Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies dĂŒfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestĂ€tige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhĂ€ngig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit ĂŒber den Link in der Fußzeile Ă€ndern.
sign in register welcome to bound by blood,
guest
Welcometo bound by blood
Willkommen im Bound by Blood. Wir sind ein Fandom/Mystery RPG das an die Serie Shadowhunters angelehnt ist. Unser Board exestiert schon eine Weile, bei den Important Information könnt ihr alles nachlesen was passiert ist sowie auch das lĂ€ngst Vergangene! Das Board orientiert sich an der Serie aber auch mit Elementen aus den BĂŒchern. Genauso gibt es bei uns die Möglichkeit eigene Rassen mit einfliesen zu lassen, wenn sie unserem Setting entsprechen, jene könnt ihr bei der Charaktervorstellung vorstellen und wir schauen ob wir hamonieren könnten! Ihr könnt und dĂŒrft gerne bei uns mitwirken, wenn gewĂŒnscht, doch auch hat das Team viele eigene Ideen, um euch genĂŒgend Plots zu bieten. Unser Rating ist auf FSK 18 gesetzt. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung und verfĂŒgen ĂŒber keine MindestpostlĂ€nge. Wir schreiben unsere eigene Geschichte, bei der ihr euch gut einbringen könnt. Es sind ĂŒbernatĂŒrliche Wesen, wie Nephilim, Engel, DĂ€monen, Hexenmeister, Vampire, Werwölfe, Elben und andere Wesen gestattet. Interesse? Dann melde dich an und werde ein Teil von uns!
online1 Teammitglied
Inplaykalender
April 2010
MonTueWedThuFriSatSun
1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30
Mai 2010
MonTueWedThuFriSatSun
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31
Juni 2010
MonTueWedThuFriSatSun
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30
&&' WetterInplay Info
Ein Blick auf den Kalender verrĂ€t uns, dass April - Juni 2010 unseren Zeitraum zeigt. Schneefall. Der April wurde - seinem Ruf vollstĂ€ndig gerecht und sorgte mit einem Wetterumschwung fĂŒr einen markanten Wetterwechsel, der es in sich hatte. Doch nach dem April wurde es allmĂ€hlich wĂ€rmer und wĂ€rmer mit Spitzentemperatur von 34° Grad. Die nĂ€chste Vollmonde sind am: Samstag, 16. April 2010 | Montag, 16. Mai 2010 | Dienstag, 14. Juni 2010

» Inplay-Monate: April-Juni 2010
» Tage: Montag bis Sonntag
» NÀchster Zeitsprung: folgt
newstime
24.09 Neue Rassen sind im Forum erschienen
02.04 Start des neuen Inplayplotes.
12.03 Der alte Plot und das Spieljahr 2009 ist beendet. Wir befinden uns nun im Jahr 2010 im Inplay. Der neue Plot wird die Tage gestartet.
18.11 Wir haben ein neues Standard Design.
17.09 Wir begrĂŒĂŸen Jutta aka Alec Lightwood als neues teammitglied!
19.08 Das Forum wurde neu zusammengebaut und alle Fehler behoben. Zudem begrĂŒĂŸen wir Kai aka Jace im neues Teammitglied. Das zweite Design ist fertig.

09.07 Verstorbene Charaktere nun als NPC im Nebenplay spielbar.
22.05 Unsere Technik-Abteilung arbeitet gerade an der Lösung des Alert-Problems.
24.01 Wir arbeiten an einem zweiten Design.
03.12 Werft doch mal einen Blick auf unseren Adventkalender.
22.11 Wir begrĂŒĂŸen ein neues Mitglied im Team.
15.11 Das Inplay wurde heute offiziell eröffnet.
14.11 Das Forum ist nun offiziell eröffnet. Es gibt noch das ein oder andere optische Detail das angepasst wird aber das erledigen wir so nebenbei.
07.11 Das Forum ist bald fertig und wird die nÀchsten Tage eröffnet werden.
  Teacakes and Seraph Blades
years old - SchattenjÀger - Stiller Bruder
Posted on:  17.04.2022, 10:23 - Wörter: - Offline

Teacakes and Seraph Blades
   James Carstairs    Isabelle Lightwood
am 10.03.2010




