ihr Enkelkind verwöhnen wĂŒrde. Das macht es nicht besser, aber wenn ich eines gelernt habe, dass Kinder und auch Teenager meistens besser zurecht kommen, als wir es ihnen zutrauen. Wir mĂŒssen sie manchmal einfach machen lassen.“ gab er ĂŒber seine Tasse Tee zurĂŒck. „Und uns selbst daran erinnern dass sie manchmal stĂ€rker sind, als es denn Anschein hat.“

NatĂŒrlich, Aiden hatte Recht und Jake wusste das auch. Er sah es zu extrem, aber seiner Erfahrung nach interessierte es die meisten Behörden eben nicht, was dort geschah. Vielleicht war das nicht ĂŒberall so, aber wie sollte er es auch anders sehen, wenn er nur eine Erfahrung vorzuweisen hatte? Bisher hatte er auch im Jugendzentrum niemanden gefunden, der etwas anderes erzĂ€hlt hatte, wusste Aiden da vielleicht mehr als er? „Vermutlich tue ich das, ja.“ gab er ruhig zu und sah kurz an Aiden vorbei, ehe er den Blickkontakt mit einem entschuldigenden LĂ€cheln wieder herstellte. „WĂ€re es perfekt wĂŒrden wir auch etwas zum herum nörgeln finden, sein wir ehrlich. Entschuldige, ich...hab nur auch meine Erfahrungen gemacht und...sie waren alles andere als gut.“ fuhr er fort, ohne zuviel zu verraten. „Ich schĂ€tze allerdings, das wir ĂŒber unser Rechtsystem lange diskutieren könnten, ich meine...ich gebe zu, da kenne ich eher die Nachrichten als die wirklichen HintergrĂŒnde, aber...ich muss auch zugeben, dass ich bisher nicht viel mit der Polizei und dem ganzen System zu tun hatte.“ behauptete er, immerhin hatte er das bisher, zum GlĂŒck, umgehen können. „In anderen LĂ€ndern gilt Armut auch als ein Verbrechen, oder wenn du psychisch Krank bist. Also...“ er schĂŒttelte den Kopf, wĂ€hrend er leicht nickte. „NatĂŒrlich im Rahmen des Gesetzes. Es ist niemandem geholfen, wenn man das Gesetz bricht und sich deswegen Ärger einfĂ€ngt und das, was man versucht hat zu tun dann ebenfalls nicht erreicht wird.“ behauptete er, wĂ€hrend er sich interessiert auf dem Tisch abstĂŒtze. „Wow, ich bin...positiv ĂŒberrascht muss ich zugeben.“ Jake nickte leicht. „Ich bin sicher das können wir mal nachholen, ich schlage hier bestimmt noch öfters auf.“ ĂŒberlegte er laut, wĂ€hrend er glaubte ein kurzes funkeln in den Augen des anderen wahrzunehmen. Aiden schien einer von den guten Menschen zu sein, die diese Welt brauchte und verflucht, nicht nur deswegen wollte Jake ihn gerne besser kennen lernen.









written by
<g13>Aiden Hunter</g13>
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Posted on:  23.05.2022, 12:14 - Wörter: -

