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Willkommen im Bound by Blood. Wir sind ein Fandom/Mystery RPG das an die Serie Shadowhunters angelehnt ist. Unser Board exestiert schon eine Weile, bei den Important Information könnt ihr alles nachlesen was passiert ist sowie auch das lĂ€ngst Vergangene! Das Board orientiert sich an der Serie aber auch mit Elementen aus den BĂŒchern. Genauso gibt es bei uns die Möglichkeit eigene Rassen mit einfliesen zu lassen, wenn sie unserem Setting entsprechen, jene könnt ihr bei der Charaktervorstellung vorstellen und wir schauen ob wir hamonieren könnten! Ihr könnt und dĂŒrft gerne bei uns mitwirken, wenn gewĂŒnscht, doch auch hat das Team viele eigene Ideen, um euch genĂŒgend Plots zu bieten. Unser Rating ist auf FSK 18 gesetzt. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung und verfĂŒgen ĂŒber keine MindestpostlĂ€nge. Wir schreiben unsere eigene Geschichte, bei der ihr euch gut einbringen könnt. Es sind ĂŒbernatĂŒrliche Wesen, wie Nephilim, Engel, DĂ€monen, Hexenmeister, Vampire, Werwölfe, Elben und andere Wesen gestattet. Interesse? Dann melde dich an und werde ein Teil von uns!
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&&' WetterInplay Info
Ein Blick auf den Kalender verrĂ€t uns, dass April - Juni 2010 unseren Zeitraum zeigt. Schneefall. Der April wurde - seinem Ruf vollstĂ€ndig gerecht und sorgte mit einem Wetterumschwung fĂŒr einen markanten Wetterwechsel, der es in sich hatte. Doch nach dem April wurde es allmĂ€hlich wĂ€rmer und wĂ€rmer mit Spitzentemperatur von 34° Grad. Die nĂ€chste Vollmonde sind am: Samstag, 16. April 2010 | Montag, 16. Mai 2010 | Dienstag, 14. Juni 2010

» Inplay-Monate: April-Juni 2010
» Tage: Montag bis Sonntag
» NÀchster Zeitsprung: folgt
newstime
24.09 Neue Rassen sind im Forum erschienen
02.04 Start des neuen Inplayplotes.
12.03 Der alte Plot und das Spieljahr 2009 ist beendet. Wir befinden uns nun im Jahr 2010 im Inplay. Der neue Plot wird die Tage gestartet.
18.11 Wir haben ein neues Standard Design.
17.09 Wir begrĂŒĂŸen Jutta aka Alec Lightwood als neues teammitglied!
19.08 Das Forum wurde neu zusammengebaut und alle Fehler behoben. Zudem begrĂŒĂŸen wir Kai aka Jace im neues Teammitglied. Das zweite Design ist fertig.

09.07 Verstorbene Charaktere nun als NPC im Nebenplay spielbar.
22.05 Unsere Technik-Abteilung arbeitet gerade an der Lösung des Alert-Problems.
24.01 Wir arbeiten an einem zweiten Design.
03.12 Werft doch mal einen Blick auf unseren Adventkalender.
22.11 Wir begrĂŒĂŸen ein neues Mitglied im Team.
15.11 Das Inplay wurde heute offiziell eröffnet.
14.11 Das Forum ist nun offiziell eröffnet. Es gibt noch das ein oder andere optische Detail das angepasst wird aber das erledigen wir so nebenbei.
07.11 Das Forum ist bald fertig und wird die nÀchsten Tage eröffnet werden.
  legends are not born. they are created.
<g14>Feras Khaled</g14>
years old - -
Posted on:  18.04.2022, 14:06 - Wörter: -

legends are not born. they are created.
   Gast   Gast
am 28.01.2010




Feras Blick glitt zu seinem Stundenplan, ehe er kurz auf seine Armbanduhr blickte. Amerikanische Geschichte. Er konnte nicht sagen, ob es eines seiner LieblingsfĂ€cher war, was er jedoch daran liegte war zu sehen, wie die Menschen die Weltgeschichte sahen. Sie glaubten vieles zu wissen und doch sorgten neue Entdeckungen immer wieder dafĂŒr, dass die Geschichte der Welt ein wenig auf den Kopf gestellt wurde. Der Warlock lehnte sich interessiert nach vorne auf, wĂ€hrend er Ms. Parker zuhörte, die ihnen nicht nur von der Ankunft der Mayflower und der PilgervĂ€ter erzĂ€hlte, sondern auch davon, wie die Puritaner damals aus England flohen in der Hoffnung hier ihren Glauben endgĂŒltig praktizieren zu können. Nun, zumindest hatte die Geschichte bewiesen, dass die Vereinigten Staaten sehr offen waren, was das Thema Religion anging. Die einen legten ihren Glauben strenger aus, die anderen weniger. Feras hingegen hatte den Glauben, der ihm als Kind anerzogen worden war, schon lange abgelegt und sich seine eigene Religion zusammen gebastelt. Auch wenn er wusste, dass einige der Wesen aus den biblischen Geschichten RealtiĂ€t waren, war er mittlerweile der Meinung dass es nur darauf ankam, was man mit seinem Leben anstellte und nicht, woran man glaubte.

