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Welcometo bound by blood
Willkommen im Bound by Blood. Wir sind ein Fandom/Mystery RPG das an die Serie Shadowhunters angelehnt ist. Unser Board exestiert schon eine Weile, bei den Important Information könnt ihr alles nachlesen was passiert ist sowie auch das lĂ€ngst Vergangene! Das Board orientiert sich an der Serie aber auch mit Elementen aus den BĂŒchern. Genauso gibt es bei uns die Möglichkeit eigene Rassen mit einfliesen zu lassen, wenn sie unserem Setting entsprechen, jene könnt ihr bei der Charaktervorstellung vorstellen und wir schauen ob wir hamonieren könnten! Ihr könnt und dĂŒrft gerne bei uns mitwirken, wenn gewĂŒnscht, doch auch hat das Team viele eigene Ideen, um euch genĂŒgend Plots zu bieten. Unser Rating ist auf FSK 18 gesetzt. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung und verfĂŒgen ĂŒber keine MindestpostlĂ€nge. Wir schreiben unsere eigene Geschichte, bei der ihr euch gut einbringen könnt. Es sind ĂŒbernatĂŒrliche Wesen, wie Nephilim, Engel, DĂ€monen, Hexenmeister, Vampire, Werwölfe, Elben und andere Wesen gestattet. Interesse? Dann melde dich an und werde ein Teil von uns!
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&&' WetterInplay Info
Ein Blick auf den Kalender verrĂ€t uns, dass April - Juni 2010 unseren Zeitraum zeigt. Schneefall. Der April wurde - seinem Ruf vollstĂ€ndig gerecht und sorgte mit einem Wetterumschwung fĂŒr einen markanten Wetterwechsel, der es in sich hatte. Doch nach dem April wurde es allmĂ€hlich wĂ€rmer und wĂ€rmer mit Spitzentemperatur von 34° Grad. Die nĂ€chste Vollmonde sind am: Samstag, 16. April 2010 | Montag, 16. Mai 2010 | Dienstag, 14. Juni 2010

» Inplay-Monate: April-Juni 2010
» Tage: Montag bis Sonntag
» NÀchster Zeitsprung: folgt
newstime
24.09 Neue Rassen sind im Forum erschienen
02.04 Start des neuen Inplayplotes.
12.03 Der alte Plot und das Spieljahr 2009 ist beendet. Wir befinden uns nun im Jahr 2010 im Inplay. Der neue Plot wird die Tage gestartet.
18.11 Wir haben ein neues Standard Design.
17.09 Wir begrĂŒĂŸen Jutta aka Alec Lightwood als neues teammitglied!
19.08 Das Forum wurde neu zusammengebaut und alle Fehler behoben. Zudem begrĂŒĂŸen wir Kai aka Jace im neues Teammitglied. Das zweite Design ist fertig.

09.07 Verstorbene Charaktere nun als NPC im Nebenplay spielbar.
22.05 Unsere Technik-Abteilung arbeitet gerade an der Lösung des Alert-Problems.
24.01 Wir arbeiten an einem zweiten Design.
03.12 Werft doch mal einen Blick auf unseren Adventkalender.
22.11 Wir begrĂŒĂŸen ein neues Mitglied im Team.
15.11 Das Inplay wurde heute offiziell eröffnet.
14.11 Das Forum ist nun offiziell eröffnet. Es gibt noch das ein oder andere optische Detail das angepasst wird aber das erledigen wir so nebenbei.
07.11 Das Forum ist bald fertig und wird die nÀchsten Tage eröffnet werden.
  You always meet twice in life
<g14>Pandora Holmes</g14>
years old - -
Posted on:  27.04.2022, 13:54 - Wörter: -

