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Willkommen im Bound by Blood. Wir sind ein Fandom/Mystery RPG das an die Serie Shadowhunters angelehnt ist. Unser Board exestiert schon 2 Jahre, bei den Important Information könnt ihr alles nachlesen was passiert ist sowie auch das längst Vergangene! Das Board orientiert sich an der Serie aber auch mit Elementen aus den Büchern. Genauso gibt es bei uns die Möglichkeit eigene Rassen mit einfliesen zu lassen, wenn sie unserem Setting entsprechen, jene könnt ihr bei der Charaktervorstellung vorstellen und wir schauen ob wir hamonieren könnten! Ihr könnt und dürft gerne bei uns mitwirken, wenn gewünscht, doch auch hat das Team viele eigene Ideen, um euch genügend Plots zu bieten. Unser Rating ist auf FSK 18 gesetzt. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung und verfügen über keine Mindestpostlänge. Wir schreiben unsere eigene Geschichte, bei der ihr euch gut einbringen könnt. Es sind übernatürliche Wesen, wie Nephilim, Engel, Dämonen, Hexenmeister, Vampire, Werwölfe, Elben und andere Wesen gestattet. Interesse? Dann melde dich an und werde ein Teil von uns!
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&&' WetterInplay Info
Ein Blick auf den Kalender verrät uns, dass April - Juni 2010 unseren Zeitraum zeigt. Der April wurde - seinem Ruf vollständig gerecht und sorgte mit einem Wetterumschwung für einen markanten Wetterwechsel, der es in sich hatte. Doch nach dem April wurde es allmählich wärmer und wärmer von mindestens 6° bis zu einer Spitzentemperatur von 34° Grad. Die nächste Vollmonde sind am: Samstag, 16. April 2010 | Montag, 16. Mai 2010 | Dienstag, 14. Juni 2010

» Inplay-Monate: April-Juni 2010
» Tage: Montag bis Sonntag
» Nächster Zeitsprung: folgt
newstime
14.11 2 Jahre Bound by Blood!!!
18.09 Neue an das Inplay angepasste Storyline, Zeitsprung, Neue Rasse, Was bisher geschah & Timeline
16.09 Kai und Jutta haben das Forum verlassen. Chrissi unterstützt uns wieder als neues Teammitglied
02.04 Start des neuen Inplayplotes.
12.03 Der alte Plot und das Spieljahr 2009 ist beendet. Wir befinden uns nun im Jahr 2010 im Inplay. Der neue Plot wird die Tage gestartet.
18.11 Wir haben ein neues Standard Design.
17.09 Wir begrüßen Jutta aka Alec Lightwood als neues teammitglied!
19.08 Das Forum wurde neu zusammengebaut und alle Fehler behoben. Zudem begrüßen wir Kai aka Jace im neues Teammitglied. Das zweite Design ist fertig.

09.07 Verstorbene Charaktere nun als NPC im Nebenplay spielbar.
22.05 Unsere Technik-Abteilung arbeitet gerade an der Lösung des Alert-Problems.
24.01 Wir arbeiten an einem zweiten Design.
03.12 Werft doch mal einen Blick auf unseren Adventkalender.
22.11 Wir begrüßen ein neues Mitglied im Team.
15.11 Das Inplay wurde heute offiziell eröffnet.
14.11 Das Forum ist nun offiziell eröffnet. Es gibt noch das ein oder andere optische Detail das angepasst wird aber das erledigen wir so nebenbei.
07.11 Das Forum ist bald fertig und wird die nächsten Tage eröffnet werden.
  the truth will set you free. but not until it is finished with you
<g12>Kyran Jones</g12>
years old - -
Posted on:  09.05.2022, 19:09 - Wörter: -

the truth will set you free. but not until it is finished with you
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am 09.01.2010