Der scheinbare Teenager hatte, wie so viele seiner Klassenkameraden, einen etwas zu großen Hoodie angezogen. Auch wenn die Menschen es nicht sahen, verbargen sich darunter seine FlĂŒgel und zur Hölle, er war froh, wenn er den Hoodie und das T-Shirt wieder ausziehen und seine FlĂŒgel wĂŒrde ausstrecken können. Den Part hasste er, er hatte ihn schon immer gehasst, selbst als er noch nicht verstanden hatte, warum er sie hatte und die Menschen sie nicht hatten sehen können.
Als es klingelte, packte er die BĂŒcher ruhig zusammen, nachdem Ms. Parker ihn gebeten hatte noch etwas zu bleiben, um sein Referat ĂŒber die Kolonie Roanoke zu besprechen. Die verschwundene Kolonie. Zuviele Legenden, zuviele Möglichkeiten von denen er einige aufgezĂ€hlt hatte. Menschen verschwanden nicht einfach vom Erdboden, weder damals noch heute. Es sei denn sie begannen zwischen den Welten zu leben, oder es ging ein Zauber gehörig schief. Was fĂŒr Feras im Bereich des Möglichen lag, auch wenn er im Referat selber die These aufgegriffen hatte, dass eine Krankheit gewĂŒtet hatte und sie, nach einem Angriff eines Indianerstammes, verschwinden mussten um sich selbst zu retten. Wollte man jedoch die Geschichte ausradieren, gab es immer viele Möglichkeiten, wie er wusste. Heute war Roanoke der Teil von Legenden, Filmen, BĂŒchern und Computerspielen, die viel zu weit weg von allen möglichen Wahrheiten lag, nicht nur, weil die Menschen vergessen hatten, wo sich die Kolonie einst befunden hatte. Legenden die sich mit Tatsachen vermischten, Namen die falsche Wege wiesen und eine Landschaft die sich fĂŒr immer verĂ€ndert hatte.
Der Warlock stand ruhig auf, als seine Klassenkameraden sich verzogen hatten. Das war wohl das Problem, wenn man der Neue war und sich noch nicht richtig eingefunden hatte. Ruhig ging Feras nach vorne und ließ die Schultern langsam wieder sinken. „Sie wollten mich sprechen, Ms. Parker?“ Zur Hölle, hatte er irgendwo im Aufsatz doch eingebracht, dass er nicht an die Theorien glaubte? Oder dass Roanoke Island nicht die Insel war, wo die Kolonie einst beheimatet war? Wenn man bedachte, worĂŒber er gerade alles nachdachte, wĂŒrde es ihn nicht wirklich wundern, wenn er in der Hinsicht einen Fehler gemacht haben sollte.









written by
<g14>Fred Parker</g14>
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Posted on:  18.04.2022, 14:53 - Wörter: -

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am 28.01.2010




Die heutige Unterrichtsstunde verlief wie jede andere auch. Sobald Fred angefangen hatte zu reden, waren ihre SchĂŒler in eine Art Wachkoma verfallen. Geschichte schien in diesem Kurs niemanden zu interessieren. Fred wĂŒrde es nie verstehen, wie es den SchĂŒlern so egal sein konnte, was mal gewesen war. Man konnte doch nur dann vermeiden die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, wenn man die Fehler der Vergangenheit auch kannte.
Und dass ihre SchĂŒler im Großen und Ganzen keine Ahnung von amerikanischer Geschichte hatten, hatte Fred auch wieder feststellen mĂŒssen, als sie sich die schriftlichen Ausarbeitungen zu den Referaten, die sie demnĂ€chst halten sollten, durchgelesen hatte. Teilweise hatte sie da ganz abenteuerliche Dinge lesen mĂŒssen. Fred hatte da immer wieder den Drang verspĂŒrt sich ein Bier oder eine Kippe zu genehmigen. Anders war der Blödsinn nicht zu ertragen gewesen. Es hatte nur ein Referat gegeben, das okay gewesen war. Es war das von Feras.

Nun war die Stunde vorbei und Feras blieb zurĂŒck. Fred war froh, wenn die SchĂŒler mal das taten, worum man sie gebeten hatte. Kam ja nicht oft vor. Die Hausaufgaben wurden auch die meiste Zeit ĂŒber nicht gemacht, weil man sie als gut gemeinten Vorschlag betrachtete und nicht als Pflicht.
„Genau. Danke, dass du auch geblieben bist. Hab keine Angst, du bekommst keinen Ärger, falls du das gedacht hast“, versicherte Fred. Sie lĂ€chelte den jungen Mann an und reichte ihn dann die korrigierte Fassung seines Referates. „Ich habe mir dein Referat angeschaut. Es hat mir gut gefallen, weil ich gemerkt habe, dass du dir MĂŒhe gegeben hast bei den Recherchen. Die Jahreszahlen und Fakten stimmen. Du hast das Referat also nicht einfach nur so dahin gerotzt, wie manche deiner Klassenkameraden. DafĂŒr wollte ich dich loben. Aber ich hĂ€tte da noch eine kleine Idee. Du hast gar nicht die Theroie aufgegriffen, dass sich die Siedler dem Indianerstamm angeschlossen haben. Das könntest du noch ergĂ€nzen. Diese Theorie ist auch eine der Theorien, die am wahrscheinlichsten ist und das Verschwinden der Siedler am besten erklĂ€rt.“









written by
<g14>Feras Khaled</g14>
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Posted on:  22.04.2022, 08:11 - Wörter: -