You always meet twice in life
   Gast   Sebastian Verlac
am 22.01.2010




In den letzten Wochen hatte sie mehr interessante Erfahrungen gesammelt in ihren bisherigen 16 Jahren ihres Lebens. Zumindest fuehlte es sich fuer sie so an. Bei Tessa hatte sie sich mittlerweile ganz gut eingelebt. Es war immer noch etwas befremdlich fuer sie, so ganz ohne Eltern und woanders zu wohnen, aber sie war Tessa mehr als dankbar bei ihr und im Spiral Labyrinth untergekommen zu sein. Ihre Sachen hatten sie teilweise auch aus der Wohnung holen koennen, sodass sie diese nicht hatten irgendwie besorgen muessen. Das Zimmer, welches sie bezogen hatte, war schon voll moebeliert gewesen, weshalb sie gleich alles hatte einraeumen koennen. Wirklich viel persoenlichen Touch hatte es dennoch nicht. Ordentlich raeumte sie immer alles unbenutzte gleich auf und war sonst auch nicht wirklich auffaellig. Bis auf, dass sie einiges auf zu holen und zu lernen hatte, was ihre Faehigkeiten betraf. Kontrolle und das Nutzen ohne negative Emotionen standen ganz oben auf der Prioriaeten-Liste. Zwar brachte man ihr auch schon einige Grundlagen bei, aber den Grossteil ihrer Zeit verbrachte sie mit den anderen beiden to-learns. Besonders, da sie immer versehentlich fuer Chaos und ein paar zerbrochene Gegenstaende oder anderes sorgte. Darin war sie auch besonders gut - Zerstoerung und alles einhergehende.

Sobald sie ihr taegliches Pensum absolviert hatte, hatte sie die Zeit frei zur Verfuegung und durfte auch nach New York. Heute war sie relativ frueh und mit einem kleinen Fortschritt fertig geworden, sodass sie sich etwas Freizeit in der Stadt verdient hatte. Ausserdem konnte man ihr schlecht verbieten in die Bibliothek zu gehen, um sich ein paar Buecher auszuleihen. Auch, wenn es im Spiral Labyrinth einiges an Schriften gab, so waren diese doch meist nicht fuer jeden frei verfuegbar. Relativ dunkel gekleidet - zumindest fuer ihre Verhaeltnisse - war sie durch die Strassen zur Bibliothek gestapft. Dort hatte sie erst einmal ihre gelesenen Buecher abgegeben, ehe sie in dem internen Computersystem nach dem Richtigen Stockwerk und Gang fuer das Buch suchte, welches sie ins Auge geworfen hatte. Nach einigen weiteren Minuten des Suchens war sie an die entsprechende Seite des Regals gelangt. Suchend glitt ihr Finger vorsichtig ueber den Ruecken der Baende bevor er an der schon etwas aelteren Ausgabe von "The Queen's Gambit" von Walter Tevis haengen blieb. Schmunzelnd legte sie ihren Zeigefinger oben darauf und wollte es gerade zu sich heranziehen, als sie bemerkte, das war gar nicht so einfach... Was war da los?









written by
20 Jahre years old - SchattenjÀger - SchattenjÀger
Posted on:  06.05.2022, 12:33 - Wörter: - Abwesend

You always meet twice in life
   Gast   Sebastian Verlac
am 22.01.2010




You always meet twice in life


22.Januar 2010 | Pandora Holmes & Sebastian Verlac | örtliche Bibliothek- New York

"Books are a uniquely portable magic"


Sebastian mochte die Welt der BĂŒcher. Sie hatten schon damals, als er noch ein kleiner Junge war, etwas tröstliches an sich gehabt. Die Romanfiguren - damals noch Huckleberry Finn, Oliver Twist und ja auch Harry Potter - waren seine Freunde gewesen, als er noch bei seinem Großvater lebte und viel Zeit mit ihm verbrachte. Mittlerweile las er keine Romane mehr und die Protagonisten in den jeweiligen BĂŒchern waren auch nicht mehr seine Freunde, doch noch immer las er gerne BĂŒcher und noch immer ĂŒbte diese auf ihn eine Faszination aus. Der Verlac liebte es, die Zeit nach dem aufwachen noch ein wenig mit dem Schmöckern in den BĂŒchern zu verbringen und da er sehr viel las, hatte er sich in der örtlichen Bibliothek angemeldet. Zum einen, wegen des Platzmangels und zum anderen lohnt es sich seiner Meinung nach nicht, stĂ€ndig neue BĂŒcher zu kaufen und diese dann nur einmal zu lesen. NatĂŒrlich könnte er sich auch jederzeit aus der Bibliothek des Institut etwas ausleihen, doch die BĂŒcher der Mundis ĂŒbten doch irgendwo eine besondere Faszination auf ihn aus, so dass er diese gerne las.