Kyran wusste immer noch nicht, was ihn hier eigentlich erwartete. Als Cal ihn gebeten hatte mit einem Kollegen zu reden, hatte er so ziemlich sonst was erwartet, aber nicht das, was der Warlock ihm dann erzählt hatte. Zur Hölle, er wusste ja wie verrückt man werden konnte, wenn man nicht wusste was eigentlich los war, aber wenigstens war er von klein auf daran gewöhnt Dinge zu sehen, die andere nicht sehen konnten. Wenn jemand wie Matt in die Nummer hinein geworfen wurde, konnte man ja nur bekloppt werden und verflucht, er konnte verstehen, dass sein Kollege sich erst mal hatte krank schreiben lassen. Stellte sich nur die Frage, ob ein Gespräch mit ihm wirklich etwas würde ändern können, oder nicht.
Tja, dennoch hatte er beschlossen es zu versuchen und sich bei Matt gemeldet und sich als die Person zu erkennen gegeben, die die Welt eben auch etwas anders sah. Vielleicht war es auch ganz gut, das sie sich bereits kannten und wussten, wie der andere drauf war und so hatte der Polizist nicht nur Bier mitgebracht, sondern auch noch gleich den chinesischen Take-away angesteuert, damit sie auch noch etwas zu Essen hatten, immerhin würde die Nacht vermutlich etwas länger dauern. Mal gut dass er erst Montag wieder würde arbeiten müssen. Irgendwann würde er dieses Gespräch vermutlich auch mit Fred führen müssen und davor graute es ihm tatsächlich ein wenig, das musste er zugeben, auch wenn er es nicht wirklich zugeben wollte.
Jetzt aber würde er erst einmal versuchen Matt wieder etwas in die Spur zu helfen, auch wenn er fast den Verdacht hatte, dass dafür das Bier nicht ausreichen würde. Der ehemalige Soldat klingelte, bevor er seinen Freund mit einem offenen Lächeln begrüßte. „Hey, alles klar bei dir?“ erkundigte er sich, auch wenn er wusste das nicht alles klar war. Nicht wenn man bedachte, warum sie eigentlich verabredet waren und worüber sie sprechen wollten. Und doch, etwas normaler Smalltalk war immer ein guter Einstieg, wie Kyran fand, als er alles abstellte und erst mal die überflüssigen Kleidungsschichten los wurde. New York in Winter war immer wieder ein Erlebnis und er wusste nicht, ob er sich daran überhaupt jemals gewöhnen wollte und würde.









written by
<g13>Matt Summerfield</g13>
years old - -
Posted on:  09.05.2022, 19:42 - Wörter: -

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am 09.01.2010




Matt wusste immer noch nicht ganz, wie viel er sich von diesem Gespräch erhoffen wollte oder gar sollte. Es würde sicher gut tun mit jemanden zu reden, der seine Situation verstand, aber Matt wusste nicht, ob es ihm wirklich dabei helfen würde eine Lösung für all seine Probleme zu finden, aber zu verlieren hatte er ja nichts mehr. Er fühlte sich ja schon so als wäre er vollkommen übergeschnappt.

Den Tag über hatte Matt ein wenig in seiner Wohnung aufgeräumt und vorhin hatte er sich sogar rasiert. Er wollte einen halbwegs normalen Eindruck auf seinen Besuch machen. Gut, Kyran wusste was gerade bei Matt los war und würde ihm ein wenig Chaos sicher verzeihen, aber Matt hatte auch für sich ein wenig aufräumen wollen. Er wollte endlich wieder anfangen sich normal zu fühlen.

Als es klingelte, saß Matt gerade auf dem Sofa. Er erhob sich und durchquerte zügig seine Wohnung. Matt bemühte sich um ein Lächeln, als er Kyran öffnete. „Hey. Ja, geht schon. Komm rein“, bat Matt. Er trat bei Seite, damit Kyran eintreten konnte. „Bei dir auch alles klar? Und soll ich dir was abnehmen?“, erkundigte Matt sich. Dieser Teil des Gesprächs war wenigstens noch schön normal. So weit fühlte Matt sich halbwegs wohl. Fragte sich nur wie lange das so bleiben würde.
„Ich bin dir übrigens dankbar dafür, dass du herkommst, um mit mir über alles zu reden“, ließ Matt Kyran wissen, als er hinter ihm die Tür schloss.









written by
<g12>Kyran Jones</g12>
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Posted on:  11.05.2022, 15:19 - Wörter: -

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am 09.01.2010




Immerhin machte Matt gerade keinen verwahlosten Eindruck und, soweit er das sehen konnte, war die Wohnung auch nicht in einem Messie-artigen Zustand verfallen. Ha, damit war die Hälfte seiner Sorgen gleich schon mal abgehakt, auch wenn er wustse, das Cal darauf mit Sicherheit auch einen Blick geworfen hatte. Aber er wusste auch, dass es nun mal noch etwas anderes war, wenn jemand noch ein Auge mit drauf hatte, als wenn man selber für Ordnung sorgte. Ob es bei Matt auch so war? Spiegelte Chaos in der Wohnung das Chaos in seinem inneren wieder? Kyran machte da für sich keine Illusionen, wie sein Vater mal gesagt hatte, die Ordnung hatte man ihm eingetrichtert, aber es waren Kleinigkeiten an denen man ihm ansah, das etwas nicht stimmte.