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am 28.01.2010




Feras konnte sich ein verschmitztes Grinsen nicht verkneifen, als seine Lehrerin ihm verkĂŒndete, dass er keinen Ärger bekommen wĂŒrde. „Selbst wenn, hĂ€tte ich es nicht verhindern können.“ gab er mit einem leisen Lachen zurĂŒck, auch wenn es nicht böse gemeint war. „Aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass man Dinge nur klĂ€ren kann, wenn man drĂŒber redet.“ Vielleicht mochte dass etwas zu Erwachsen klingen, aber fĂŒr jemanden in seinem Alter, der offiziell alleine wohnte und damit bereits andere Pflichten hatte als seine Klassenkameraden, war es eine ungefĂ€hrliche Aussage, zumindest hoffte er das. Auch wenn er seiner Aussage nicht immer zustimmen wĂŒrde, schließlich konnte ein gut platzierter Dolch auch einige Probleme lösen, ebenso wie ein guter Zauber, aber er wusste auch, dass sich so nicht alles lösen ließ. „Aber ich bin froh, dass ich keinen Ärger bekomme, Ms. Parker.“ schob er ehrlich hinterher und nahm das Referat mit einem fragenden Blick an sich, einen kurzen Blick auf die ersten Anmerkungen werfend, ehe er wieder fragend zu ihr sah.
Das leichte LĂ€cheln auf seinen Lippen war ehrlich. „Danke, Ma'am.“ gab er erleichtert zurĂŒck und lachte leise. „Mich fasziniert diese Legende.“ gab er zu. „Ich meine...mir ist klar dass die Forensik und die technischen Möglichkeiten damals noch nicht soweit waren, aber das ein ganzes Dorf vom Erdboden verschluckt werden kann, hat etwas...faszinierendes an sich.“ Feras zuckte leicht mit den Schultern, bevor er ihr weiter zuhörte und nickte. „Darf ich ehrlich sein?“ Der Warlock sah sie fragend an. „Ich weiß nicht was ich von den ganzen Theorien halten soll. Auch wenn diese Theorie wahrscheinlicher ist als die anderen und sich mittlerweile auch die Wissenschaftler darauf berufen um das verschwinden der Siedler zu erklĂ€ren, erklĂ€rt das nicht, warum keine persönlichen GegenstĂ€nde gefunden wurden. Ich meine Roanoke war wie leer gefegt, auch was das angeht. Warum haben sie einen Hinweis auf Croatoan hinterlassen und waren dort nicht zu finden? Auf so einer Reise verliert man Sachen und auch bei dem Indianerstamm ist damals nichts gefunden worden. Selbst wenn sie sich vermischt hĂ€tten...hĂ€tte doch noch jemand Bescheid wissen mĂŒssen. Ich bin ziemlich sicher die StĂ€mme damals haben ihre Stammesgeschichte sehr ernst genommen und die anderen Siedler sind nur wenige Jahre spĂ€ter auf die Suche gegangen. HĂ€tte da nicht noch jemand am Leben sein mĂŒssen der hĂ€tte sagen können, dass die anderen Siedler da waren?“ wollte er wissen und biss sich leicht auf die Lippe. „Ich meine ich kann das mit den Roanoke Indianern gerne hinzufĂŒgen, aber ein RĂ€tsel bleibt die Nummer trotzdem.“ Vielleicht sollte er doch noch mal seine Magie-Theorie ĂŒberprĂŒfen, auch wenn es wohl nichts war, was er jemals wĂŒrde an die Öffentlichkeit bringen können, zumindest nicht seiner Lehrerin gegenĂŒber und was die Unterwelt anging? Nun ja, er wusste nur zu gut, dass die Wesen seiner eigenen Art und anderer Arten genug eigene Probleme hatten und eine verschwundene Kolonie das letzte war, worĂŒber sie nachdenken wĂŒrden.









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<g14>Fred Parker</g14>
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Posted on:  22.04.2022, 14:23 - Wörter: -

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am 28.01.2010




Fred war gerade tatsĂ€chlich begeistert. Sie hatte gerade das GefĂŒhl endlich mal mit einem SchĂŒler zu reden, der vernĂŒnftige Ansichten hatte. So etwas kam wirklich nicht oft vor. Meistens benahmen sich ihre SchĂŒler alles andere als erwachsen und motzten wegen der unnötigsten Dinge herum. Da war dieses GesprĂ€ch mit Feras eine angenehme Abwechslung.

„Ehre, wem Ehre gebĂŒhrt. Du brauchst dich also nicht zu bedanken“, versicherte Fred. Wobei sie es schön fand, dass sie zumindest einen SchĂŒler mit anstĂ€ndigen Manieren in ihrem Unterricht sitzen hatte. Manchmal hatte sie nĂ€mlich das GefĂŒhl, dass all ihre SchĂŒler verzogen waren und nicht mal wussten wie man das Wort 'Manieren' schrieb.
„Dann haben wir eindeutig etwas gemeinsam. Mich faszinieren solche Dinge auch. Vor allem, wenn amerikanische Ureinwohner involviert sind“, gab Fred zu. Das war auch einer der GrĂŒnde, warum sie Geschichte studiert hatte. Die Vergangenheit faszinierte sie und sie liebte es sich ĂŒber das, was mal gewesen war, zu unterhalten.
Fred nickte. „NatĂŒrlich darfst du ehrlich sein“, erwiderte Fred. Dann lauschte sie aufmerksam Feras Gedanken. „Du liegst richtig. Es ist tatsĂ€chlich seltsam, dass keine persönlichen GegenstĂ€nde gefunden wurden. Wenn man sich auf eine lange Reise begibt, ist es ja doch wahrscheinlicher, dass man leicht packt. Vor allem dann, wenn man keine Autos zur VerfĂŒgung hat so wie heute“, merkte Fred an. Alles, was man besaß, zu tragen, wĂŒrde nur unnötige Kraft kosten und das Reisetempo vermutlich verlangsamen. „Und es ist in der Tat eigenartig, dass in den Stammesgeschichten nichts weiter ĂŒberliefert wurde und niemand etwas zu den verschwundenen Siedlern sagen konnte. Daher werden wir uns wohl auch nie sicher sein können, dass es wirklich so gewesen ist, aber am Ende ist es wohl immer noch die wahrscheinlichste ErklĂ€rung fĂŒr alles“, fuhr die Lehrerin nun fort. Dann lĂ€chelte Fred. „Ich finde es wirklich toll, dass du so in deinem Thema aufgehst und dir so viele Gedanken gemacht hast. Der letzte SchĂŒler, der einen Vortrag ĂŒber die Kolonie gehalten hat, wollte versuchen der Klasse klar zu machen, dass die Siedler auf dem Weg zu den Ureinwohnern zu Zombies geworden sind.“ Als Fred diese Ausarbeitung gelesen hatte, hatte sie nicht gewusst, ob sie lachen oder weinen sollte.