Einen kleinen Spaziergang nach einer Trainingseinheit, brachte ihn dorthin. Die ausgelesenen BĂŒcher gab er ab und schritt dann etwas ziellos umher. Er hatte keine Liste und suchte die BĂŒcher willkĂŒrlich aus, je nachdem was ihn gerade so ansprach. Heute hatte er Lust, auf etwas, was mit Schach zu tun hatte. Dies bezĂŒglich hatte er auch eine Dame gefragt, die hier arbeitete, und sie empfahl das Buch "The Queen's Gambit" von Walter Tevis und dementsprechend machte er sich auf die Suche danach.
Als er die passende Reihe gefunden hatte, bemerkte er eine junge Dame, doch er beachtete sie nicht weiter, sondern suchte die Reihe Te ab... Er stand direkt neben dem MĂ€dchen, die auch gerade aus der Te Sparte etwas suchte, doch da er ja schon wusste, was er haben wollte, griff er ĂŒber sie hinweg nach dem Buch. Leider war er nicht der einzige, der dieses Buch haben wollte. "Huch", kam es verblĂŒfft ĂŒber seine Lippen und nahm seine Hand runter. Er hĂ€tte nicht gedacht, dass das kleine MĂ€dchen solche BĂŒcher las... "Wolltest du dir das auch ausleihen?", fragte er daher höflich und hoffte, dass sie es nicht tun wollte, doch weil er ein Gentleman war, wĂŒrde er es ihr im Falle dessen ĂŒberlassen.










SchattenjÀger
written by
Marie
Single
<g14>Pandora Holmes</g14>
years old - -
Posted on:  08.05.2022, 11:03 - Wörter: -

You always meet twice in life
   Gast   Sebastian Verlac
am 22.01.2010




Viele Menschen besuchten die Bibliothek, besonders Freitag nachmittags, wenn die meisten Feierabend machten oder gerade von der Schule kamen. Jung und Alt versammelte sich hier, wobei sich das Getummel ueber die vielen Stockwerke verteilte. Anstatt in eine der Jugendbuchabteilungen hatte sie es zu den Romanen der Erwachsenen verschlagen – was auch immer Erwachsene bedeuten sollte. Fuer sie waren es Buecher, die nicht unbedingt ein derartiges Label benoetigten. Gewohnt, dass auch andere sich an dem selben Regal bedienten und oefters direkt neben ihr auf die Suche nach einem Werk waren. Gefangen in ihrer Suche ueber die Buchruecken nach der entsprechenden Abkuerzung des Autors und Nummer bemerkte sie den jungen Mann nicht, welcher direkt neben ihr stand. Erst, als sie fast gleichzeitig zu dem Buch griffen, wandte sie ihren Kopf zu ihm um. Natuerlich musste sie dabei nach oben sehen, war doch so ziemlich jeder Junge groesser als sie. Die wuchsen aber auch wie Unkraut! Seine Frage hatte fuer sie den Unterton nach ‚das ist doch nichts fuer dich‘. Fast schon etwas trotzig, aber mit einer gewissen beinahe herausfordernden Ruhe sah sie zu ihm auf. “Tatsaechlich, sonst haette ich nicht danach gegriffen“, kam es freundlich, aber dennoch selbstbewusst ueber ihre Lippen. Von Maedchen in ihrem Alter war die Gesellschaft mittlerweile durchaus andere Sprueche gewoehnt, weshalb dies deutlich sanfter und angenehmer ausfiel als man es von einer 16-Jaehrigen erwartet haette. Kurz drehte sie sich um, tippte mit dem Zeigefinger oben gegen das Buch in der Naehe des Rueckens und liess es sich durch leichtes Kippen und Schieben elegant in eben jene Hand gleiten. Damit er ja nicht auf dumme Ideen kam und sie durch einen Trick um das Buch bringen wollte! Mit einem zuckersuessen, fast schon frechen Laecheln und einem leichten triumphierenden Funkeln in den Augen, legte sie ihre gesamte Hand ueber das Buch bevor es sie sich leicht an die Brust nahm. Zusaetzlich folgte noch ihr zweiter Arm, so wie man es machte, wenn man eine groessere Menge wichtiger Unterlagen bei einem kurzen Plausch zusammenhalten und gleichzeitig nicht verlieren wollte. “Ich kann dir ‚Gifted‘ von Nikita Lalwani empfehlen. Darin geht es um ein hochbegabtes Maedchen und wie sie und ihre Eltern damit umgehen. Wenn es um Schach gehen soll, ist ‚Chess‘ von Stefan Zweig. Darin geht es um eine Transatlantik-Schifffahrt mit Schachspielern“, bot sie ihm als Alternativen an. “Und nein, ich habe dir nicht mehr als den Klappentext verraten.“ Kurz ueberlegte sie. “Entschuldige, das soll nicht gemein rueberkommen. Ich bin aber auf jedenfall bis spaetestens...“, nach einem kurzen Durchblaettern der Seiten und sehen der finalen Seitenzahl und etwas Rechnen mit ihrer durchschnittlichen Lesezeit, Schule und anderweitigen Unterricht, “bis morgen oder uebermorgen damit fertig. Also gebe ich es Montag Abend zurueck. Dann kannst du es dir ja selbst ausleihen.“