Das Lächeln immer noch auf den Lippen, sah er zu Matt, ehe er sich mit einem ruhigen „Danke.“ bedankte und leicht den Kopf schüttelte. „Eigentlich...wobei, das Bier könnte vermutlich noch eine Runde in den Kühlschrank.“ gab er zurück und grinste etwas schief, bevor er nickte. „Bei mir ist alles klar, nur der übliche Stress auf der Arbeit.“ gab er zurück. Und lauter Fälle die sich leider nicht von alleine lösten. Das wäre wirklich al praktisch, aber leider taten die meisten Täter ihnen nicht den Gefallen und hinterließen eine schöne, direkte Hinweiskette die zu ihnen führte, damit die Cops sie verhaften konnten. Tja, da war noch gute alte Ermittlungsarbeit gefragt und so.
„Nicht dafür, ich weiß wie es ist wenn man den Verstand zu verlieren glaubt.“
Kyran lächelte matt, nachdem er endlich alles los geworden war was er gegen die Kälte draußen angezogen hatte und nur noch in Jeans und Pullover da stand. „Und wenn ich dir helfen kann dich da etwas zu sortieren, tue ich das gerne.“ erklärte er, während er die Tüte mit dem Take-away wieder aufnahm. „Wie siehts aus? Wollen wir erst mal was essen? Und du kannst mir auch schon die ersten Fragen stellen, wenn du möchtest, ansonsten können wir aber auch gerne bis nach dem Essen warten, ich hab Zeit.“ Nur damit Matt nicht auf die Idee kam, das er heute Abend gleich wieder weg wollte. Er würde sicher gehen das bei ihm alles wieder etwas besser in der Spur war, bevor er sich davon machte und wenn das hieß, dass er die Nacht hier auf dem Sofa verbrachte, war das etwas, mit dem Kyran durchaus würde leben können.









written by
<g13>Matt Summerfield</g13>
years old - -
Posted on:  14.05.2022, 16:30 - Wörter: -

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am 09.01.2010




„Alles klar.“ Matt nahm Kyran das Bier ab, um es gleich in den Kühlschrank befördern zu können. Warmes Bier war schließlich durch und durch eine Zumutung.
Auf Kyrans Worte hin bezüglich der Arbeit nickte Matt nun. „Kennt man ja. Komm, lass uns in die Küche gehen“, meinte Matt. Desto schneller das Bier in den Kühlschrank kam, desto besser.
Gemütlich ging Matt voraus und öffnete dann den Kühlschrank. Er stellte das Bier rein und schloss den Kühlschrank wieder. Auch wenn ihm gerade alles über den Kopf zu wachsen schien, solche Kleinigkeiten bekam er dann doch noch hin. Vielleicht sollte er sich selbst dafür auf die Schulter klopfen. Manchmal musste man auch kleine Fortschritte feiern, um die Motivation weiter zu machen nicht zu verlieren.
„Das ist auch wirklich das, worauf ich hoffe, dass ich durch das Gespräch mit dir ein wenig Struktur in das Gedankenchaos bringen kann. Gerade will ich einfach nur alles vergessen, weil ich keine Ahnung habe, wie ich mit dem Wissen um diese andere Welt leben soll. Mir wird gerade alles zu viel“, gestand Matt. Und aktuell hatte Matt auch immer noch das Gefühl, dass es genau so für den Rest seiner Tage bleiben würde, wenn er sich nicht seine Erinnerungen nehmen lassen würde.
Matt kramte nun Besteck hervor und sah dann zu Kyran. „Ich habe kein Esszimmer, daher kann ich dir nur die Couch im Wohnzimmer anbieten“, erklärte Matt nun. Er führte Kyran ins Wohnzimmer. „Ich bin froh, dass du Essen mitgebracht hast. Fürs Kochen kann ich gerade nicht die nötige Energie aufbringen“, gestand Matt. Sein Hirn war viel zu viel mit Grübeln beschäftigt, als das es dazu in der Lage gewesen wäre sich aufs Kochen zu konzentrieren. „Wie ist es für dich von dieser anderen Welt zu wissen und mit niemanden drüber reden zu können, weil du sonst als verrückt abgestempelt wirst?“, wollte Matt wissen, als er sich nun auf die Couch setzte.









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<g12>Kyran Jones</g12>
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Posted on:  14.05.2022, 19:38 - Wörter: -

