Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.
sign in register welcome to bound by blood,
guest
Welcometo bound by blood
Willkommen im Bound by Blood. Wir sind ein Fandom/Mystery RPG das an die Serie Shadowhunters angelehnt ist. Unser Board exestiert schon eine Weile, bei den Important Information könnt ihr alles nachlesen was passiert ist sowie auch das längst Vergangene! Das Board orientiert sich an der Serie aber auch mit Elementen aus den Büchern. Genauso gibt es bei uns die Möglichkeit eigene Rassen mit einfliesen zu lassen, wenn sie unserem Setting entsprechen, jene könnt ihr bei der Charaktervorstellung vorstellen und wir schauen ob wir hamonieren könnten! Ihr könnt und dürft gerne bei uns mitwirken, wenn gewünscht, doch auch hat das Team viele eigene Ideen, um euch genügend Plots zu bieten. Unser Rating ist auf FSK 18 gesetzt. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung und verfügen über keine Mindestpostlänge. Wir schreiben unsere eigene Geschichte, bei der ihr euch gut einbringen könnt. Es sind übernatürliche Wesen, wie Nephilim, Engel, Dämonen, Hexenmeister, Vampire, Werwölfe, Elben und andere Wesen gestattet. Interesse? Dann melde dich an und werde ein Teil von uns!
online0 Teammitglieder
Zurzeit ist kein Teammitglied online!
Inplaykalender
April 2010
MonTueWedThuFriSatSun
1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30
Mai 2010
MonTueWedThuFriSatSun
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31
Juni 2010
MonTueWedThuFriSatSun
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30
&&' WetterInplay Info
Ein Blick auf den Kalender verrät uns, dass April - Juni 2010 unseren Zeitraum zeigt. Schneefall. Der April wurde - seinem Ruf vollständig gerecht und sorgte mit einem Wetterumschwung für einen markanten Wetterwechsel, der es in sich hatte. Doch nach dem April wurde es allmählich wärmer und wärmer mit Spitzentemperatur von 34° Grad. Die nächste Vollmonde sind am: Samstag, 16. April 2010 | Montag, 16. Mai 2010 | Dienstag, 14. Juni 2010

» Inplay-Monate: April-Juni 2010
» Tage: Montag bis Sonntag
» Nächster Zeitsprung: folgt
newstime
24.09 Neue Rassen sind im Forum erschienen
02.04 Start des neuen Inplayplotes.
12.03 Der alte Plot und das Spieljahr 2009 ist beendet. Wir befinden uns nun im Jahr 2010 im Inplay. Der neue Plot wird die Tage gestartet.
18.11 Wir haben ein neues Standard Design.
17.09 Wir begrüßen Jutta aka Alec Lightwood als neues teammitglied!
19.08 Das Forum wurde neu zusammengebaut und alle Fehler behoben. Zudem begrüßen wir Kai aka Jace im neues Teammitglied. Das zweite Design ist fertig.

09.07 Verstorbene Charaktere nun als NPC im Nebenplay spielbar.
22.05 Unsere Technik-Abteilung arbeitet gerade an der Lösung des Alert-Problems.
24.01 Wir arbeiten an einem zweiten Design.
03.12 Werft doch mal einen Blick auf unseren Adventkalender.
22.11 Wir begrüßen ein neues Mitglied im Team.
15.11 Das Inplay wurde heute offiziell eröffnet.
14.11 Das Forum ist nun offiziell eröffnet. Es gibt noch das ein oder andere optische Detail das angepasst wird aber das erledigen wir so nebenbei.
07.11 Das Forum ist bald fertig und wird die nächsten Tage eröffnet werden.
  We have to speak plainly
<g12>Kenneth Bellefleur</g12>
years old - -
Posted on:  03.04.2022, 20:49 - Wörter: -