written by
20 Jahre years old - SchattenjÀger - SchattenjÀger
Posted on:  25.06.2022, 12:44 - Wörter: - Abwesend

You always meet twice in life
   Gast   Sebastian Verlac
am 22.01.2010




Verwirrt sah Sebastian dem jungen MĂ€dchen dabei zu, wie sie das Buch an sich nahm. Sie umschlang mit ihren Armen das Buch, als wĂ€re es ihr liebster Schatz und als ob sie alles dafĂŒr tun wĂŒrde, um es mit ihrem Leben zu verteidigen. Seine Augenbraue wanderte leicht nach oben, als sie ihm kontra gab. Was bei den Engeln war bei diesem MĂ€del eigentlich verkehrt gelaufen? Wurde sie als kleines MĂ€dchen falsch gewickelt?
Er wusste nicht so recht, was er von der Blondine halten sollte, die ein wenig trotzköpfisch daher kam. Fehlte nur noch, dass sie ihr Kinn vorstreckte und ihn mit finsterem Blick anfunkelte. "Schon gut...", meinte er und hob abwehrend die HĂ€nde hoch. Er hatte nicht vor, ihr das Buch aus ihren Klauen zu reißen. Sie war zwar nicht so patzig wie manch anderes Gör, das er erlebt hatte, doch eine Spur zu selbstbewusst. WĂ€re es falsch, sie vielleicht auch als gierig zu betiteln? Zumindest aber wusste sie was sie wollte. Und in diesem Augenblick war das dieses Buch. Mit anderen Worten; er wĂŒrde leer ausgehen.
Vielleicht hatte er zu vorschnell geurteilt, denn auf einmal fing sie an, ihm BĂŒcher aufzulisten und es waren nicht gerade BĂŒcher aus der New Adult-Ecke oder kitschige Liebesschnulzen Ă  la Twilight und Fifty Shades of Grey. Nicht das er diese gelesen hĂ€tte, doch als BĂŒcherwurm kam man nicht unbedingt daran vorbei, Hypes zu ignorieren. Beeindruckt sah er sie an und ein "Danke" verließ seine Lippen. "Du hast auch die Welt der BĂŒcher fĂŒr dich entdeckt?", erkundigte er sich mit einer Spur von Neugier. Wie hieß es doch so schön? Gleich und gleich gesellte sich nun mal gerne und vielleicht hatte er hier eine gleichgesinnte getroffen, mit der er ĂŒber BĂŒcher lamentieren konnte. Im Institut war Lesen von MundibĂŒchern wohl eher als Zeitverschwendung gesehen. Es ging um Fitness und Kampfkunst. Doch Sebastian vertrat die Meinung, dass man eben auch den Geist stĂ€rken musste. Nicht nur die Reflexe.
"Danke fĂŒr die VorschlĂ€ge und das du das Buch sehr schnell durchlesen möchtest. Nur keine Eile, es gibt genĂŒgend BĂŒcher in diesem GebĂ€ude. Ich denke, ich werde durchaus fĂŒndig", wiegelte er also ab und schenkte ihr ein warmes LĂ€cheln. Mit einem "Viel Spaß beim Lesen" wollte er sich eigentlich schon wieder von dannen machen, doch irgendwie blieb er, wo er war.