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am 09.01.2010




Kyran lächelte matt. „Ich schätze wenn es anderes wäre, müssten wir anfangen uns Sorgen zu machen.“ gab er mit einem leichten Grinsen zu. „Vor allem würde ich bei unseren Kunden dann anfangen Fieber zu messen.“ Vor allem wenn sich die Verbrecher zu leicht erwischen lassen, oder mal Pause von ihrem Job machen sollten. „Alles klar.“ damit folgte der ältere dem jüngeren Polizisten und sah sich kurz um, während er darüber nachdachte, ob er bereits einmal hier in der Wohnung gewesen war, oder nicht. Auch wenn er kurz die Stirn runzelte, sagte er nichts, sondern sich lieber erst mal so etwas den Grundriss ansah, damit er Matt nicht bei jeder Kleinigkeit fragen musste, wo denn jetzt welches Zimmer war.
„Ich werde sehen was ich da tun kann.“
versprach der ehemalige Soldat mit einem offenen Lächeln, ehe er leicht nickte, aber ein leises Seufzen nicht ganz unterdrücken konnte. „Ich weiß was du meinst.“ gab er zu. „Ich habe mir damals auch gewünscht alles zu vergessen, oder wenigstens die Zeit zurück drehen und alles verhindern zu können, aber...“ Kyran schüttelte ruhig den Kopf „...den Zahn haben sie mir leider schnell gezogen.“ Mit der Zeit konnte man nicht herum spielen, das hatte nicht nur Caliban ihm gesagt und zur Hölle, vermutlich war das auch gut so, wer wusste, was sonst noch passieren konnte.
„Aber gucken wir mal was sich heute Abend klären lässt und dann sehen wir weiter, ich meine...wir müssen ja nicht gleich heute die Lösung für alles finden.“
erklärte er ruhig und zuckte leicht mit den Schultern. „Hab ich kein Problem mit. Was meinst du wo Fred und ich das Zeug immer Essen. Ich glaube da müsstest du bei uns Fieber messen, wenn wir das am Esstisch zu uns nehmen würden.“ gab der Polizist grinsend zu, ehe er leise lachte. „Verständlich, abgesehen davon, wie soll man sich vernünftig unterhalten, wenn einer in der Küche steht um sich noch ums Essen zu kümmern. Den Punkt habe ich noch nie verstanden.“ gab er zu, während er die Tüten auf dem Tisch abstellte. „Ich hoffe ich hab das richtige für dich erwischt.“ erklärte er und schob ein paar der Boxen hinüber, nur um dann doch wieder mit den Schultern zu zucken, während er sich zu Matt setzte. „Als Kind habe ich es kaum jemanden erzählt, das ich da Sachen sah, die ich nicht sehen sollte, weil sie nicht da waren. Also habe ich das irgendwann einfach als Einbildung abgetan und ignoriert, bis ich...es nicht mehr ignorieren konnte.“ antwortete er seinem Kollegen und sah zu ihm, ohne zu erwähnen warum dem so gewesen war. „Einer der Werwölfe auf meinem Revier hat mich gefunden, als ich kurz davor war selbst drauf zu gehen, weil ich einen Vampir gejagt habe. Er hat mich gerettet und wir haben danach lange und auch oft geredet. Als ich dann beschlossen habe die Stadt zu verlassen, war Cal da...und hat das Reden quasi übernommen. Tatsächlich hilft es mir mit den beiden zu reden, das alles zu verstehen, aber...sie sind nun mal Teil dieser Welt, das ist etwas, was wir beide in dem Sinne niemals sein werden.“









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<g13>Matt Summerfield</g13>
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Posted on:  23.05.2022, 15:26 - Wörter: -

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am 09.01.2010




Es fühlte sich gut an mit jemanden zu sprechen, der einen verstand. Matt war froh, dass er sich auf Cals Vorschlag eingelassen hatte und sich gerade wirklich mit Kyran traf. Matt fühlte sich nämlich jetzt schon mehr von Kyran verstanden, als es bei Cal der Fall gewesen war. „Die Zeit zurück drehen zu können, habe ich mir auch schon gewünscht. Und das nicht nur ein Mal“, gab Matt zu. Wenn Cal und er nur anders abgebogen wären, als sie in diesem verdammten Park unterwegs gewesen waren. Dann wären sie diesem verfluchten Vampir nie begegnet und Matts Welt wäre immer noch die selbe. Er würde nicht das Gefühl haben, dass alles Kopf stand und würde ganz normal jeden Tag zur Arbeit gehen, statt in seiner Wohnung rum zu hocken und Löcher in die Luft zu starren, weil er sonst nicht wusste, was er tun sollte, um etwas an seiner Lage zu ändern.

„Dann passt das ja.“ Matt schmunzelte ein wenig. „Läuft da eigentlich was zwischen euch? Auf der Arbeit hast du sie auch schon häufiger erwähnt...“ Gut, sie hatten sich nicht getroffen, um über Kyrans Liebesleben zu sprechen, aber vielleicht würde es Matt ja auch ein wenig helfen auf andere Gedanken zu kommen, wenn sie sich über so etwas ganz banales unterhielten.
Matt nickte. „Ja, dass kommt dann auch noch dazu“, stimmte Matt zu. Es war also wirklich deutlich besser, dass Kyran Essen mitgebracht hatte. „Mach dir keinen Kopf. Da ist sicher etwas für mich dabei. Ich bin beim Essen nicht sonders wählerisch“, ließ Matt den anderen Polizisten wissen, als er ihm das Besteck reichte. Matt war weder Vegetarier noch Veganer oder sonst irgendetwas Ausgefallenes. Er hatte keine Allergien und aß so ziemlich alles. Ihn zu versorgen war also wirklich nicht schwer.
„Wie haben die Leute reagiert, denen du es erzählt hast?“, wollte Matt wissen. Er kramte eine Box mit Pizzabrötchen hervor und nahm sich eines der Brötchen aus der Box. „Und warum hast du einen Vampir gejagt?“, erkundigte Matt sich. Er biss in das Pizzabrötchen und genoss es in vollen Zügen etwas zu essen, denn Matt wurde gerade klar, dass er heute Mittag vollkommen vergessen hatte etwas zu essen. „Und wieso hast du dich dafür entschieden die Stadt zu verlassen?“ Dann nickte Matt. „Ich verstehe dich. Es hilft mir auch irgendwie mit Cal zu reden, aber ich fühle mich trotzdem nicht richtig von ihm verstanden, weil er in das Chaos rein geboren wurde und ich nicht. Ich bin nur durch einen blöden Zufall rein gestolpert.“