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<g14>Feras Khaled</g14>
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Posted on:  24.04.2022, 14:13 - Wörter: -

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am 28.01.2010




NatĂŒrlich hatte Feras bemerkt, wie seine MitschĂŒler auf den Unterricht reagierten, es war nichts, was er nicht schon bei Teenagern auf der ganzen Welt hatte beobachten können. Manchmal fragte er sich unwillkĂŒhrlich, wie es wohl gewesen wĂ€re, wenn er heute geboren worden wĂ€re. WĂ€re er auch so? Oder war es etwas anderes, wenn man die Geschichte daher kannte, weil man sie selbst erlebt hatte und wusste, wo die Geschichtsschreibung irrte und wo nicht? TatsĂ€chlich hatte der Warlock keine Antwort auf diese Fragen, wie auch? Das war etwas, was er nie heraus finden wĂŒrde, wie er wusste, denn schließlich konnte er weder Ă€ndern was er war, noch wann er geboren worden war.

„Auch wenn ich es dennoch möchte?“ erkundigte der Warlock sich etwas verschmitzt, ein leichtes LĂ€cheln auf den Lippen. Er hatte Lehrer erlebt, die ihren Beruf nicht mehr mit der Leidenschaft ausĂŒbten, die nötig wĂ€re, um ihn vernĂŒnftig auszuĂŒben und dann gab es Lehrer wie Ms. Parker, die versuchten ihren SchĂŒlern die Liebe zur Geschichte zu vermitteln und scheiterten. Es war auf jeden Fall erfrischend auch mal jemanden wie sie um sich zu haben, jemanden der nicht nur stumpf Jahreszahlen herunter betete und dann erwartete, dass die SchĂŒler die lĂ€nger als fĂŒnf Minuten behielten. „Alleine was die amerikanischen Ureinwohner angeht, gibt es eine Menge Legenden, oder Völker die einfach von der Landkarte verschwunden sind. Sogar teilweise bevor die ersten Siedler her gekommen sind, das ist...“ Er zuckte leicht mit den Schultern. „Ich meine es gibt genug KriminalfĂ€lle, die heute gelöst werden könnten, wenn nur jemand wĂŒsste, dass sie statt gefunden haben.“ gab der scheinbare Jugendliche zu und war froh, dass seine Lehrerin ihm seine ErlĂ€uterung erlaubte und zuhörte. Ihr zustimmend nickte er leicht. „Genau das. Wir neigen heute dazu GegenstĂ€nde mitzunehmen, die einen Erinnerungswert haben, aber damals haben sie praktisch packen mĂŒssen und wĂ€ren sie bei den Ureinwohnern untergekommen, hĂ€tten die ArchĂ€ologen dort auch Spuren finden mĂŒssen. Entweder wollte der Stamm etwas geheim halten, oder es ist etwas passiert, auf das bisher keiner gekommen ist.“ Der Warlock seufzte leise und biss sich leicht auf seine Unterlippe. „Vermutlich haben Sie Recht, Ms. Parker. Ich werde es auf jeden Fall noch aufnehmen.“ versprach er, ehe er sie einen Augenblick verwirrt anstarrte, bevor er sich darauf entsann dass das auch nicht sehr höflich war. Feras blinzelte leicht. „Entschuldigung, aber...bitte was? Zombies?“ Er schĂŒttelte den Kopf. Er wusste ja dass die Kids von heute durch waren, aber das war definitiv etwas neues, das musste er zugeben. „Das schlimme ist, dass das bestimmt wer geglaubt hĂ€tte.“ murmelte er leise und grinste doch etwas schief. „Ich meine wenn man an das ÜbernatĂŒrliche glaubt, ergeben sich eine Menge Möglichkeiten die ebenso logisch wĂ€ren wie das mit dem verschmelzen mit den Ureinwohnern, aber das ist eher der Stoff fĂŒr eine Geschichte und nicht fĂŒr einen Vortrag im Fach Geschichte. Das ist nicht der Moment um darĂŒber nachzudenken ob vielleicht ein Zauber schief gegangen ist, oder DĂ€monen und Vampire ĂŒber sie her gefallen sind und wenn man die Legenden bedenkt, hĂ€tten selbst die Jungs nicht so sauber danach aufgerĂ€umt.“ Im Gegenteil. Er hatte oft genug erlebt was passierte, wenn solche Wesen irgendwo durchfegten. Sie hinterließen Chaos und Zerstörung, aber sie kĂŒmmerten sich in den seltensten FĂ€llen darum, dass Beweise verschwanden, oder gar nicht erst gefunden wurden, das war dann doch eher sein Part, als dass Vampire, die sich hin und wieder fĂŒr unantastbar hielten, ernsthaft ĂŒber so etwas nachdenken wĂŒrden.









written by
<g14>Fred Parker</g14>
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Posted on:  24.04.2022, 18:47 - Wörter: -

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am 28.01.2010




„Dann halte ich dich nicht davon ab“, versicherte Fred. Denn wenn ihre SchĂŒler von sich aus Wert auf gute Manieren legten, wĂŒrde sie die Kids sicher nicht versuchen davon abzuhalten 'bitte' und 'danke' zu sagen. FĂŒr viele Teenager wurden diese Worte nĂ€mlich langsam Fremdwörter. Fred hatte damals noch von ihrer Mutter und ihrem Stiefvater gelernt, dass es wichtig war diese Wörter zu benutzen, aber inzwischen achteten Eltern wohl nicht mehr so sehr darauf.