Es war Samstagnachmittag, die FrĂŒhlingssonne strahlte hell und warm ĂŒber New York City. Von den hohen Fenstern des Penthouses hatte Jem einen wunderbaren Ausblick ĂŒber die Stadt. Es war beinah, als lĂ€ge sie ihm zu FĂŒĂŸen. Obwohl seine RĂŒckkehr in die Welt der Sterblichen nun schon wieder einige Wochen zurĂŒcklag, wĂŒrde es wohl noch ein wenig dauern, bis sich der EnglĂ€nder an diese luftigen Höhen gewöhnt hĂ€tte; und war es denn ein Wunder? Schließlich hatte er ĂŒber 100 Jahre in der Stadt der Stille zugebracht - und nun? Die Umgebung, in der er sich nun befand, war alles andere als still. Die Stadt, die Fahrzeuge, das Licht, die vielen Menschen, es war alles noch ein wenig viel fĂŒr ihn und dennoch war er unendlich froh darĂŒber, hier zu sein, hier in Tessas Penthouse. Momentan war der einstige Stille Bruder alleine in der großzĂŒgig angelegten Wohnung. Tessa war gemeinsam mit Pandora in der Stadt unterwegs. Ein letztes Mal ließ Jem den Blick prĂŒfend ĂŒber den Tisch am Fenster schweifen. Er war fein sĂ€uberlich zum Tee gedeckt. Sogar GebĂ€ck gab es, dabei war es fĂŒr James absolut nicht einfach gewesen, den Tee ĂŒberhaupt erst zu brauen. Nicht, dass er komplett unfĂ€hig wĂ€re, aber damals im Londoner Institut hatten so etwas die Dienstboten erledigt. Dazu kam noch, dass die Welt sich seit seinem Abschied sehr verĂ€ndert hatte. Selbst Teekochen war eine komplett andere Hausnummer als damals und es hatte ein wenig gedauert, bis er mit den Knöpfen am Teekocher zurecht gekommen war.

Ein schrilles GerĂ€usch ließ ihn aufblicken. Ja, auch die TĂŒrklingel war eine Neuerung der modernden Ära. Jem erhob sich und wirkte fast ein wenig nervös, als er, gekleidet in eine schwarze Hose und ein weißes Hemd, auf die TĂŒr zusteuerte. Es war Ewigkeiten her, seit er zuletzt GĂ€ste unterhalten hatte, doch er freute sich auch darauf, die junge Miss Lightwood - Isabelle, korrigierte er sich - wiederzusehen. Auch sie hatte in den vergangenen Wochen eine Wandlung durchgemacht, die alles andere als leicht gewesen sein musste. Von Yin Fen loszukommen bedurfte stĂ€ndiger Disziplin und es wĂŒrde wohl noch einige Zeit dauern, bis sie den Kampf gegen die Droge wirklich als gewonnen abheften könnte. Er öffnete die TĂŒr.

“Guten Abend.“, grĂŒĂŸte er die hĂŒbsche SchattenjĂ€gerin und bedeutete ihr mit der Hand, die Wohnung zu betreten. Als sie ihn per Feuernachricht um sein Befinden gefragt hatte, war er wahrlich ĂŒberrascht gewesen. Er hĂ€tte schwören können, dass sie erst einmal froh sein wĂŒrde, möglichst wenig von ihm und allem zu hören, das sie an ihre AbhĂ€ngigkeit zu Yin Fen erinnerte, doch vielleicht waren sie gerade deshalb zu VerbĂŒndeten geworden. Schließlich wusste Jem selbst ganz genau, was diese Droge anrichten konnte, auch wenn er, anders als Isabelle, ursprĂŒnglich nicht freiwillig zu selbiger gegriffen hatte. Anstatt sich weiter schriftlich mit ihr zu unterhalten, hatte sich James schließlich dazu entschlossen, die SchattenjĂ€gerin einfach zu sich einzuladen. Es tĂ€te ihm gut, in der neuen Welt Anschluss zu finden, der Meinung war auch Tessa gewesen, und vielleicht wĂ€re ein wenig Nachhilfe in Sachen ModernitĂ€t ebenfalls zu begrĂŒĂŸen. Er tat sich schwer, die alten Gewohnheiten abzulegen und seine ĂŒberformelle Art wirkte auf seine Umwelt oft befremdlich. “Kann ich Ihnen Ihre Garderobe abnehmen, Miss Lightwood?“, fragte er höflich und wie zum Beweis dafĂŒr, dass er die Nachhilfe in der Tat dringend nötig hatte.