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<g12>Kyran Jones</g12>
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Posted on:  23.05.2022, 16:19 - Wörter: -

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am 09.01.2010




Kyran lächelte matt. „Immer wenn man einmal falsch abgebogen ist, oder etwas getan hat, was man hinterher bereut hat.“ Und zur Hölle, das hatte er sich schon als Kind gewünscht, nicht erst, als die Sache mit seiner Verlobten gewesen war. Der Polizist biss sich leicht auf die Lippe, wohl wissend dass er auch das, was als Kind geschehen war, nie würde ungeschehen machen können. Er wusste nicht wo sein kleiner Bruder war, er wusste nicht wer dessen Vater war, immerhin hatte sein Pate stets verleugnet dass er es war, er hatte nie verhindern können, dass der Mord geschah. Was geschehen war, war geschehen, daran hatte er sich, trotz aller Gewissheit die er mittlerweile hatte, jedoch nie gewöhnen können. „Aber wir müssen leider mit allem leben, was geschehen ist, selbst mit dem Wissen was...um uns herum los ist.“ gab er leise zu, während seine Gedanken kurz zu dem Abend schweiften, wo Michaela und er sich gestritten hatten und sie nie wieder nach Hause gekommen war.

Kurz presste er die Lippen zusammen, ehe er dann leicht nickte, nur um dann doch wieder den Kopf zu schütteln. „Nein, wir wohnen nur zusammen. Ich meine...ich mag sie, sehr sogar, aber...“ Er lachte leise. „ Ich will unsere Freundschaft nicht zerlegen, vor allem wenn ich nicht weiß, ob sie nicht etwas ähnliches empfindet, verstehst du? Das...macht es nicht gerade einfacher und ich will nicht das sie auszieht, abgesehen davon trifft sie sich noch mit jemanden, also...lasse ich es lieber so weiter laufen, wie es gerade läuft.“ Auch wenn Kyran das Gefühl gehabt hatte, dass bei Cal und Fred gestern irgendetwas gewesen war, noch hatte er nicht nachgefragt und ganz ehrlich, er wusste auch nicht ob er es überhaupt wissen wollte.
„Deswegen, abgesehen davon bin ich noch nie jemand gewesen, der unbedingt groß kochen musste, oder groß Essen erwartet hat, wenn er irgendwo aufgeschlagen ist. Ich find diese Tradition sowieso irgendwie suspekt, aber ich bin erst in nem Militär Haushalt und dann in nem Militär Internat groß geworden, ich schätze was das angeht, bin ich eh nicht gerade das beste Beispiel.“
ließ er es ihn mit einem leisen lachen wissen, während er das Besteck mit einem Danke an sich nahm.
„Unterschiedlich. Meine Mom hat damals immer gelächelt und es als die Fantasie eines Kindes abgetan. Sam, mein Pate, war genauso, aber er hat mich auch immer ermahnt, es niemanden zu sagen was ich sehe, oder zu sehen glaube.“
erklärte Kyran ehrlich. „Weil er nicht wollte dass die Menschen mich für verrückt halten, also...habe ich es irgendwann für mich behalten.“ gab er , ebenfalls eine der Schachteln öffnenend ehe er kurz zur Seite sah. „Ich musste aus DC raus. Du weißt doch das meine Verlobte ermordet und der Mörder nie gefunden wurde, oder?“ fast fragend sah der Polizist hinüber, auch wenn das zumindest ein Punkt war aus dem er nie wirklich ein Geheimnis gemacht hatte. „Das ist nur die halbe Wahrheit.“ gab er mit einem matten Lächeln zu. „Er wurde gefasst, aber wie erklärt man der Öffentlichkeit, das man einen Vampir sucht, ihn findet und sich von ihm noch fast umbringen lässt und man einen Kollegen hat, der ein Werwolf und einem gefolgt ist? John hat...ihn zerlegt und angefangen mir die Welt zu erklären, aber...ich habe es trotzdem nicht mehr wirklich dort ausgehalten, als es vorbei war.“ Kyran griff nach einer Gabel, um ein paar der Nudeln aufzuwickeln. „Ich versteh was du meinst. Dieser blöde Zufall, der einem erklärt dass die Welt nicht das ist, was sie zu sein scheint und was man geglaubt hat. Cal gibt sich Mühe, was das angeht, aber sein wir ehrlich...er wird es nie nach empfinden können, was das angeht, einfach weil dieses Leben für ihn normal ist, im Gegensatz zu uns. Lass es dir schmecken.“ fügte er hinzu, auch wenn er wusste, dass er gerade auch wieder eine ziemliche Info rausgehauen hatte. So sehr ihn das hin und wieder beschäftigte, so hatte er auch gelernt darüber zu sprechen, was geschehen war, nur das Matt einer der wenigen war und sein würde, die zumindest einen Teil der Wahrheit von ihm erfuhren und nicht mehr angelogen wurden, was den wahren Täter und sein Schicksal anging.