SchattenjÀger
written by
Marie
Single
<g14>Pandora Holmes</g14>
years old - -
Posted on:  25.06.2022, 13:50 - Wörter: -

You always meet twice in life
   Gast   Sebastian Verlac
am 22.01.2010




Mit Buechern verhielt sie sich beinahe wie Gollum. (Natuerlich hatte sie schon ‚The Lord of the Rings‘ gelesen!) Wenn sie eines hatte, huetete sie es wie ihren eigenen, kleinen Schatz. Ausserdem kam es durchaus vor, dass sie, bevor sie die Wohnung verliess, im Online-Verzeichnis nachgeschlagen hatte, ob das Objekt der Begierde ueberhaupt verfuegbar war, sich freute und am Ende mit einem leicht bitteren Geschmack auf der Zunge am jeweiligen Regal feststellen musste, dass bereits jemand anderes die einzig oder zuletzt verfuegbare Ausgabe ausgeliehen hatte. Manchmal konnte es unter Buecherwuermern - wobei sie sich selbst tatsaechlich zu der uebergeordneten Art der Buchdrachen zaehlte, so viele Buecher wie sie woechentlich verschlang; natuerlich nur ausserhalb der Klausurenphase, wo sie sich noch einmal mehr auf das Lernen konzentrierte – durchaus zu einer Art Rivalitaet kommen, wenn sich die Interessen und damit auch die Buecher auf der „zu lesen Liste“ ueberschnitten. Dann wurde foermlich um jede Ausgabe gekaempft. Wer hatte es als Erstes im Regal entdeckt? Falls nicht, wer konnte schneller den ‚Vormerken‘-Button auf der Webseite druecken? Auch, wenn dies teilweise bei einigen Ausgaben einen Dollar kostete, die Determination und der Wunsch das Buch zu lesen und das womoeglich auch noch vor dem jeweils Anderen, war deutlich groesser. Dabei ging es ihr persoenlich nicht darum, dass sie moeglichst viele Buecher las. Dies mochte bei einigen anderen Menschen der Fall sein, doch sie fand einfach gefallen an den Inhalten, den verschiedenen Schreibstilen, den Charakteren, den Plots, den Plot-Twists und, ja, selbst den Cliffhangern. Auch, wenn sie diese teilweise in den Wahnsinn trieben, konnte sie danach nicht sofort den naechsten Band der Reihe ergattern. Bei den populaeren Reihen, unabhaengig der Abteilung, war das Warten beinahe schon Programm. Deshalb nutzte sie regelmaessig die Vormerken-Funktion und gab dadurch durchaus einige Dollar pro Monat aus. Dafuer war der Bibliotheksausweis an sich fuer sie als New Yorkerin frei.

Den jungen Mann neben sich empfand sie gerade ebenso als einen dieser „Rivalen“. Dies war womoeglich doch ein etwas zu ueberzogener und kraeftiger Begriff, verabscheute sie ihn ja nicht oder Aehnliches, sondern wollte einfach nicht (wieder einmal) eine Alternative zu „The Queens Gambit“ finden. Bevor er es sich versah, hatte sie sich den Band bereits aus dem Regal stibitzt und hielt ihn eng an sich. Ihr Schatz! Tatsaechlich fing er mit ihr keine Debatte a la ‚er war aelter‘, ‚er war zuerst da‘ oder ‚sowas gehoere sich nicht fuer eine junge Dame in ihrem Alter‘ an. Stattdessen hob er abwehrend die Haende, was ihren Triumph ueber das Ergattern des Buches nur noch steigerte.
Allerdings bemerkte sie selbst, wie gemein sie gerade war. Durchaus gab es deutlich schlimmere Erwiderungen und verbale Auseinandersetzungen, dennoch schmaelerte sich ihre Genugtuung. Irgendwie war das doch etwas unhoeflich und zu frech gewesen
 Entsprechend entschuldige sie sich und schlug ihm gleichzeitig einige Alternativen vor. Sollte er diese bereits gelesen haben, konnte sie ihm jedoch leider auch nicht weiterhelfen. Dann musste er sich an den Bibliothekar der Abteilung wenden oder etwas zwischen den Regalen umherstreifen und einige Buchruecken lesen bis er etwas Passendes gefunden hatte.

Sein Erstaunen ueber ihre kleine Lektion blieb ihr nicht verbogen, was ihren Wangen den Hauch eines rose Tons verpasste. Normalerweise konnte sie damit niemanden wirklich beeindrucken und wurde von anderen Personen, die ungefaehr in ihrem Alter waren, als Streberin bezeichnet – noch das Netteste, was man ihr an den Kopf warf. Von seiner Frage war sie leicht ueberrumpelt. Das war auch eine neue Erfahrung. Viele nickten einfach nur, grummelten etwas Unverstaendliches oder verschwanden – wenige waren so hoeflich und blieben fuer ihren kleinen Monolog. Seine Worte vermittelten ihr jedoch bereits den Eindruck, sie waren Gleichgesinnte – zumindest im Geiste, was Buecher betraf. Leicht raeusperte sie sich. „Ich erinnere mich an keinen Tag, an dem ich nicht fuer mich selbst gelesen habe“, erwiderte sie sachte schmunzelnd.