We have to speak plainly
   Gast   Gast
am 13.01.2010




Kenneth hatte die Nacht kaum und wenn nur sehr unruhig geschlafen. Er konnte noch immer nicht glauben, dass sein ganzes Leben eine Lüge gewesen war. Selbst das kurze Telefonat mit seinen vermeintlich Eltern, die er dreiundzwanzig Jahre lang seine Eltern genannt hatte, brachte ihn nicht weiter. Sie schwiegen zu den Vorwürfen Kenneths, ja hatte ihn regelrecht im Regen stehen lassen. Schließlich hatten sie ihn ja auch aufgezogen.
Mitten in der Nacht hatte ihn dann eine Nachricht geweckt. Eine SMS mit der er ehrlich gesagt nach der Aktion im Institut nicht gerechnet hatte.
"Hey, sorry wegen gestern. Das ist echt blöd gelaufen, würde das aber gerne klären. Wie siehts aus, um 10 bei Starbucks? Ich bezahl auch den Kaffee.
-Cassian"
Der Agent zögerte mit der Antwort und war für einen kurzen Moment traurig, dass es nicht seine Schwester gewesen war, die sich meldete. Doch nach der Aktion des vorherigen Tages nur verständlich, dass Ihr Parabatai sich zunächst mit ihm treffen wollte. Sie kümmerte sich sicher um ihren Geliebten.
Wieder etwas, was dem Agenten im Kopf herum spukte. Ich hatte Sex mit dem Freund meiner Schwester... Seufzend nahm er das Handy und schrieb Cassian zurück, den er vorerst in seinen Kontakten speicherte.
"Hey...Keinen Grund sich zu entschuldigen. Das lief alles nicht wie gedacht. Ich hab auch Scheiße gebaut. Ich werde da sein. 10 Uhr am Starbucks am Central Park.
-Kenneth"
Nach der Bestätigung, dass Cassian die Nachricht erhalten hatte, legte sich der Agent wieder hin. Doch mehr als drei weitere Stunden Schlaf wurden es nicht.

Es war fünf Uhr morgens, als er genervt das Bett verließ und mit aktivem Zauberglanz begann durch den Central Park unweit des Instituts joggen zu gehen. Das kalte Wetter war ihm dabei egal. Doch selbst seine Routine half ihm nicht den Kopf frei zu bekommen.
Es ist zum junge Hunde kriegen...Ich kenne meine Schwester nur von gestern und doch mache ich mir Sorgen um Sie...Ich war immer froh ein Einzelkind zu sein und jetzt?, fragte er sich und lief zum Institut zurück, duschte, schrieb noch halbherzig ein paar Berichte, ehe er kurz vor 10 Uhr am Starbucks stand und auf Cassian wartete.
Kenneth hatte eine dunkle Jeans, ein bordeauxrotes Shirt, eine graue sakkoähnliche Jacke und eine blaue Cap auf, als er Cassian entdeckte. "Danke, dass du dich gemeldet hast. Ich dachte schon, dass es das nach gestern war...Tut mir leid....Ich hab mich wie ein Idiot benommen...Darf ich fragen? Wie geht es Anna?", erkundigte er sich merklich unwohl in der Rolle sich entschuldigen zu müssen und jetzt mit jemandem fremden über seine Schwester zu sprechen.
Kenneth hielt Cassian die Tür auf und setzte sich gemeinsam mit ihm in die hinterste Ecke des Cafés, wo er sich einen Cappuccino bestellte.









written by
<g12>Cassian Firestorm</g12>
years old - -
Posted on:  04.04.2022, 09:52 - Wörter: -

We have to speak plainly
   Gast   Gast
am 13.01.2010




Wenn er gestern bei Feierabend eines erwartet hatte, sicherlich nicht das. Cassian war gar nicht dazu gekommen seine eigenen Gedanken zu sortieren, oder überhaupt zu verarbeiten, was da geschehen war. Stattdessen war er für den Augenblick einfach froh gewesen, dass der Ratspolizist sie hatte gehen lassen. Beim Höllenengel, er hätte auch keine Lust gehabt sich vor dreitausend Kameras um Anna zu kümmern und so hatte er dafür gesorgt, dass sie erst einmal heim gekommen waren, nachdem Yannick abgetaucht war. Zuhause hatte er Anna nicht nur erst mal aufs Sofa befördert, sondern sie auch mit einer Decke und warmen Tee versorgt, bevor er sie erneut in den Arm genommen und einfach reden gelassen hatte. Das meiste war ziemlich wirr gewesen, und er hatte mehr zugehört als geantwortet, bevor er sie irgendwann doch ins Bett bekommen hatte. Nicht dass das seine Nacht länger gemacht hatte, nicht nur, weil er ihre Unruhe spürte, sondern auch noch nachts öfters nach ihr gesehen hatte.
Irgendwann hatte er beschlossen mit Kenneth zu reden und das zu klären und verflucht, auch wenn er nie gedacht hätte dass er da dankbar für sein würde, der Kerl hatte zugestimmt sich mit ihm zu treffen. „Ich werde da sein – C.“ Die Antwort war schnell geschrieben, bevor er ebenfalls endlich ins Bett gefallen war und noch ein paar Stunden Schlaf gefunden hatte.