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am 15.01.2010




„Und uns selbst daran erinnern dass sie manchmal stĂ€rker sind, als es denn Anschein hat.“ Aiden lauschte den Worten von Jake und nickte knapp.
Selber hĂ€tte er seine Großeltern kennengelernt, laut den ErzĂ€hlungen seiner Eltern waren sie anders als es seine Eltern jetzt waren. Ein Grund mehr warum Aiden die extreme konservative Linie der Familie nicht leiden konnte. "Kinder werden immer unterschĂ€tzt. Dabei sind sie uns Erwachsenen hĂ€ufig mehr als einen Schritt voraus.
Manchmal wĂŒnschte ich mir, Vater zu sein. Wobei mich alleine der Gedanken an Heirat abschreckt."
, sagte der Polizist und schweifte irgendwie ab.
"Entschuldige. Bin mit den Gedanken abgeschweift. Mir geht im Moment viel durch den Kopf.", entschuldigte Aiden sich und trank seinen Tee weiter, wÀhrend Jake seine Sichtweise teilte und auch zugab es vielleicht etwas zu eng zu sehen.
"Ich nehme dir deine Sicht nicht ĂŒbel, Jake. Ich versuche nur hĂ€ufiger die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Es lĂ€uft nichts perfekt und wir können es schĂ€tzen in einem Land wie den Vereinigten Staaten von Amerika zu leben. Hier sind Dinge erlaubt, wofĂŒr man in anderen LĂ€ndern umgebracht wird. Und trotz allem ist es nicht perfekt.
Siehe dir nur die Diskriminierung der Afroamerikaner an, die Polizeiverbrechen gegen diesen Teil der Bevölkerung. Es gibt nichts, was solche FÀlle rechtfertigt. Kein Gott, keine Religion, kein Gesetz.
Und solange die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, funktioniert es doch. Man schaue nur nach Russland. Keine Meinungsfreiheit, keine Pressefreiheit ĂŒberall nur Propaganda und dann beschimpft man sich noch wegen diplomatischen BemĂŒhungen. Alles nicht so einfach."
, entgegnete Aiden.
Politik war nicht sein Fachgebiet, eher das seines Bruders und doch hatte er oft genug aufgepasst um ausfĂŒhrlichere GesprĂ€che fĂŒhren zu können. So konzentrierte er sich auf Jake, wie dieser plötzlich Feuer und Flamme zu sein schien und sich nĂ€her zu ihm beugte, sodass der Polizist sich fĂŒr einen kurzen Moment in den Augen verlor.
„Wow, ich bin...positiv ĂŒberrascht muss ich zugeben...Ich bin sicher das können wir mal nachholen, ich schlage hier bestimmt noch öfters auf.“ Aiden grinste nickend und stellte die Tasse ab. "Wenn du öfters hier bist, laufen wir uns sicher mal ĂŒber den Weg. Ab und zu mache ich aber auch KĂŒchendienst. Frag dann am besten Martha, ob ich da bin.", entgegnete er freundlich, als sein Handy anfing zu klingeln.
Seufzend nahm er es aus der Hosentasche, wobei sein Hemd etwas verrutschte und eine Pistole in einem Holster, jedoch nicht die Marke auf der anderen Seite aufblitzen ließ. "Hunter..Ja, ich komme sofort. Bin ich 10 Minuten da.", sagte er knapp wobei sich seine Miene verdunkelte.
Erst als das Handy wieder in der Hosentasche verschwand, wandte er sich wieder Jake zu. "Tut mir leid. Die Pflicht ruft. Wir sehen uns.", sagte er nickend und machte sich auf dem Weg zur Einsatzstelle. Dabei hatte er Jake unbemerkt einen Zettel liegen gelassen, auf dem seine Handynummer mit einem kurzen Kommentar stand. "Wenn du Hilfe brauchst, oder reden willst. - Aiden"









written by
<g13>Jake Riley</g13>
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Posted on:  28.05.2022, 19:36 - Wörter: -

we make a living by what we get, but we make a life by what we give
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am 15.01.2010