Eine Spur schmaelerte sich dieses, als er den Dank aussprach und ihr viel Spass beim Lesen wuenschte. „Danke“, meinte sie etwas verlegen. Das hatte sich fuer sie wie ein Abschied angehoert. Doch seltsamerweise blieb er an Ort und Stelle stehen. Leicht nickte ihr Kopf zur Seite, sodass er sich in einer minimalsten Schraeglage befand, waehrend sie ihn unverwandt weiter ansah. „Und du? Ich dachte, Jungs finden Hanteln und Spiegel im Fitnessstudio oder brutale Videos viel interessanter als Buecher. Zumindest die deutliche Mehrheit“, erwiderte sie die Frage postwendend. Was wohl seine Antwort dazu war? Ein Schulprojekt? Ausbildung? Studium? Wenn, dann sicherlich Literatur, vergleichende Literatur mit Franzoesisch. Das konnte sie sich durchaus bei ihm vorstellen. Aber diese Ideen, beinahe schon Kategorien, schob sie tief in die hinterste Ecke. Nein, sie wollte keine voreingenommene Meinung zu ihm haben. Mit etwas Glueck lernte sie ihn ja minimalst naeher kennen. Selbst, wenn es nur ein kurzer Smalltalk aus Hoeflichkeit sein sollte. „Entschuldige, ich hab mich gar nicht vorgestellt, wie unhoeflich. Pandora Holmes, professioneller Buchdrache und Buecherdiebin“, stellte sie sich ihm vor. Natuerlich konnte sie sich diesen Scherz und die Anspielung auf ein anderes Buch dabei nicht verkneifen. Inwieweit die Hand geben in der heutigen Zeit noch normal war, wusste sie nicht, streckte sie ihm dennoch entgegen. Hoffentlich wollte er keinen dieser seltsamen und viel zu komplizierten Handschlag? Abfolge von Handschlaegen? Wie auch immer man das nannte...











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20 Jahre years old - SchattenjÀger - SchattenjÀger
Posted on:  26.06.2022, 14:38 - Wörter: - Abwesend