written by
<g13>Matt Summerfield</g13>
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Posted on:  23.05.2022, 18:12 - Wörter: -

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am 09.01.2010




„Hast du denn nie in Erwägung gezogen einen Trank zu dir zu nehmen, mit dem du alles wieder vergessen kannst? Cal hat mir davon abgeraten, aber mir geistert der Gedanke daran immer noch durch den Kopf“, gestand Matt. Alles zu vergessen klang für ihn traumhaft. Wieder so leben können wie zuvor. Was Matt aktiv dabei verdrängt war, dass er sich vermutlich immer fragen würde, warum ihn alle Erinnerungen an diesen Zeitraum fehlten. Cal hatte zumindest gesagt, dass wohl genau das passieren würde.

Nun begann Matt tatsächlich ein wenig zu grinsen. „Als würdest du wollen, dass da mehr läuft?“ Für Matt klang es zumindest so, wenn Kyran davon sprach, dass er Fred sehr mochte und nicht wollte, dass sie auszog. „Und wie ernst es denn zwischen ihr und diesem anderen Typen? Bist du dir sicher, dass du ihr nicht vielleicht mehr bieten kannst als er? Du kennst sie schließlich gut und ihr verbringt doch auch viel Zeit miteinander. Das sollte doch eigentlich alles für dich sprechen.“ Wobei Matt die Sorgen des anderen Polizistens bezüglich der Freundschaft durchaus verstehen konnte. „Hast du denn eigentlich schon mal bewusst darauf geachtet, ob sie vielleicht ab und an mit dir flirtet? Vielleicht gibt es ja Anzeichen dafür, dass sie dich auch magst, aber du hast sie noch nicht so wahr genommen“, überlegte Matt laut.

Matt schmunzelte. „Ich bin anders aufgewachsen. Meine Mutter hat mich immer bekocht. Und als ich studiert habe, hab ich möglichst in der Mensa gegessen oder sehr simple Sachen gekocht, die schnell gingen. Und jetzt werde ich auch dauernd wieder von meiner Mutter versorgt, weil sie meint, dass ich doch sonst verhungere.“ Matt hatte seiner Mutter schon oft gesagt, dass es nicht nötig war, dass sie ihm Reste einpackte, wenn sie sich zu einem Familienessen getroffen hatten, aber seine Mutter hatte da noch nie auf ihn gehört.

Nachdenklich sah Matt Kyran an. „Kann es sein, dass dein Pate auch etwas über diese andere Welt wusste, wenn er gleich so besorgt war, dass man dich für irre halten könnte? Spontan hätte ich jetzt gedacht, dass es normaler ist, wenn die Leute so reagieren wie deine Mutter.“ Bei Kindern schob man solche Aussagen doch für gewöhnlich immer erst Mal auf eine lebhafte Phantasie. Zumindest hätte Matt es auch getan. Irgendwie seltsam das Ganze.

Dann nickte Matt. Ja, die Geschichte war ihm bekannt. „Hat es dir denn beim Abschließen geholfen zu wissen, dass der Vampir vernichtet wurde?“, erkundigte sich Matt. Er konnte sich nicht mal im Ansatz vorstellen, wie es wohl war mit einer solchen Geschichte leben zu müssen. „Aber ich verstehe, dass du dann nicht mehr dort bleiben wolltest“, versicherte Matt seinem Kollegen. Er hätte es sicher auch nicht über sich gebracht länger dort zu bleiben, wenn er in Kyrans Lage gewesen wäre.
Matt schnappte sich nun eine Schachtel mit einer Reispfanne und begann diese mit einem Löffel zu verspeisen. „Cal hat erwähnt, dass du nicht weißt, warum du diese Dinge sehen kannst. Belastet dich das nicht?“, wollte Matt nun wissen. Dann lächelte Matt. „Danke, lass du es dir auch schmecken.“









written by
<g12>Kyran Jones</g12>
years old - -
Posted on:  26.05.2022, 13:21 - Wörter: -

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am 09.01.2010




Kyran schüttelte leicht den Kopf. „Nein, ich muss zugeben, dass ich darüber nie nachgedacht habe. Ich hab mit Cal mal darüber gesprochen, er hat gesagt es gibt zwar verschiedene Möglichkeiten das auszublenden, aber...er hat auch gesagt dass man trotzdem unterbewusst etwas merken würde und die Nummer nicht für immer anhält.“ gab der Polizist zu. „Abgesehen davon, ich meine...ich hab mein Leben lang damit gelebt, mit dem was ich da gesehen habe und allem, es würde mir falsch vorkommen diesen Teil meines Lebens jetzt auszuradieren und ständig abhängig davon zu sein, ob ich einen Warlock in der Nähe habe, oder nicht.“ fuhr er fort und sah zu Matt hinüber. „Ich schätze ich bin noch nie wirklich den einfachen Weg gegangen, aber es würde mich auch abhalten, weil es keine Dauerhafte Lösung wäre. Die Frage die du dir stellen musst ist, willst du das unter Umständen immer wieder und wieder erleben? Selbst wenn du dich nicht daran erinnern kannst, wirst du immer wieder mit dieser Welt konfrontiert werden und musst dann darauf hoffen, das Cal in der Nähe ist, um eingreifen zu können und er wird irgendwann weiter ziehen müssen, wenn den Menschen um ihn herum auffällt, das er nicht altert und alles.“ Sein Blick ruhte auf seinem Freund und Kollegen. „Ich schätze das wäre mir zuviel Abhängigkeit von Cal, oder auch von einem anderen Warlock.“