SchattenjÀger
written by
Single
18 Jahre years old - SchattenjÀger - SchattenjÀger
Posted on:  18.04.2022, 17:09 - Wörter: - Offline

Teacakes and Seraph Blades
   James Carstairs    Isabelle Lightwood
am 10.03.2010




Auf Außenstehende machte Iz meist einen kĂŒhlen, ja fast schon hochnĂ€sigen Eindruck. Doch in Wahrheit steckte hinter dieser Fassade eine hilfsbereite und vor allem sehr fĂŒrsorgliche junge Frau. Vor allem, wenn es um Freunde ging oder Leute, die ihr nahe standen. Um Bruder Zachariah zu dieser Kategorie zu zĂ€hlen, kannte sie ihn zwar (noch) zu wenig, aber sie hatte dennoch nicht vergessen, dass er ihr damals mit ihrer Sucht geholfen hatte. Und das, obwohl sie nicht gerade nett zu ihm gewesen war. Im Nachhinein tat ihr dieses Verhalten furchtbar leid, doch damals war sie eben unglaublich wĂŒtend darĂŒber gewesen, dass Raphael und er das Treffen hinter ihrem RĂŒcken ausgemacht hatten. Als wĂ€re sie ein wildes Tier, das man vorsichtig in eine Falle locken musste.
Mittlerweile war Isabelle klar, dass der Vampir es damals nur gut gemeint hatte und sie musste ja auch zugeben, dass die Hilfe des stillen Bruders am Ende unverzichtbar gewesen war. Ihr Ego war damals angekratzt gewesen, aber ohne Bruder Zachariah hĂ€tte sie weitaus mehr verloren als ihren Stolz. Diese unnahrbare Art, die Izzy hin und wieder an den Tag legte, war reiner Selbstschutz. Was jedoch leider auch dazu fĂŒhrte, dass sie manchmal kratzbĂŒrstiger war als sie eigentlich wollte. Sie hasste es SchwĂ€che zu zeigen und ihre Sucht hatte ihr das nicht gerade einfach gemacht. Jedes Mal, wenn sie nicht den gewĂŒnschten Fortschritt an sich selbst hatte sehen können, mussten die Leute ihre Launen ertragen, die es nur gut mit ihr meinten und ihr hatten helfen wollen. Es war ein Wunder, dass Iz nach all dem immer noch ein paar Leute als ihre Freunde bezeichnen konnte. Die Sucht war zwar nicht gĂ€nzlich besiegt, aber sie hatte einen Weg gefunden ganz gut mit ihr zu leben. Sie hatte es sogar so weit im Griff, dass die Yin Fen Geschichte keinen Einfluss auf ihre Beziehung mit Raphael hatte. Wenn sie so darĂŒber nachdachte, hatte sie also nochmal GlĂŒck im UnglĂŒck gehabt.
Generell schien ihr Leben endlich wieder in geregelten Bahnen zu verlaufen. Sie war in einer glĂŒcklichen Beziehung, die ewigen Streitereien mit ihrer Mutter hatten aufgehört, Max Training verlief toll und selbst Jace und Alec wĂŒnschte sie nicht mehr ganz so oft auf den Mond wie frĂŒher. Es waren wieder ein paar ruhigere Tage ins Institut eingekehrt und diese Zeit wollte Isabelle nutzen um ein paar Leuten Danke zu sagen.