You always meet twice in life
   Gast   Sebastian Verlac
am 22.01.2010




Sebastian war schon immer eher ein Eigenbrödler gewesen und nur seine Cousine @Aline Penhallow hatte wirklich die Möglichkeit auch hinter seine Fassade zu schauen. Es war nicht so, dass der junge Franzose nicht wusste, wie man Smalltalk hielt und wie man aus sich herauskam. Seiner Meinung nach vergeudete man lediglich kostbare Zeit, nur um ĂŒber das Wetter zu plaudern. Doch ĂŒber die Welt der BĂŒcher zu sprechen, war keine Zeitverschwendung.
Der Shadowhunter schĂ€tzte die jĂŒngere auf vielleicht 14, 15 oder gar schon 16 Jahre. Offensichtlich ein BĂŒcherdrache, wie sie sich selbst spĂ€ter vorstellte. Am Liebsten hĂ€tte er sowas gesagt wie, sehe ich aus, als wĂŒrde ich ins Fitnessstudio gehen? Aber nun, er war durchtrainiert, weil er jeden Tag seit seines Shadowhunterdaseins trainierte. Also ja, fĂŒr die Mundis mochte es vermutlich aussehen, als wĂŒrde er stundenlang Gewichte stemmen.
"Man darf nicht nur den Körper trainieren, man muss auch den Geist fit halten.", erklĂ€rte er und klang dabei wie ein vergreister alter Herr und nicht wie ein junger Mann Anfang zwanzig. Aber es stimmte, der Geist sollte auch trainiert werden. Es förderte das logische Denken und Schlussfolgern. Außerdem beflĂŒgelte es die Fantasie, sodass man auch mal um die Ecke denken und sich in die Bösewichte hineinversetzen konnte. Er vermied es nĂ€her auszufĂŒhren, warum er eigentlich einen wachen Geist brauchte. Sie war ein junges, vielleicht auch naives MĂ€dchen, die in ihrer Welt lebte und keine Ahnung davon hatte, dass das Böse direkt um die Ecke lauerte. Vielleicht sogar auch in diesem Buch. Sie sah nur einen blonden Mann mit einigen komischen Runen als Tattoo, wobei die meisten von seiner Kleidung verdeckt wurden. Lediglich die an seinem Hals war nicht zu ĂŒbersehen.
"BĂŒcherdrache und -diebin auch noch", stellte er belustigt fest. "Musst du dann nicht aufpassen, dass du dein Diebesgut nicht in Flammen aufgehen lĂ€sst, FrĂ€ulein BĂŒcherdrache?" Verschwörerisch zwinkerte ihr zu. Ihren Namen fand er seltsam. Pandora... Pandora Holmes. So als ob zwei Romanfiguren miteinander verschmolzen wurden. Einmal die Dame, die die BĂŒchse öffnete und das ganze UnglĂŒck auf die Menschheit losließ und dann noch den Meisterdetektiv Sherlock Holmes höchstpersönlich. "Sebastian", stellte er sich vor und vermied es den Nachnamen zu nennen. Er war ein Shadowhunter, man fand seinen Namen nicht einfach so im Telefonbuch, geschweige denn im Internet. Nicht das sie noch nach ihm auf diversen Social Media Seiten ausfindig machen wollte. "Einfach nur Sebastian, der gerne BĂŒcher liest und Zitronen- und Haselnusseis mag." Verschmitzt lĂ€chelte er sie an. Er war sie gerade nicht sicher, ob man daraus eine Einladung zu einem Eis hĂ€tte deuten können. Aber ja, vielleicht kam Panda - wie er sie insgeheim nun nennen wollte - ja auf die Idee, dass das eine simple Einladung zum Eis essen war.











SchattenjÀger
written by
Marie
Single
<g14>Pandora Holmes</g14>
years old - -
Posted on:  26.06.2022, 15:39 - Wörter: -

You always meet twice in life
   Gast   Sebastian Verlac
am 22.01.2010




Ueberraschend gut verstand sie sich mit ihrem Gegenueber. Doch wer war sie das wirklich beurteilen zu duerfen? In der Schule wurde sie immer nur als Unheilmagnet und Streberin abgestempelt – und das war noch nett formuliert. Freunde hatte sie eigentlich wirklich keine und wenn sie dachte, sie haette jemanden gefunden, wurde die Person sofort ins Bild gesetzt und zur Wahl gestellt. Die High-School lang als Aussenseiter gelten, verspottet und geaergert zu werden, oder halbwegs in Ruhe die schlimmsten Teenager-Jahre und den Abschluss ueber die Buehne zu bringen. Natuerlich war klar, wofuer sich bisher alle entschieden hatten, und so stand Pandora immer alleine da. Jeder schien sofort zu wissen, man muesse vor ihr Abstand halten, als haette sie eine Krankheit oder war eine Bombe, die jede Sekunde ausloesen koennte.
Selbst hier in der New York Public Library war es eher selten, dass sich jemand zum Reden fand. Natuerlich war es immer noch eine Bibliothek, doch hier wurde man nicht von aelteren Damen mit streng hochgestecktem, ergrautem Dutt, schmaler, eckiger Brille, die viel zu weit vorne auf der Nase sass und mit einer Perlenkette an den Buegeln davon abgehalten wurde, selbst beim Herunterrutschen auf den Boden zu fallen, und einem stechenden Blick und dabei giftig funkelnden Augen, mit einem knorrigen Zeigefinger vor den leicht roetlich geschminkten Lippen, um dem eher kantigen und spitzer zulaufendem Gesicht auch nur einen Hauch von Farbe zu verleihen, und einem dazu passenden empoerten und zugleich genervten „Sssccchhh“ zum Schweigen gebracht. Allerdings verliefen sich die hereinstroemenden Massen schnell in dem weitraeumigen Gemaeuer.