Am nächsten Morgen war er jedoch wieder früh wach gewesen, hatte Kaffee gekocht und angefangen Pancakes zu machen, als Anna ihm verkündete zu Yannik und um die Beziehung kämpfen zu wollen. Was zu noch mehr Zucker in Annas Frühstück geführt hatte, wohl wissend dass sie ihn brauchen würde. Kaum hatte er ihr das Versprechen abgenommen sich zu melden, falls etwas sein sollte, war sie auch schon los zgezogen. Er selbst hatte danach noch aufgeräumt, sich unter die Dusche verzogen, selbst noch Koffeein und Zucker in sich hinein befördert, ehe er sich angezogen und, das musste er zugeben, auch bewaffnet hatte. Das lag weniger an Kenneth, eher an der verfluchten Situation, der er sich immer noch ausgesetzt sah, immerhin waren da noch Menschen, die versuchten Anna und ihn entweder in die Finger zu bekommen, oder zu töten. Wie so oft hatte er sich einfach Jeans, Turnschuhe, Shirt und einen Hoodie geschnappt, bevor er seine dunkle Lederjacke übergezogen hatte. Verflucht, es war immer noch kalt, weswegen auch die Mütze und die Handschuhe nicht fehlten, als er sich auf den Weg machte.

Cassian sah sich aufmerksam um, als er den Central Park ansteuerte und Kenneth tatsächlich schon wartend dort entdeckte. „Hey.“ Nachdem er Anna nicht gesagt hatte, was er vorhatte, war das Lächeln vielleicht etwas vorsichtiger als sonst und so huschte nach der Begrüßung des anderen nur ein flüchtiges Lächeln über seine Lippen. „Kein Thema, das...wie gesagt, es ist echt blöd gelaufen, das konnte wohl niemand erwarten und...wir haben uns ja auch nicht grade Hilfreich verhalten, aber...ich würde das gerne klären.“ gab er und seufzte leise. „Sie ist ziemlich durch den Wind. Wir wussten zwar das etwas nicht stimmt, aber wir wussten nicht was.“ gab Cassian zu. „Anna hat es nicht leicht gehabt was ihre Familiengeschichte betrifft, oder auch das Verhältnis zu ihrer Tante und...dass sie gestern noch heraus gefunden hat, das es noch mehr Lügen in ihren Leben gibt...sagen wir so, das war ewas Overkill?“ Was vermutlich noch eine harmlose Beschreibung dessen war, was Anna gestern alles von sich gegeben hatte. „Aber sie wird schon wieder, sie hat genug Zucker Intus, damit wird bei ihr alles wieder.“ behauptete Cassian trocken, ehe er mit einem ruhigen „Danke.“ ins Innere des Starbucks schlüpfte und die Jacke öffnete, nachdem er Mütze und Handschuhe ausgezogen hatte. Flüchtig berührte der Schattenjäger dabei die Kette, die er umhatte und an der sich der Ring der Youngbloods befand. Er tat das hier für Anna, das durfte und wollte er nicht vergessen. Nachdem er sich einen Latte Macchiato organisiert hatte, folgte er Kenneth nach hinten und merkte, dass sie beide wohl gerne so saßen, dass sie nicht nur die Wand im Rücken, sondern auch einen guten Überblick hatten. Vielleicht würde er den Kerl doch noch mögen können, wie es aussieht. „Was ist mit dir? Ich meine...ich bin vielleicht nicht der empathischte Typ unter der Sonne, aber...dich muss das genauso getroffen haben und...ich hoffe du hast keinen Ärger bekommen, ich meine...“ er lächelte leicht. „Ich hab meine Erfahrungen mit dem Rat und den Schattenjägern gemacht und ich weiß, dass sie für gewöhnlich nicht sonderlich glücklich sind, wenn plötzlich Gefangene abhanden kommen.“ Nein, das endete nicht gut und verflucht, auf eine Wiederholung dessen, was damals in Paris passiert war, konnte Cassian gut und gerne verzichten, vor allem da er Lightwood, nach allem was er gehört hatte, noch nicht so recht einschätzen konnte, was diese Nummer anging.