„Ganz genau. Man sollte eigentlich vermuten, dass es heute leicht sein sollte Licht ins Dunkel zu bringen, aber ich denke, dass niemand versucht diese Dinge aufzuklĂ€ren, weil man sich dann teilweise mit der unschönen Seite der amerikanischen Geschichte befassen mĂŒsste“, mutmaßte Fred. Viele Leute ĂŒbergingen gerne die Tatsache, dass die Siedler ins Land gekommen waren und angefangen hatten die Ureinwohner zu töten und ihnen ihr Land zu nehmen.
„Hast du auch eine Theorie, was etwas sein könnte, was ein Stamm geheim halten wollen wĂŒrde?“, hakte Fred interessiert nach. Es war wirklich erfrischend mit einem SchĂŒler zu reden, der sich fĂŒr sein Referatsthema interessierte und sein Hirn auch zum Denken benutzte. „Und ich selbst neige auch dazu zu vermuten, dass etwas passiert sein könnte, das noch niemand in ErwĂ€gung gezogen hat. FĂŒr alle anderen Szenarien gibt es am Ende nicht genĂŒgend Beweise.“ Selbst nicht fĂŒr die Theorie, dass sich die Siedler den Ureinwohnern angeschlossen hatten.
„Ja, Zombies“, bestĂ€tigte Fred. Und leider dachte sie sich das nicht aus. So war es wirklich passiert. Der SchĂŒler hatte wirklich behauptet, dass Zombies die Sache erklĂ€rten. „Da bin ich vollkommen auf deiner Seite. Das wĂ€re wirklich mehr der Stoff fĂŒr einen Roman. So was wĂŒrde sich auch gut verkaufen.“ Und jetzt, da Feras schief gelaufene Zauber erwĂ€hnte, begann Fred sich zu fragen, ob es am Ende wirklich so gewesen sein könnte, dass ein Hexenwesen gemeint hatte einen Zauber zu wirken, der dann doch die eigenen FĂ€higkeiten ĂŒberstiegen hatte und es dadurch zu einem tragischen Unfall gekommen war.
„Aber jetzt möchte ich dich auch gar nicht weiter aufhalten. Außer du hast noch eine Frage oder irgendwelche Anmerkungen?“











written by
<g14>Feras Khaled</g14>
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Posted on:  28.04.2022, 08:34 - Wörter: -

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   Gast   Gast
am 28.01.2010




Irgendwo steckte vermutlich doch noch der Teil seiner Kindheit in ihm drinnen, der verhinderte, dass er in mancher Hinsicht ĂŒberdrehte. Rashid ad-Din Sinan mochte schon lange tot sein, aber seine Erziehung war es nicht. Feras wusste nicht nur um die Geheimnisse und Legenden, deren Wahrheit er in sich verbarg, sondern er hatte auch noch dessen Stimme im Ohr, wenn er auch nur darĂŒber nachdachte einen Teil der anerzogenen Höflichkeit zu vernachlĂ€ssigen. Vielleicht mochte man ĂŒber die Stellung der Frauen in dieser Zeit damals streiten, sicherlich, aber auch ihnen waren seine BrĂŒder und er immer mit Höflichkeit entgegen getreten und verflucht, Feras war froh, dass sich zumindest das bis heute geĂ€ndert hatte. So war auch das offene LĂ€cheln ehrlich gemeint, als Ms. Parker ihm versicherte, dass sie ihn nicht davon abhalten wĂŒrde höflich zu sein. „Das beruhigt mich jetzt doch ein wenig. behauptete er mit einem leisen Lachen, bevor er ihr erneut zuhörte.