Umso mehr freute sie sich, der Blondschopf vor ihr – wie alt mochte er sein? 18? 19? Hoechstens Anfang 20! - verschwand nicht sofort, nachdem er den ‚kleinen Kampf‘ um das Buch verloren hatte. Dabei kam sie nicht umhin zu bemerken, er war ausgesprochen durchtrainiert. Folglich verbrachte er seine Zeit nicht nur mit Buechern. Pardon, aber den Kommentar bezueglich der ueblichen Taetigkeiten anderer junger Maenner auf der Couch mit der Konsole oder in diversen Fitnessstudios mit einer Obszession fuer Spiegel – noch viel schlimmer als die boese Koenigin in Schneewitchen – konnte sie sich nicht verkneifen. Zwar wirkte sie im Vergleich zu ihm wie ein schmaler Strich in der Landschaft, aber man durfte sie nicht unterschaetzen. Daher stimmte sie ihm mit einem Nicken zu: „Der Geist benoetigt Buecher wie das Schwert einen Schleifstein, wenn es seine Schaerfe behalten moechte.“ Ein weiteres Buchzitat aus “Game of Thrones” von Tyrion Lannister. Jede Person brauchte auf die eigene Art und Weise den eigenen Scharfsinn. In seinem Fall mochte dies wohl besonders zutreffen, konnte seine Kleidung doch nicht eines seiner Tattoos verbergen. Dies sah ihr verdaechtig nach einer der Runen der Schattenjaeger aus. Welche genau, konnte sie nicht sagen, dafuer hatte sie sich nicht damit befasst, ja bis vor einigen Wochen nicht einmal von den unterschiedlichen ‘Schichten’ der Welt gewusst. Zwar wusste sie ganz im Groben, was welches Wesen war und aus machte – einige kannte man schliesslich auch von den Klischees heraus wie Vampire und Werwoelfe und ja, manche Klischees waren eben wahr -, aber das hiess fuer sie nicht, dass sie jetzt vor jeder Person mit tattowierten Runen auf der Haut reissausnehmen musste. Fuer sie war nie jemand von Natur aus boese oder gut, wie es in manchen Erzaehlungen sein mochte. Alleine der Charakter zaehlte fuer sie.

Ihr Gegenueber besass durchaus Pepp und Humor. Zumal sie schon festgestellt hatte, er war ueberaus hoeflich, zuvorkommend und charismatisch. Beinahe schon gespielt empoert schnaubte sie demonstrativ, auch wenn sich Belustigung in ihren Augen widerspiegelte. “Buecherverbrennungen sind eine Schande und Verschwendung! Nein, ich bin eher die Art, die sie in der eigenen Hoehle sammelt, aufbewahrt und huetet wie den eigenen Augapfel. Doch leider
”, hierbei fuegte sie ein beinahe schon buehnenreifes leises theatralisches Seufzen ein, “
 habe ich den Grossteil nur geliehen und muss die kleinen Schaetze wieder zurueckgeben.” Sebastian – so hiess der edle Ritter vor ihr, nein, Spass. Einfach nur Sebastian, der scheinbar ein Fable fuer Eis hatte. War das seine Art die Konversation am Laufen zu halten? Wuerden sie sich nun gegenseitig mit einigen Fakten ueber sich selbst verbal bewerfen? Oder lud er sie gerade indirekt auf eine cremige gefroreren Suessspeise ein? Mitten im Winter?! Laechelnd zuckte ihre Augenbraue leicht fragend nach oben. “Ich hoffe doch, du bist nicht jemand, der in Buecher kleckert!”, nein, natuerlich war er das nicht. Nicht, so wie sie ihn gerade kennenlernte. Kein wahrer Buecherfreund wuerde so etwas barbarisches tun! Genauso wenig wie Eselsohren setzen, den Band unvorsichtigerweise mit in die Badewanne nehmen oder einfach ohne Sorgfalt in den Rucksack schmeissen. Doch was war jetzt mit ihrer Erwiderung zum Eis-Dilemma? “Zitrone und Haselnuss sind sicher nicht schlecht. Dabei bin ich eher die Fraktion tiefst dunkle Schokolade und Pistazie – zumindest momentan. Aber ich erweitere gerne meinen Horizont - und meine Geschmacksknospen”, zwinkerte sie zurueck. Nun konnte er es sich aussuchen, was er daraus machte.

“Wie waere es, wir suchen erst einmal gemeinsam ein anderes Buch fuer dich? Sonst waere deine Reise ganz umsonst gewesen“, schlug sie immer noch laechelnd vor. Warum sie gerade nicht anders konnte, als ueber beide Ohren zu grinsen? Ach, sie liebte ihre kleine Herumalberei und mochte den Blondschopf jetzt schon. Schattenjaeger hin oder her.










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