Das Grinsen seines Kollegen war eindeutig, was ihn leise zum seufzen brachte, auch wenn er ein leichtes, flüchtiges Schmunzeln nicht unterdrücken konnte. „Ich würde nicht nein sagen, aber...das Problem bleibt?“ wagte er es anzumerken, bevor er leicht mit den Schultern zuckte. „Na ja, sie sehen sich schon ein paar Monate? Abgesehen davon werde ich nen Teufel tun und mich in ne Beziehung mit einem unserer Kollegen einmischen. Das gibt nur Unfrieden auf dem Revier, das wollen wir doch alle nicht.“ murmelte er leise, nur um dann die Flasche zu heben und einen Schluck daraus zu trinken. „Schon, aber es ist immer eine Sache das zu wollen, eine andere wenn man über die Folgen nachdenkt.“ gestand er und zuckte leicht mit den Schultern. „Wenn ich sie noch nicht wahr genommen habe, werde ich das jetzt vermutlich aber auch nicht?“ wagte er es anzumerken. „Vielleicht sollte ich einfach mal darauf achten, aber solange sie noch versucht heraus zu finden was mit dem anderen laufen könnte oder nicht, werde ich einfach den Gentleman spielen und von der Seitenlinie aus zusehen.“ Vielleicht war die Erziehung schuld, vielleicht seine Ausbildung. Er wusste es nicht, nur dass er abwarten würde, um weder Fred noch Cal als Freunde zu verlieren.

„Der Unterschied zwischen Familie, Militär und Internat.“
stellte Kyran trocken fest, auch wenn der Unterton verriet, dass er es nicht böse meinte. „Ich meine ich schaffe es keinen zu vergiften, aber ich weiß nicht ob es für eine Dinner-Party reichen würde. Vielleicht sollte ich doch mal über einen Kochkurs nachdenken, in der Hoffnung ich kriege das irgendwo im Dienstplan untergebracht.“ Ha! Als ob das passieren würde, das ein Cop in dieser Stadt sich über Regelmäßige Schichten würde freuen können. Da würde definitiv eher die Welt untergehen, bevor das passieren würde, das wussten sie vermutlich beide, immerhin arbeiteten sie schon lange genug in dem Job, um das einschätzen zu können.

Als er den nachdenklichen Blick bemerkte, sah Kyran ihn fragend an und zuckte leicht mit den Schultern. „Das kann sein. Cal vermutet dass ich die Nummer von einem meiner Eltern geerbt habe, aber wir können es nicht nachweisen. Vielleicht wusste er von meiner Mutter, oder meinem Vater doch etwas mehr als er es zugeben wollte, aber...als ich ihn gefragt habe, hat er es abgestritten. Vielleicht sollte ich mir Cal mal schnappen und nach DC fahren, die Chance ne Antwort zu bekommen ist vielleicht doch etwas größer, wenn er mir nicht auf Grund von Beweisen erklären kann, dass ich mir da was einbilde.“ überlegte er laut und schüttelte leicht den Kopf, ehe er den Grund für seinen Umzug noch einmal erwähnte.

Nachdenklich lehnte er sich leicht zurück, ehe er nickte. „Ja, das hat es tatsächlich, muss ich zugeben. Ich meine ich...versteh mich nicht falsch, ich bin kein Freund von Lynch Justiz, auch in dem Fall nicht, aber ich wusste damit das ich nicht verrückt bin und alles. Aber...das wichtigste für mich war, dass er nie wieder jemanden das würde antun können, was er Michaela angetan hatte. Ich wusste dass er seine Strafe bekommen hat und das ganze kein ungeklärter Mordfall in den Akten sein und ich mich ständig fragen würde, was passiert ist.“ Gut, dass das doch so gekommen war, war eine andere Nummer, aber an der konnte er nun mal leider nichts ändern. Weder für Michaelas Familie, noch für ihren Freundeskreis, der immer noch, zusammen mit ihm, auf Antworten wartete, die niemals kommen würden. „Ein Teil von mir denkt immer, ich bin davon gelaufen, der andere...das ein Neuanfang das wäre, was sie gewollt hätte. Wir haben hin und wieder darüber gesprochen, wenn auch eher weil mein Job problematisch war als ihrer, aber sie hat mir damals...genau wie ich ihr...gesagt, dass wir wollen das keiner verweilt und ewig trauert, sondern das wir wollen das der andere etwas aus seinem Leben macht.“ fuhr er fort. „Danke.“ damit begann er auch weiter zu essen und zuckte leicht mit den Schultern. „Manchmal schon...ein wenig? Im Grunde haben wir alles bis auf eine Sache ausgeschlossen und...Cal hat mir erzählt, dass es noch eine Gruppierung in dieser Welt gibt, die im...Grunde für die Einhaltung der Regeln zuständig ist, dafür alles zu kontrollieren damit die Menschen nichts mitbekommen und alles. Sie nennen sich selbst Schattenjäger und sind im Grunde...eine Mischung zwischen Engeln und Menschen, wie die Nephilim aus den Geschichten und Legenden. Cal hat gesagt das...wenn einmal jemand dazwischen ist, setzt sich dieses Blut quasi immer durch, aber normalerweise wissen die Familien das sie Teil des ganzen sind, wenn das nicht der Fall ist, ist das wohl...kein gutes Zeichen und die Typen sind auch nicht ganz ohne, deswegen...haben wir noch nicht nachgefragt. Cal meinte das...könnte böse enden, sind wohl...anscheinend ein paar Kontrollfreaks die ausflippen, wenn mal was nicht nach ihrer Pfeife tanzt.“