Feras verzog das Gesicht, mehr mitfĂŒhlend als angewiedert, als sie weiter sprach. „Ms. Parker, wenn wir ehrlich sind, machen sich die Menschen doch keine Gedanken um die Vergangenheit. Weil sie sich genau damit befassen mĂŒssten, was sie getan haben und heute noch tun. Dann mĂŒssten sie sich damit befassen, dass sie die Ureinwohner damals nicht nur getötet und ihnen das Land gestohlen haben, sondern dass sie sie heute noch in Reservate einsperren und diesen Menschen keine Chance lassen aus ihnen zu entkommen. Nur weil es keine ZĂ€une mehr gibt, heißt es nicht, dass das Land fĂŒr sie kein GefĂ€ngnis ist. Die Ureinwohner werden immer noch als Menschen dritter Klasse behandelt und die Weißen fĂŒhren sich auf, als wĂ€ren sie die alleinigen Herrscher ĂŒber dieses Land.“ Schlichtweg eine Tatsache, wie er fand. „Die Vergangenheit wird nur zu gerne verleugnet, das können Sie in Europa sehen, wo die großen Firmen verleugnen mit den Nazis Geld gemacht zu haben, oder hier, wo der Reichtum auf den Knochen und aus dem Blut der Sklaven und Ureinwohner stammt.“ fuhr der Warlock fort. Zur Hölle, er war auch kein Unschuldslamm, keine Frage, aber egal was er getan hatte, er hatte nie versucht ein ganzes Volk vom Angesicht der Erde zu tilgen.
Der SchĂŒler zuckte leicht mit den Schultern, auch wenn er ein kaum wahrnehmbares Nicken zeigte. „Eine hĂ€tte ich tatsĂ€chlich, muss ich zugeben. Damals war es auch unter den Ureinwohnern nicht unĂŒblich, dass sie die Gefangenen anderer StĂ€mme als Sklaven hielten. Nicht unbedingt die MĂ€nner, aber Frauen und Kinder. Die Siedler waren damals in einem fremden Land und im Grunde Hilflos dem ausgeliefert, was sie hier vorgefunden haben. Wenn sie damals, wie man vermutet, krank geworden sind, wĂ€re es ein leichtes gewesen sie zu ĂŒberfallen und zu verschleppen und alles mit sich zu nehmen. Die Ureinwohner hĂ€tten bessere Transportmöglichkeiten gehabt, als die Siedler damals. Die Menschen hingen an zwar an ihrem Besitz, aber fĂŒr die Ureinwohner war alles neu, interessant und potentiell wertvoll, weil sie es entweder nicht kannten, oder nicht hatten, weil sie nicht um die Geheimnisse der Herstellung wussten. Da wĂ€re es logisch gewesen erst mal alles mitzunehmen und damit hĂ€tte sicherlich auch die Vermischung beider Völker stattgefunden, aber...das wĂ€re es gewesen, was ich verheimlicht hĂ€tte.“ gab er zu. „Das haben sie nie in ihren Geschichten aufgenommen, obwohl das nachweislich passiert ist.“ erklĂ€rte Feras, wohl wissend dass er zumindest die letzte Behauptung nicht weiter wĂŒrde ausfĂŒhren mĂŒssen. „Je nachdem wie die Ureinwohner damals mit den Siedlern umgegangen sind, ist es auch kein Wunder, das auch spĂ€ter keine Beweise dort gefunden worden sind. Vielleicht haben sie versucht sich auf die Insel Crotoan zurĂŒck zu ziehen, sind dabei dann aber aufgehalten worden.“ Wer wusste das schon? Vermutlich wĂŒrde man es nur heraus finden, wenn man etwas genauer hinsehen wĂŒrde und wusste, wo man ĂŒberhaupt suchen musste. „Das sind alles nur Vermutungen, Ms. Parker. Wenn man bedenkt was heute noch alles gefunden wird, sind die Beweise vermutlich immer noch tief in der Erde verborgen, aber dafĂŒr mĂŒsste man wissen, wo man suchen muss.“ stimmte Feras ihr zu, ehe er leise lachte.
„An Zombies hab ich nicht gedacht, vielleicht kriege ich meine MitschĂŒler so aber zum zuhören?“
murmelte er leise, ein leichtes, verschmitztes Grinsen auf den Lippen. „Wenn man bedenkt was sich alles verkauft auf jeden Fall. Schiefgegangener Zauber, Untote, Ureinwohner und Siedler die heute noch als Geister durch die Welt ziehen und versuchen Unrecht wieder gut zu machen, um erlöst zu werden. Das hĂ€tte fast den Stoff fĂŒr ne gute Fernsehserie.“ behauptete er. Zumindest interessanter als der Quatsch, der heute teilweise lief.
„Sie halten mich nicht auf Ms. Parker.“
versicherte er ihr, immerhin fand er das GesprĂ€ch hier gerade interessant und es war ja nicht so, als wenn er in fĂŒnf Minuten zu Hause sein musste, oder? „Ich werde die Theorie mit den Ureinwohnern aber noch einfĂŒgen, denken Sie ich sollte das mit den Sklaven auch noch hinein schreiben?“ wollte er wissen und sah sie fragend an, wĂ€hrend er sich kurz fragte, wie nah ihr GesprĂ€ch wohl an der Wahrheit liegen mochte, oder nicht. Ob er wohl einen der Ă€lteren Warlocks und DĂ€monen mal danach fragen konnte? Interessant es heraus zu finden, wĂŒrde es allemal sein.









written by
<g14>Fred Parker</g14>
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Posted on:  01.05.2022, 15:08 - Wörter: -

legends are not born. they are created.
   Gast   Gast
am 28.01.2010




Fred war versucht Feras fest in die Arme zu schließen. Es machte sie unglaublich glĂŒcklich zu hören, dass ihr SchĂŒler sich solch wichtiger Dinge bewusst war. Dabei war Fred sich schon sicher gewesen, dass es keine Teenager mehr gab, die noch wussten, wie man sein Hirn benutzte!
„Den Punkt hast du bestens erkannt. Das ist das Problem. Solchen Dingen wollen sich die Leute nicht stellen. Genau so wenig wie sie sich mit dem Thema Sklaverei befassen wollen.“ Es gab nĂ€mlich leider viele Amerikaner, die gekonnt ihre Augen davor verschlossen, dass frĂŒher Leute aus anderen LĂ€ndern gegen ihren Willen in die USA gebracht worden waren und dort hatten leiden mĂŒssen. Ein Beweis dafĂŒr, dass die Menschen dieses Kapitel der Geschichte verdrĂ€ngten, war ja schon, dass so viele Paare auf alten Plantagen in den SĂŒdstaaten heirateten, weil das ja ach so hĂŒbsche Locations waren. Was dort frĂŒher vor sich gegangen war, machten sie sich nicht bewusst. Fred hingegen wĂŒrde sich nie dazu bringen können auf einem solchen GrundstĂŒck zu heiraten. Alleine bei dem Gedanken an eine Hochzeit auf einer Plantage in den SĂŒdstaaten drehte ihr den Magen um.