written by
<g12>Kenneth Bellefleur</g12>
years old - -
Posted on:  04.04.2022, 17:23 - Wörter: -

We have to speak plainly
   Gast   Gast
am 13.01.2010




Kenneth stieß mit der Stiefelspitze den Schnee vor sich hin, als er sich vom Institut in Richtung des Starbucks aufgemacht hatte. Dabei kramte er die Kette mit einer Hand unter seinem Shirt hervor, die sein Leben auf den Kopf gestellt hatte.
Anna hatte beide Teile im Institut liegen gelassen, als sie von Cassian weggebracht worden war. Sein Blick haftete bedrückt über dem vollständigen Schriftzug, der ihm seinen wahren Namen verriet. Kenneth Scott Youngblood...Es fühlt sich so unnatürlich an. Dreiundzwanzig Jahre lang war ich ein Bellefleur, egal ob es Familienbanden gab. Und jetzt ist alles anders., sagte er sich selber ehe er den Starbucks erreicht hatte und auf Cassian wartete, der ihn dann mit einem kurzen "Hey" begrüßte ihm nicht die Schuld zu geben schien und klar aussprach, dass er die Situation klären wollte.
Kenneth nickt verständnisvoll. „[...]Aber sie wird schon wieder, sie hat genug Zucker Intus, damit wird bei ihr alles wieder.“ Dem Agenten war es sichtlich unwohl und dich versuchte er ein schwaches Lächeln zu erzwingen.
"Das freut mich...Nach gestern habe ich mir Sorgen gemacht. Die Situation mit Yannick hat es auch nicht einfacher gemacht.", entgegnete er als sie eintraten.

Kenneth bevorzugte den hinteren Bereich des Cafés, alleine aus dem Grund ungestört und geschützt vor den Blicken der Mundies zu sein, während man den Überblick behalten konnte. Schnell war Ihre Bestellung da und der Agent hatte seine Jacke ebenfalls abgelegt, als er überrascht zu Cassian schaute, der sich grinsend nach ihm erkundigte. „Was ist mit dir? Ich meine...ich bin vielleicht nicht der empathischte Typ unter der Sonne, aber...dich muss das genauso getroffen haben und...ich hoffe du hast keinen Ärger bekommen, ich meine...“
"Es ist schwierig, wenn man erfährt, dass sein ganzes Leben eine einzige Lüge ist..Ich bin damit aufgewachsen, ein Einzelgänger zu sein und als Agent des Rates aufgezogen. Es ist schwierig, all diese Veränderungen zu realisieren. Ich kenne meine Schwester nicht und ich will ihre Akte nicht lesen, um mehr über sie zu erfahren.", erklärte er knapp und kratzte sich unsicher an der Schläfe, legte die Cap ab und blickte in Cassians Augen.
„Ich hab meine Erfahrungen mit dem Rat und den Schattenjägern gemacht und ich weiß, dass sie für gewöhnlich nicht sonderlich glücklich sind, wenn plötzlich Gefangene abhanden kommen.“ Kenenth entwich ein kurzes befreites Auflachen.
"Ich verstehe was du meinst. Aber ich hoffe es hilft euch, dass ich eure Akten bereinigt habe. Damit seit Ihr weniger gesucht und ich habe Alexander gebeten mir die Sache zu überlassen, bevor ich es ihm erzähle.
Einer der Vorteile als Agent. Es ist ein Zeichen der Wiedergutmachung."
, erklärte der Agent, um dann dem Blick des Shadowhunters auszuweichen.
"Du bist Annas Parabatai..Denkst du ich habe eine Chance, Teil Ihres Lebens zu werden? Vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit?"









written by
<g12>Cassian Firestorm</g12>
years old - -
Posted on:  07.04.2022, 15:32 - Wörter: -