Ein Besuch lag ihr dabei ganz besonders am Herzen. Bruder Zachariah, der ja jetzt gar kein Bruder mehr war, hatte in seinem Leben schon einiges durchgemacht und auch dieses Mal hatte das Schicksal nicht halt vor ihm gemacht. Irgendwie war er mit himmlischen Feuer in BerĂŒhrung gekommen, das ihn zum GlĂŒck nicht getötet, sondern wieder in einen normalen Shadowhunter verwandelt hatte. Obwohl sie nicht viel ĂŒber Jem wusste - mal von den Geschichten abgesehen, die jeder kannte - machte sie sich Sorgen um ihn. Sie konnte sich vorstellen, dass es schwierig fĂŒr ihn war sich in dieser Welt zurecht zu finden. Er hatte den Wandel der Zeiten mitbekommen und dennoch gab es bestimmt das ein oder andere, das ihn noch ĂŒberforderte.
Da Iz nicht vergessen hatte, wie hilfsbereit er ihr gegenĂŒber war, hatte sie ihm eine Feuernachricht zukommen lassen, in der sie nachgefragt hatte wie es ihm ging und ob er Hilfe brauchte. Ganz nach dem Motto ‘du hast mir geholfen, jetzt lass mich dir helfen’.
Dass er sie daraufhin gleich zu sich eingeladen hatte, hatte Izzy zunĂ€chst etwas ĂŒberrascht, aber nun freute sie sich auf das Treffen. Wenn sie ihm gegenĂŒber stand, konnte sie wenigstens gleich sehen ob er ehrlich war oder ob ihm die Eingewöhnung in sein neues Leben schwerer fiel als er zugeben wollte.

Es dauerte eine Weile bis Iz die genannte Adresse gefunden hatte, aber am Ende schaffte sie es halbwegs pĂŒnktlich vor seiner TĂŒr zu stehen. Etwas zaghaft klingelte sie und tippte nervös mit der Spitze ihres Fußes auf dem Boden herum. Vielleicht hĂ€tte sie Raphael doch bitten sollen mitzukommen. Dann wĂ€re sie wahrscheinlich nicht ganz so nervös gewesen. Wobei, wieso war sie ĂŒberhaupt so nervös? Jem war kein stiller Bruder mehr und sie war nicht hier um eine PrĂŒfung abzulegen. Es war ein Treffen zwischen...zwei Freunden? Bekannten? Ein Treffen zwischen zwei Shadowhuntern, die sich etwas zu erzĂ€hlen hatte. Kein Grund um deswegen nervös zu werden. Dennoch musste Iz kurz durchatmen, als das Summen der Gegensprechanlage ihr verriet, dass sie die TĂŒr nun öffnen konnte.
Kurze Zeit spĂ€ter wurde sie von Jem auch schon begrĂŒĂŸt und als dieser seine gewöhnte Höflichkeit an den Tag legte, musste Iz lachen.
“Bitte, nenn mich Isabelle. Miss Lightwood...nun wie soll ich sagen, aber wenn du mich so nennst, möchte ich mich immer noch umdrehen und Ausschau nach meiner Mutter halten”, entgegnete sie ihm lĂ€chelnd, reichte ihm aber ihren Mantel, damit er diesen aufhĂ€ngen konnte.
“Aber wenn wir gerade bei den Höflichkeiten sind
 Danke fĂŒr die Einladung. Hast du dich schon etwas an dein neues, altes Dasein gewöhnt?”









SchattenjÀger
written by
Ana
In einer Beziehung
Raphael Santiago
years old - SchattenjÀger - Stiller Bruder
Posted on:  04.07.2022, 21:00 - Wörter: - Offline

Teacakes and Seraph Blades
   James Carstairs    Isabelle Lightwood
am 10.03.2010




Die junge SchattenjĂ€gerin betrat das Apartment und Jem lĂ€chelte erst einmal ein wenig verlegen, als sie ihn zum wiederholten Male dazu anhielt, sie doch bitte nicht Miss Lightwood zu nennen. Ja, es fiel ihm sichtlich schwer, diesbezĂŒglich umzudenken, was nicht hieß, dass er nicht gewillt war, es weiterhin zu versuchen. "Verzeih mir.", meinte er also, wĂ€hrend er die TĂŒr hinter der hĂŒbschen Dunkelhaarigen schloss, und bediente sich auch erstmalig des ihm so ungewohnten 'Du-Wortes', um nicht gleich nochmal wie ein verstaubtes altes Relikt zu wirken. "Jahrhunderte lange Angewohnheiten sind nur recht schwer abzulegen." Er wollte Isabelle auf keinen Fall beleidigen. Dem Anschein nach schien sie ihm seinen Fauxpas aber nicht wirklich ĂŒbel zunehmen. Zumindest ihr Gesichtsausdruck ließ das vermuten und Jem schmunzelte leicht, als er ihr den Mantel abnahm und selbigen an einen Garderobenhaken hĂ€ngte, ehe er die TĂŒr zum Apartment wieder schloss.