„Und wieso hĂ€ttest du es verheimlicht? Eine Vermischung von Völkern war schließlich nicht unĂŒblich und damit nichts, was man hĂ€tte vertuschen mĂŒssen.“ Es hatte schließlich immer wieder FĂ€lle gegeben, in denen sich Siedler den StĂ€mmen angeschlossen hatten und sie waren mit offenen Armen aufgenommen worden, wenn sie sich den Ureinwohnern friedlich genĂ€hrt hatten. Es war den Ureinwohnern immerhin wichtig gewesen auch ab und an neues Blut in den Stamm zu bringen.
Fred nickte. „Genau und leider weiß man jetzt noch nicht wonach man suchen muss. Aber vielleicht haben wir ja GlĂŒck und die Wissenschaftler erlangen irgendwann neue Erkenntnisse zu dem Thema. Das ist ja durchaus möglich.“ Man musste nur geduldig sein. Fred war zwar nicht die Geduld in Person, aber desto Ă€lter sie wurde, desto leichter wurde es fĂŒr sie sich in Geduld zu ĂŒben.

Fred lachte. „Sie wĂŒrden dir dann auf jeden Fall zuhören“, ließ die Lehrerin ihren SchĂŒler wissen. Nur wollte Fred gar nicht, dass Feras anfing von Zombies zu reden. Nicht, dass sich das noch im Kopf der SchĂŒler festsetzte und sie am Ende in irgendwelchen AufsĂ€tzen etwas ĂŒber Zombies lesen musste.
„Vielleicht solltest du dich an einen Fernsehsender wenden und ihnen deine Idee vorstellen. Ich wĂŒrde dann stolz jeden erzĂ€hlen, dass du mein SchĂŒler bist, wenn die Sache zum Erfolg wird.“ Womit sollte sie als Lehrerin denn auch sonst angeben? Ein neuer Rotstift war schließlich nichts, was andere Leute aus den Latschen haute.

Feras war wirklich ein seltsamer SchĂŒler. Sie bot ihm gerade einen Ausweg aus der Unterhaltung und er blieb freiwillig noch lĂ€nger? So etwas hatte sie auch noch nicht erlebt!
„Das mit den Sklaven ist eine nette ErgĂ€nzung. Vielleicht lĂ€sst sich dein Punkt damit auch noch besser verdeutlichen.“










written by
<g14>Feras Khaled</g14>
years old - -
Posted on:  03.05.2022, 14:46 - Wörter: -

legends are not born. they are created.
   Gast   Gast
am 28.01.2010




Geschichte. Wenn man so sehr damit lebte wie er es tat, hatte man sicherlich einen ganz anderen Blick auf die Dinge, das war Feras durchaus bewusst und doch wusste er auch um die Folgen, die aufkommen konnten, wenn man die Geschichte zu ignorieren versuchte. Es gab Momente in seinen Leben, da hatte er dies getan. Er hatte die Geschichte ignoriert und danach lernen mĂŒssen mit den Folgen zu leben. Was aber geschehen wĂŒrde, wenn die gesamte Menschheit es tat, war vermutlich etwas, worĂŒber er nicht wirklich nachdenken wollte. „Aber die Sklaverei gehört zu der Geschichte dieses Landes dazu, genauso wie sie teilweise zur europĂ€ischen Geschichte gehört. Ich bin nicht einmal sicher, ob es ĂŒberhaupt eine Gesellschaft gibt, wo es keine Sklaven in der Vergangenheit gab. Ich meine dazu wurden doch frĂŒher teilweise Gefangene gemacht, um sie fĂŒr sich arbeiten zu lassen.“ Nun ja, nicht nur, aber es war einer der GrĂŒnde warum ein Volk das andere angegriffen hatte und wie weit das Thema Sklaverei ĂŒberhaupt zurĂŒck reichte, war selbst Feras nicht einmal im Ansatz bewusst und doch war er sich im klaren darĂŒber, dass dies der Fall war. „Aber wenn sie darĂŒber nachdenken wĂŒrden, wĂŒrden sie auch ĂŒber die Ungerechtigkeiten in der jĂŒngeren Geschichte nachdenken mĂŒssen und das ist etwas, womit die Menschen nicht klar kommen, wenn wir ehrlich sind.“ Ha, als ob Unterweltler und SchattenjĂ€ger ĂŒber so was reden wĂŒrden. Wenn die SchattenjĂ€ger eine Möglichkeit finden wĂŒrden die Unterweltler weg zu sperren oder fĂŒr ihre Zwecke zu nutzen, der Assassine war sich sicher, sie wĂŒrden es verflucht noch mal tun. Feras biss sich kurz auf die Unterlippe, ehe er Ms. Parker wieder ansah.