written by
<g13>Matt Summerfield</g13>
years old - -
Posted on:  26.05.2022, 15:19 - Wörter: -

the truth will set you free. but not until it is finished with you
   Gast   Gast
am 09.01.2010




Gut, da fiel dann doch auf, dass sie anders aufgewachsen waren. Kyran hatte immer alles sehen können und hätte das Gefühl gehabt nicht mehr er selbst zu sein, wenn er sich nicht an die Sache erinnern konnte, Matt hingegen hatte erst vor kurzem durch einen blöden Zufall von allem erfahren und dementsprechend war das Vergessen für ihn immer noch eine Option, die durchaus in Frage kam. Allerdings brachte diese Ausführung Matt dennoch etwas weiter. Kyran sprach nämlich einen Punkt an, an den Matt bisher noch nicht gedacht hatte. „Immer von einem Warlock abhängig zu sein klingt wirklich nicht so toll“, gab Matt offen zu. Das war etwas, was er auf jeden Fall in seine weiteren Überlegungen miteinbeziehen sollte. „Ich weiß nicht, ob es schlimm für mich wäre es immer und immer wieder zu erleben, wenn ich es eh wieder vergessen würde“, dachte Matt laut. Dann seufzte er. „Aber sobald Cal hier verschwindet, hätte ich ein Problem“, stellte der Polizist fest. Das war natürlich der große Haken bei der Sache.

„Warte. Sie trifft sich mit einem von unseren Kollegen? Wer ist es?“, wollte Matt nun wissen. Vielleicht würde er ja irgendwann mal versuchen können dem Kerl ein wenig auf den Zahn zu fühlen. Kyran würde so ein Gespräch sicher nicht suchen, aber Matt hatte da kein Problem mit den Typen zu fragen wie ernst die Sache tatsächlich war.
„Darauf zu achten und sich nicht einzumischen, schließt sich ja nicht aus“, merkte Matt an. Vielleicht würde Kyran ja noch eine Überraschung erleben und er würde am Ende doch eine Chance bei Fred bekommen.
Matt lachte. „Glaub mir, ich würde es bei meinen Kochkünsten auch nicht auf eine Dinner-Party ankommen lassen“, versicherte er seinem Kollegen. Sicher war sicher.

Zustimmend nickte Matt. „Du solltest wirklich nach DC fahren. Du hast nichts zu verlieren, wenn du mich fragst. Das Schlimmste, was passieren kann ist, dass du wieder keine Antwort bekommst. Und wenn alles gut läuft, dann erzählt dein Pate dir doch endlich etwas.“ Matt hätte es auf jeden Fall versucht die Sache auf diese Art zu lösen.
Und augenblicklich begann Matt sich zu fragen, warum es ihm gerade leichter fiel Kyrans Chaos anzugehen, als sein eigenes.

„Ich finde nicht, dass du davon gerannt bist. Du hast einfach das getan, was nötig war, um weiter überleben zu können. Wärst du in DC gewesen, wäre sicher alles zu belastend für dich geworden. Auch wenn du wusstest, dass dieser Vampir vernichtet wurde.“ Und Matt musste sagen, dass er ziemlich beeindruckt davon war, dass Kyran sich dazu hatte aufraffen können die Stadt zu verlassen und den Versuch zu starten einen Weg zurück in ein halbwegs normales Leben zu führen.

Matt legte seine Stirn in Falten, als er Kyran zuhörte. Schattenjäger. Von denen hatte Cal ihm noch nicht erzählt. Matt fragte sich auch, ob es ihm lieber gewesen wäre nichts von den Schattenjägern zu erfahren.
„Gibt es keinen Weg herauszufinden, ob wer in deiner Familie einer von denen war, ohne mit diesen Schattenjägern zu reden?“, erkundigte sich Matt.









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