"Danke, dass du die Einladung angenommen hast." Die New Yorkerin war ihm sehr sympathisch. Auf den ersten Blick machte sie einen desinteressierten, beinah hochnĂ€sigen Eindruck, aber Jem hatte - William sei Dank - Übung im Umgang mit Menschen, die sich nach außen hin viel unnahbarer gaben, als sie das in Wirklichkeit waren. Die meisten von ihnen waren die MĂŒhe wert, ihre abweisende Haltung zu ignorieren und auf die andere Seite ihrer Mauer durchzudringen. NatĂŒrlich gab es auch da Ausnahmen. Im Falle von Isabells Ahnen, Benedict Lightwood, hĂ€tte nicht einmal ein unverbesserlicher Gutmensch wie Jem freiwillig seine Zeit verschwendet. "Ich hoffe, es war nicht unangemessen." Die Gepflogenheiten dieser modernen Welt waren fĂŒr James immer noch seltsam. In der Stadt der Stille hatte er den Wandel der Jahre nur als Zuschauer miterlebt und sich kaum darum gekĂŒmmert, doch das alles nun wirklich zu leben, war etwas vollkommen anderes. FrĂŒher hĂ€tte es jedenfalls einen halben Skandal vom Zaun gebrochen, wenn eine Frau ganz ohne Aufsicht einen Mann besuchte, der nicht beabsichtigte, sie spĂ€ter zu ehelichen. Doch, wie so vieles, hatte sich auch das geĂ€ndert. Was den ehemaligen Stillen Bruder anging, eine willkommene Neuerung.

Er fĂŒhrte die junge Frau in den Wohnbereit des großzĂŒgigen New Yorker Apartments, dessen bodentiefe Fenster eine atemberaubende Aussicht auf die Skyline der Stadt boten. Auch an diese luftigen Höhen musste Jem sich erst wieder gewöhnen, war er doch die letzten hundert Jahre eher den Untergrund gewöhnt. Gerade hatte sein Gast gefragt, ob er sich schon an sein neues altes Leben gewöhnt hatte. "Noch nicht ganz, fĂŒrchte ich.", antwortete er wahrheitsgemĂ€ĂŸ, wĂ€hrend er auf den sauber gedeckten Kaffeetisch zusteuerte und einen der StĂŒhle fĂŒr Isabelle zurĂŒckzog. Es gab Tee, die obligatorischen Sandwiches und irgendeine Art von Kuchen, den Tessa dankenswerter Weise in einer BĂ€ckerei gekauft hatte. "Es ist alles sehr schnell und laut und mit den ganzen Knöpfen und Blinklichtern in dieser Wohnung fĂŒhre ich einen tĂ€glichen Kampf.". Er grinste breit, als er sich schließlich selbst Isabelle gegenĂŒber auf einen weiteren Stuhl niederließ.

"Tee?"









SchattenjÀger
written by
Single
18 Jahre years old - SchattenjÀger - SchattenjÀger
Posted on:  18.07.2022, 16:05 - Wörter: - Offline

Teacakes and Seraph Blades
   James Carstairs    Isabelle Lightwood
am 10.03.2010




Jems Entschuldigung brachten die Dunkelhaarige erneut zum Lachen und mit einer kleinen Handbewegung gab sie ihm zu verstehen, dass sie ihm seine förmliche Anrede nicht ĂŒbel nahm.
„Schon gut, ist ja auch verstĂ€ndlich, dass so etwas seine Zeit braucht. Außerdem werde ich es ĂŒberleben, wenn du mich in Zukunft noch öfter Miss Lightwood nennst.“
Isabelle konnte sich nicht einmal ansatzweise vorstellen wie schwer all diese VerĂ€nderungen fĂŒr den Shadowhunter sein mussten. Sie konnte sich ja noch einmal selbst ein anderes Leben vorstellen als das jetzige. Sie liebte es ein Shadowhunter zu sein und hatte noch nie wirklich darĂŒber nachgedacht wie es wohl wĂ€re etwas anderes zu sein. Das Einzige, worĂŒber sie sich diesbezĂŒglich Gedanken gemacht hatte war, sich den Eisernen Schwestern anzuschließen. Jedoch hatte sich die Begeisterung fĂŒr diese etwas gelegt, nachdem sie erfahren hatte, dass die MĂ€nner dann der Vergangenheit angehören wĂŒrden.
„VerĂ€nderungen sind meist nicht einfach. Erst recht nicht, wenn sie so plötzlich und drastisch sind wie bei dir. Wahrscheinlich halten wir gerade deswegen so gerne an Angewohnheiten fest“, lĂ€chelte Izzy und war selbst ein wenig von ihrer Weisheit ĂŒberrascht.