„Wenn die Vermischung freiwillig geschehen ist, nicht. Aber was ist, wenn die Ureinwohner den Siedlern keine Wahl gelassen haben? Wenn sie sie gegen ihren Willen mitgenommen und festgehalten haben? Angenommen die Siedler wollten weiter ziehen und der Stamm hat sie sich geschnappt, wo sie...warum auch immer schon am Ende ihrer Möglichkeiten und KrĂ€fte waren? Wenn sie keine Chance mehr hatten sich zu verteidigen und ihre einzige Möglichkeit zu ĂŒberleben die war, dass sie sich haben gefangen nehmen lassen. HĂ€tten Sie da wirklich den Leuten die ihre Familien suchen gesagt Sorry, wir brauchten ein paar Sklaven? Vor allem wenn sie wissen die haben die besseren Waffen und machen sie fertig, wenn sie das raus finden?“
erkundigte er sich und sah sie fragend an. Er musste zugeben, er hĂ€tte es mit Sicherheit nicht getan, nicht nur weil er fĂŒr gewöhnlich nicht ganz so lebensmĂŒde war, wie es hin und wieder den Anschein hatte. „HĂ€ngt vielleicht auch von den neuen technischen Möglichkeiten ab. FrĂŒher musste man ja noch graben um zu wissen was im Boden ist. Die heute Technologie hat da schon gewaltige Fortschritte gemacht, nicht nur was Satellitenbilder angeht. Ich meine manchmal erkennt man auch erst aus der grĂ¶ĂŸeren Entfernung, das sich Bodenbeschaffenheiten verĂ€ndern oder darauf hindeuten, dass da och etwas sein könnte.“ gab Feras zu. HĂ€tte ihm das einer in seiner Kindheit gesagt, er hĂ€tte demjenigen vermutlich eins mit dem Schwert ĂŒbergezogen um ihn wieder zur Besinnung zu bringen, oder so was.

Feras konnte nicht anders und schloss sich dem Lachen seiner Lehrerin an. „Das wĂŒrden sie, aber ich weiß nicht ob ich bei so einem Blödsinn noch wĂŒrde ernst bleiben können.“ gab er mit einem leichten Grinsen zu. „Abgesehen davon hab ich meine Zweifel, dass ich die Nummer dann wieder aus den Köpfen raus bekĂ€me, wollen Sie sich das wirklich antun?“ wollte er wissen, ehe er erneut leise lachte. „Sollte ich die Nummer an irgendwen verkaufen, sag ich Ihnen auf jeden Fall Bescheid, Ms. Parker!“ versprach er. Das wĂ€re auf jeden Fall eine Serie, die er sich ansehen wĂŒrde, aber er konnte sich schon denken was die Ureinwohner dazu meinen wĂŒrden. Wobei, besser als seine Sklaventheorie waren die Zombies allemal, oder? Fand er zumindest, auch wenn ihn danach vermutlich nie einer Fragen wĂŒrde, wie er wusste. „Dann fĂŒge ich das noch hinzu und hoffe dass meine MitschĂŒler nicht doch noch bei dem Vortrag einschlafen.“ Immer noch grinste der Warlock leicht, denn das war etwas, was er seinen MitschĂŒlern durchaus zutrauen wĂŒrde, so wie sie manchmal drauf waren.









written by
<g14>Fred Parker</g14>
years old - -
Posted on:  08.05.2022, 19:56 - Wörter: -

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am 28.01.2010




„Das kann ich dir leider auch nicht sagen, ob es da eine Gesellschaft gibt, die da eine Ausnahme gebildet hat. Aber ich befĂŒrchte, dass du richtig liegen könntest. Wir Menschen treffen leider hĂ€ufig schlechte Entscheidungen und genießen es einander zu quĂ€len.“ Ja und genau deswegen verstand Fred es, wenn jemand anfing an der Menschheit zu zweifeln. Und genau deswegen fand Fred den Gedanken auch schrecklich, dass sie ein unsterbliches Leben fĂŒhren wĂŒrde, wenn niemand sie aus dem Weg schaffen wĂŒrde. Sie wĂŒrde also noch sehr, sehr lange miterleben mĂŒssen, was die Menschheit verbockte. „So sieht's aus. Ich finde es toll, dass du all diese Dinge erkennst. Bitte hör nie auf die Gedanken zu machen und deine eigene Meinung zu bilden. Das ist beides sehr wichtig“, gab Fred ihrem SchĂŒler mit auf den Weg. Gerade wenn Feras es in ErwĂ€gung ziehen sollte studieren zu wollen, wĂ€re es sehr wichtig, wenn er diese Dinge nicht Ă€nderte.

„Ich denke, dass die Siedler die Ureinwohner schon schlecht hĂ€tten behandeln mĂŒssen, damit so etwas passiert wĂ€re. Es ist schließlich auch eine Tatsache, dass die Ureinwohner es sozusagen erst von den Weißen gelernt haben, dass man mit Dingen wie Vergewaltigungen den Feind eins auswischen können. Sie waren zuvor mehr darauf aus friedlich zu leben. Alles Andere war dann die Schuld der Siedler“, erklĂ€rte Fred. Gut, sie war keine Expertin, aber so hatte man es ihr zumindest in der UniversitĂ€t beigebracht. „Genau so sieht's aus. Und ich bin immer ein Fan davon, wenn wir technischen Fortschritt fĂŒr solche Dinge nutzen anstatt uns gegenseitig zu bekĂ€mpfen.“ Da waren sie wohl wieder an dem Punkt angelangt, an dem es schwer war nicht den Glauben an die Menschheit zu verlieren. Aber an den Punkt wĂŒrden sie wohl noch hĂ€ufiger ankommen.

Fred schĂŒttelte ihren Kopf. „Das möchte ich mir wirklich nicht antun“, versicherte sie Feras. Also war es wohl besser, wenn sie am Ende nicht ĂŒber irgendwelche Zombies sprachen.
„Glaub mir, ich hoffe auch stĂ€ndig, dass nicht alle hier im Klassenzimmer einschlafen, wenn ich VortrĂ€ge halte.“









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