We have to speak plainly
   Gast   Gast
am 13.01.2010




Er wusste wie es sich anfühlte zu erfahren, dass das halbe Leben eine Lüge gewesen war. Im Gegensatz zu Kenneth hatte er es nur bereits zu ahnen begonnen, als man ihm die Wahrheit gesagt hatte. Verflucht, er hatte einen Teil seiner Familie kennen gelernt und doch war er nie wieder Teil von ihr geworden. Nicht nach allem was geschehen war, nicht während sie auf der Flucht waren und niemandem trauen konnten. Cassian warf einen kurzen Blick in die Runde, ehe er wieder zu Kenneth sah und flüchtig matt lächelte. „Das stimmt, das hat es nicht, aber...Yannick überdreht gerne mal. Ich vermute dass ist der Werwolf in ihm, früher war er nicht so drauf.“ erklärte er, auch wenn sich daran wohl nichts mehr ändern ließ. Nicht nach allem was geschehen war. „Allerdings vermute ich, das Yannick sich gestern Abend noch die Kante gegeben haben dürfte und Anna hat heute morgen beschlossen, dass sie um die Beziehung kämpfen will, also...verkatert und Exfreundin vor der Nase, ich schätze...das hat er sich verdient.“ War er Schadenfroh? Ein kleines bisschen vielleicht, weil verdient hatte sich Yannick das gerade wirklich, so wie er sich gestern verhalten hatte und verflucht, er hoffte dass Anna ihm dafür auch noch eines überziehen würde. Am besten mit irgenwas hartem, was zumindest seine Gehirnwindungen wieder in die richtige Richtung brachte, auch wenn er nicht wusste, ob das bei der Sturheit seines besten Freundes noch etwas nützen würde.

Sein Blick ruhte ruhig auf dem Älteren, während er ihm zuhörte und mitfühlend nickte. „Ich kenn das Problem irgendwoher.“ gab Cassian leise, wenn auch ruhig zu. „Ich weiß nicht wie weit du meine Akte gelesen hast, aber mein Vater hat mich als Kreismitglied groß gezogen und mich angelogen was meine Familie angeht. Und jeden getötet dem ich zu Nahe gekommen bin.“ Teilweise hatte er es auch ihn selbst machen lassen. Er schüttelte den Kopf, um den Gedanken wieder los zu werden und sah Kenneth an. „Es wird Zeit brauchen und ich würde lügen wenn ich behaupten würde, es würde einfach werden, ich meine...ich hab mit dem Teil meiner Familie der noch in Idris lebt keinen Kontakt, also...schätze ich ich bin der letzte der dir da Tipps geben sollte.“ erklärte er mit einem leichten Lächeln. „Ganz ehrlich? In dem du es nicht tust und ihr die Chance gibst dir das selber zu sagen, wirst du eher eine Chance haben sie kennen zu lernen. Wenn sie das Gefühl hat dass du hinter ihren Rücken agierst, wirfst sie dir höchstens das nächste Elbenlicht an den Kopf. Oder ein Kissen, je nachdem was sie gerade in der Hand hat.“ Das einzige was sie vermutlich nicht werfen würde war die Schokoladentafel, aber bei allem anderen wollte Cassian wirklich nicht seine Hand ins Feuer legen, was das anging.
Der Jüngere hielt den Blick ruhig und grinste etwas schief, als er den Ratspolizisten zum Auflachen brachte, nur um ihn dann doch wieder überrascht anzusehen. „Warte...du hast was?“ perplex starrte Cassian Kenneth an. „Das wird uns mit Sicherheit helfen, aber...Anna bringt mich um, wenn dich das in Schwierigkeiten bringt.“ stellte er fest und biss sich kurz auf die Lippe, ehe er leicht nickte. Es war ein verflucht großes Zeichen der Wiedergutmachung, da war ihm deutlich bewusst, weswegen er auch einen kurzen Augenblick schwieg, ehe er weiter sprach. „Ich weiß nicht wie ich dir dafür jemals danken kann. Wir brauchen jede Hilfe die wir kriegen können, aber...mir ist auch bewusst, dass ihr genug mit Valentine und dem Kreis zu tun habt und nicht noch auf uns aufpassen könnt. Weder Anna noch ich wollen einen von euch in Gefahr bringen, was...ich dir im Institut gesagt habe waren keine leeren Worte. Es sind Schattenjäger gestorben und verletzt worden, um uns zu schützen und wir wollen nicht, dass das hier erneut passiert. Wenn es besser ist zu gehen, werden wir wieder verschwinden.“ erklärte Cassian leise, als er bemerkte, dass Kenneth seinen Blick auswich, fast als wollte er die Antwort auf die nächste Frage hören und doch nicht. „Die Zeit wird sie brauchen, Kenneth.“ erwiderte er. „Alleine weil sie es verstehen muss, aber...ich weiß dass sie sich immer gewünscht hat eine Familie um sich herum zu haben und auch wenn ich damit wohl meinen imaginären großen Bruder Posten abgeben muss...du hast eine Chance, ja, aber...du solltest nicht zu schnell vorwärts stürmen. Wie gesagt, gib ihr Zeit...gib sie dir, ich meine...den Schock habt ihr beide zu verdauen. Vielleicht...keine Ahnung, ich weiß nicht ob du da auch noch etwas zu klären hast?“ erkundigte Cassian sich, den Blick immer noch ruhig auf Kenneth gerichtet, während er sich unwillkührlich die Frage stellte, was dieser verfluchte Rat eigentlich noch alles zu zerstören versucht hatte, von dem sie nichts wussten.