„Ich sollte mich wohl eher dafĂŒr bedanken, dass du mich ĂŒberhaupt eingeladen hast. Immerhin muss ich leider zugeben, dass bei unserem ersten Treffen meine Manieren sehr zu wĂŒnschen ĂŒbrig gelassen haben“, entschuldigte sich Iz fĂŒr ihr pampiges Auftreten, als er sich – damals noch als Bruder Bruder Zachariah – mit Raphael und ihr im Park getroffen hatte. Isabelle war immer schon vorsichtig gewesen, wenn es darum ging sich jemanden zu öffnen. Immerhin machte man sich dadurch verletzlich und wenn sie eines hasste, dann war es schwach oder verwundbar zu wirken. Es war also zum Teil auch reiner Selbstschuld, dass sie sich oft so unnahbar gab. Wenn sich jemand die MĂŒhe machte durch ihre Mauern zu kĂ€mpfen, war er es am Ende meist wert die echte Isabelle Sophia Lightwood kennen zu lernen.
„Was war hoffentlich nicht unangemessen?“
Etwas verwirrt blickte sie Jem an, eh es in ihrem Kopf ‚Klick‘ machte.
„Oh, meinst du die Einladung? Falls ja, kann ich dich gleich beruhigen. Heutzutage darf man eine Frau einladen ohne sie gleich heiraten zu mĂŒssen“, schmunzelte Iz.
„Also mach dir nicht so viele Gedanken und freue dich ĂŒber Besuch. Nach der ganzen Zeit in der Stadt der Sille ist das doch bestimmt eine willkommene Abwechslung. Vor allem, wenn ich es bin, die zu Besuch ist“, grinste sie den Shadowhunter selbstbewusst an.

WĂ€hrend sie Jem in den Wohnbereich folgte, sah sich Isabelle neugierig um und war von dem Blick auf die Skyline tatsĂ€chlich ziemlich beeindruckt. War fĂŒr den ehemaligen stillen Bruder bestimmt ein ziemliches Kontrastprogramm. Auch, wenn Iz davon absah ihn darauf anzusprechen. Die Lebensweise, wenn man es denn ĂŒberhaupt so nennen konnte, der stillen BrĂŒder verstand man wahrscheinlich sowieso erst, wenn man selbst einer von ihnen war.
„Es hĂ€tte mich auch ein wenig gewundert, hĂ€ttest du von heute auf morgen schon alles verarbeitet. Aber es scheint, als wĂŒrdest du dich gut machen“, sprach sie Jem ein wenig Mut zu und riss ihren Blick von der Skyline um ihren Gastgeber anzusehen.
„Und du scheinst immer noch zu wissen wie man GĂ€ste empfĂ€ngt“, merkte Izzy an, sie den Kaffeetisch entdeckte und wurde gleich darauf wieder zum LĂ€cheln gebracht. So viel zum Thema ‚alte Gewohnheiten wurde man nicht so schnell los‘. Mit einem leisen ‚Dankeschön‘ setzte sich die Dunkelhaarige hin und hörte aufmerksam zu, als Jem zugab wie schwer es ihm fiel sich einzugewöhnen.
„Man kann sich an alles gewöhnen. Manche Dinge brauchen nur mehr Zeit. Und sieh es mal so – in keinem der blinkenden Lichter steckt eine Waffe. Ich wĂŒrde mal behaupten, du schlĂ€gst dich ganz gut. Wenn du möchtest, kann ich dir bei im Kampf gegen die modernen WohnungsdĂ€monen helfen. Wenn man sich erstmal ein wenig damit auseinander gesetzt hat, sind sie gar nicht mehr so schrecklich“, bot sie dem Shadowhunter an und nickte, als dieser sie nach Tee fragte.
„Ja bitte, gerne.“









SchattenjÀger
written by
Ana
In einer Beziehung
Raphael Santiago



Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/GĂ€ste