Jake nickte leicht, wĂ€hrend er matt lĂ€chelte. „Sie bekommen immer mehr mit, als man denkt und sie kĂ€mpfen sich notfalls durch, das stimmt.“ gab er zu, auch wenn er einen kurzen Moment bei seiner eigenen Geschichte hĂ€ngen blieb. Er hatte auch zuviel mitbekommen. Einer der GrĂŒnde warum es nachher eskaliert und so gekommen war, wie es gekommen war und zur Hölle, er wĂŒrde alles tun, um anderen Kindern dieses Schicksal zu ersparen, wenn er es konnte, verflucht, er hatte es bereits getan und er war dabei nicht gerade zimperlich vorgegangen. Vielleicht war es nur eine Frage der Zeit, bis die Polizei ihm auf die Schliche kommen wĂŒrde, nicht nur was die Morde an seinen Eltern anging, sondern auch die anderen, die er noch verĂŒbt hatte. Der Gelegenheitsarbeiter atmete langsam aus, wĂ€hrend er die Tasse hob, um einen Schritt zu trinken und die Gedanken erst einmal wieder beiseite zu schieben. Er wusste selbst, dass er aus dieser Gewaltspirale wieder heraus finden musste, bisher wusste er nur schlichtweg noch nicht, wie zur Hölle er das anstellen sollte.
Sein Blick lag interessiert auf Aiden. „Man muss nicht heiraten um Vater zu werden und ein guter Vater zu sein. Und lass dir aus Erfahrung sagen, nur weil man mit jemanden verheiratet ist, heißt das nicht, das man auch als Eltern was taugt. Meine Eltern waren verheiratet und es war ne Katastrophe. Abgesehen davon, es gibt genug Kinder die ein Zuhause brauchen, wenn du nicht unbedingt auf ein leibliches Kind bestehst?“ fuhr der JĂŒngere fort und sah Aiden an, wĂ€hrend er noch versuchte heraus zu finden, ob Aiden nur der Gedanke an Heirat abschreckte, oder der Gedanke mit einer Frau zusammen zu sein.
Er hob nur leicht die Hand um abzuwinken. „Alles gut, manchmal muss man seine Gedanken schweifen lassen, um sich wieder zu sortieren.“ beruhigte er den Älteren, wĂ€hrend er sich immer noch leicht auf den Tisch aufstĂŒtzte und ihn aufmerksam ansah.
„Ich weiß, dass man auch mal die Perspektive wechseln sollte, aber...ich gebe zu, es ist nicht immer einfach.“
Vor allem nicht wenn man eben nur eine Seite der ganzen Medaillie kannte und doch zog er fast ein wenig fragend eine Augenbraue hoch. „Ja, weil die Polizei zusammen hĂ€lt. Sie lĂ€sst nichts aufeinander kommen und im Notfall werden Zeugen Mundtot gemacht. Die Polizei findet immer einen Weg sich raus zu reden, wenn es um den Schutz der eigenen Leute geht und selbst wenn es doch mal vor Gericht kommt, wird nur darauf hingewiesen wie gut der Officer doch ist und dass das Opfer die Nummer irgendwie provoziert haben muss. Sein wir mal ehrlich, wie viele Verbrechen sind bekannt geworden und wie viele Cops haben dafĂŒr nicht nur einen Klapps auf die Finger bekommen, mit dem Hinweis, dass sie das bitte nicht noch mal machen sollen.“ wollte er wissen und sefzte leise. „Russland, die arabischen Emirate...China, die Nummer wird nicht einfacher, das stimmt, aber daran werden wir beide nichts Ă€ndern können. Im Grunde können wir nur vor unserer HaustĂŒr etwas Ă€ndern, oder versuchen zu helfen.“ Wie erfolgreich man dabei auch immer sein musste.
Worin er jedoch recht erfolgreich war, war sich einen Augenblick in Aidens Augen zu verlieren. „Alles klar, darauf werde ich zurĂŒck kommen.“ entgegnete er verschmitzt, als Aidens Handy klingelte. Jake seufzte tonlos und lehnte sich leicht zurĂŒck, als der Ältere heran ging. Kurz glitt sein Blick zu der Waffe und er runzelte die Stirn, als er sah wie sich die Miene des Älteren verdunkelte. „Kein Problem. Sei vorsichtig.“ damit nickte er ihm zum Abschied zu, ehe er ihm nachsah und sich unwillkĂŒhrlich fragte, warum Aiden eine Waffe bei sich trug. Kurz presste der mehrfache Mörder die Lippen zusammen, um den Gedanken wieder beiseite zu schieben und kurz durchzuatmen. Sein Blick glitt zu der Tasse, die Aiden hatte stehen lassen und zu einem Zettel, den er plötzlich dort vorfand. Jake zog den Zettel zu sich, lĂ€chelte leicht, wĂ€hrend er ihn einsteckte. Darauf das ich darauf zurĂŒck kommen werde, kannst du dich auf jeden Fall verlassen...









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