written by
<g12>Kenneth Bellefleur</g12>
years old - -
Posted on:  12.04.2022, 16:56 - Wörter: -

We have to speak plainly
   Gast   Gast
am 13.01.2010




Kenneth nickte nur kurz, als Cassian erzählte wie Yannick war und was er vermutlich getan hatte. Er hatte Yannick an dem einen Abend im Hunters Moon besser kennengelernt, als er er zunächst vorgehabt hatte. Seine Rückkehr nach New York hatte ihn frustriert, seine Pfade führten immer wieder in diese Stadt zurück.
"[...]verkatert und Exfreundin vor der Nase, ich schätze...das hat er sich verdient.“ "Ich schätze damit wird er jetzt umgehen müssen. Ich hoffe nur, dass beide nachher wieder glücklich sind. Ich wollte keinen Keil zwischen Sie treiben. Das ist weder meine Art, noch mein Stil zu arbeiten.", erklärte der junge Mann und nippte an seinem Cappucino.
„Ich kenn das Problem irgendwoher...Ich weiß nicht wie weit du meine Akte gelesen hast, aber mein Vater hat mich als Kreismitglied groß gezogen und mich angelogen was meine Familie angeht. Und jeden getötet dem ich zu Nahe gekommen bin.“ Der Agent hörte Cassian aufmerksam zu, ehe er dem Shadowhunter auf dessen unausgesprochene Frage antwortete. "Ich habe die Akten nicht weiter gelesen, wie ich es gestern erwähnt habe. Eure Namen und Vorstrafen waren die Anhaltpunkte, die ich für den ersten Teil der Befragung gebraucht hatte.
Nach der gestrigen Enthüllung habe ich lediglich die von Yannick dazu geholt und euren Report bereinigt. Es erschien mir einfach richtig. Besonders jetzt, nachdem du deinen Vater erwähnt hast. Normalerweise redet kaum jemand so offen darüber."

„Ganz ehrlich? In dem du es nicht tust und ihr die Chance gibst dir das selber zu sagen, wirst du eher eine Chance haben sie kennen zu lernen. Wenn sie das Gefühl hat dass du hinter ihren Rücken agierst, wirfst sie dir höchstens das nächste Elbenlicht an den Kopf. Oder ein Kissen, je nachdem was sie gerade in der Hand hat.“
Der Agent seufzte und ließ für einen Augenblick die Schultern hängen, während er die Hände vor dem Brustkorb verschränkte. Vielleicht hat er Recht. Wir haben schon so viel Zeit verloren, da wird es keinen Unterschied mehr machen..Möglicherweise finde ich ja auch noch Informationen. Ein leichtes Lächeln trat in seine Züge als er sich jedoch vorstellte, dass seine zierliche Schwester ihn mit Gegenständen abwarf.
"Ich denke du hast Recht. Wir haben so lange nichts voneinander gewusst, da macht es jetzt keinen großen Unterschied. Wenn Sie soweit ist, werde ich da sein." Der Hunter trank erneut aus seinem Cappucino und bestellte sich kurz einen Latte Machiatto nach, ehe Cassian sich über seine Geste der Widergutmachung freute. Es war das Mindeste, was er für seine Schwester und Ihre Freunde tun konnte, auch wenn es ihn selber in ordentliche Schwierigkeiten bringen konnte.
"Es ist in Ordnung. Ich kenne die Risiken gut genug. Da Valentine Morgenstern aber auf freiem Fuß ist, hat der Rat aktuell andere Sorgen...Ich wünschte, ich könnte mehr tun, aber in dieser Situation sind mir vorerst die Hände gebunden.
Auf der Seite meiner Erzieher werde ich keine weiteren Informationen erhalten. Eher bringe ich mich da in Bedrängnis durch den Rat und gefährde meine Agenten und meinen Parabatai. Er lebt schon gefährlich genug innerhalb des Kreises."

Kenneth's Blick traf erneut auf den von Cassian, wobei er ganz dezent errötete und sich auf die Unterlippe biss. Um sich nach einem kurzen Moment loszureißen, reichte er Cassian eine Visitenkarte.
"Solltet Ihr nochmals untertauchen müssen, kommt zu mir. Ich lebe nicht in Instituten, daher solltet ihr dort nicht auffallen."
Der junge Mann fühlte sich durch seine Arbeit für den Rat in der Pflicht irgendwie zu helfen und griff merklich nach den Strohhalmen. Dabei tat er es nicht nur für Anna. Er respektierte Cassian für die Entscheidung ihn trotz des Risikos zu treffen und ebenso so für die Standhaftigkeit, die dieser am Abend vorher im Institut bewiesen hatte. Ansonsten wäre die Lage sicher noch weiter eskaliert.









written by
<g12>Cassian Firestorm</g12>
years old - -
Posted on:  15.04.2022, 11:24 - Wörter: -

We have to speak plainly
   Gast   Gast
am 13.01.2010




Er konnte nicht anders. Cassian musste leise lachen, ehe er versuchte das Grinsen hinter seinem Glas zu verstecken. Nicht dass es groß zu funktionieren schien, aber zur Hölle, damit würde Yannick jetzt wirklich klar kommen müssen, eine große Wahl hatte der Werwolf da tatsächlich nicht. „Das wird er müssen, jepp.“ stimmte er dem anderen Schattenjäger zu und grinste etwas schief, ehe er gerade noch ein Schulterzucken unterdrücken konnte. „Ich denke schon dass das wieder wird. Ganz ehrlich? Ich weiß wie schwer es ist wegen so etwas den Kopf abzuschalten, aber versuch nicht zuviel drüber nachzudenken. Ich bin ziemlich sicher dass du da keinen Keil zwischen die beiden getrieben hast. Yannick ist...nur sehr impulsiv, das wird schon. Die beiden werden das schon noch auf die Reihe bekommen.“ behauptete er und er wusste, falls das nicht der Fall sein sollte, würden sie auch klar kommen. Andererseits kannte er auch Annas Dickkopf, alleine deswegen würde es werden, weil sie Yannick vorher nicht wieder in Ruhe lassen würde. Hoffentlich war seinem besten Freund das auch klar, ansonsten würde er ihn im Notfall noch einmal daran erinnern müssen.
Cassians Blick lag ruhig auf Kenneth, als er einen Teil seiner eigenen Vergangenheit offenbarte und dann dem Agenten Zeit ließ zu antworten. Der Barkeeper nickte verstehend. „Das was im Grunde an Fakten nötig ist um erst einmal arbeiten zu können.“ erwiderte er und lächelte erneut matt. „Warum verleugnen was offensichtlich ist?“ Er zuckte leicht mit den Schultern. „Ich bin schon einmal verhaftet worden und...glaub mir, auf die Befragungsnummer und was danach passiert ist...sagen wir so, ich kann auf eine Wiederholung verzichten.“ fuhr er ruhig fort. „Und ich will das mein Vater gefasst wird, Kenneth. Ich habe weder ein Interesse daran dass er, noch Annas...eure Cousine frei herum läuft. Ich war damals bereit den Preis für meine Taten zu bezahlen und ich bin es heute immer noch.“ gab er ruhig zu. „Das Problem unserer Art ist, das wir dazu tendieren alles in Schwarz und Weiß einzuteilen. Jeder kleine Fehltritt wird bestraft und wir reden uns damit raus das es das Gesetz ist. Menschen wie Yannick...wenn so etwas passiert wird jemand sofort aus der Gemeinschaft ausgestoßen, obwohl wir ihm eigentlich helfen sollten.“ Cassian lehnte sich kurz leicht zurück und ließ den Blick durch den Raum schweifen. „Ich bin nicht mein Vater, aber das ist es, was mich immer mit ihm verbinden wird.“ Damit ließ er seinen Blick wieder zurück zu Kenneth gehen, der im nächsten Augenblick etwas auf Abstand zu gehen schien. Der jüngere wusste, dass es nicht an ihm lag, sondern eher an dem, was er ihm gerade gesagt hatte. Konnte er es ihm verübeln? Definitiv nicht. Hätte Cassian diese Info bekommen, wäre er vermutlich auch gleich vorwärts gestürmt um zu seiner Schwester zu kommen, aber im Gegensatz zu Ken wusste er, dass da niemand mehr war. Nun ja, zumindest glaubte er es zu wissen, was das anging, war ja offenbar auch in der Schattenwelt nicht alles so wie es schien.
„Ich kann verstehen dass du das beschleunigen willst, wirklich. Aber ich glaube, damit würdet ihr euch beide keinen Gefallen tun. Wie gesagt, ich werde die Leitung für euch offen halten, Kenneth, aber ihr solltet es beide nicht überstürzen und solange ihr wisst, wo ihr den anderen findet ist keine Wand zwischen euch, die ihr nicht beide überwinden könnt.“ versuchte er ihn zu beruhigen, auch wenn er nicht wusste, ob das den älteren Cop wirklich beruhigen würde. Dennoch versuchte er noch einmal klar zu machen, warum sie niemanden in Gefahr bringen konnten und wollten und doch hörte er wieder zu und nickte leicht. „Ich hoffe ihr kriegt ihn bald zu fassen.“ murmelte er mit einem leisen seufzen. „Hey, du hast schon genug getan, ich meine...ernsthaft, du hättest uns genauso gut ins Gefängnis werfen, oder dem nächsten Verhör unterziehen können. Aber das hast du nicht getan. Du versuchst es gerade mit mehr vertrauen, als uns jemals jemand entgegen gebracht hat. Für den Augenblick ist dass das beste was du tun kannst.“ erklärte er ihm und verzog das Gesicht. „Nimm mir die Aussage nicht übel, aber ich weiß gerade nicht, was ich von deinen Erziehern halten soll.“ gab er leise zu, einen Schluck trinkend, ehe er aufsah und das Glas langsam abstellte, als ihm klar wurde, dass er es fast fallen gelassen hatte. „Warte...was?!“ Erneut sah Cassian den Agenten fassungslos an. „Dein...Parabatai ist...als Agent im Kreis unterwegs? Willst du mich verarschen, oder habe ich gerade was falsch verstanden?“ Ein Teil von ihm hoffte es, er hoffte wirklich dass sie nicht dermaßen bescheuert waren einen ihrer Leute zu riskieren und doch wusste er, dass der Rat das bringen würde, eher als es ihm lieb war, auch wenn er diese Leute nicht kannte. „Das...was ist mit deinen anderen Agenten?“ Der Kerl hatte doch wohl nicht alle da irgendwo eingeschleust, oder? Vielleicht waren Agenten auch lebensmüde, er hatte keine Ahnung, aber das gefiel ihm gerade ganz und gar nicht, wie er feststellen musste, als er sich ebenfalls auf die Unterlippe biss. Kaum merkte er, dass er den Blickkontakt ebenfalls nicht abreißen ließ, ehe er ein paar Mal blinzeln musste. Fuck, das...was?
Cassian schüttelte leicht den Kopf und nahm die Visitenkarte an sich, ehe er einen kurzen Blick auf die Karte warf. „Danke. Auch wenn ich hoffe...das wir darauf nicht zurück greifen müssen.“ Er lächelte ehrlich. „Ich sorge dafür das Anna ebenfalls Bescheid weiß.“ versprach er, ehe er den Blick des anderen erneut suchte. „Also...“ damit grinste er ein wenig verschmitzt. „...erzähl mir etwas von dir? Ich meine...wir werden bald öfters miteinander zu tun haben, gibt es etwas...was ich wissen sollte?“ Nein, überhaupt nicht unauffällig, so gar nicht. Ein Teil von ihm erinnerte ihn gerade daran, dass er genau daran noch mal würde arbeiten müssen, aber ein anderer Teil von ihm wollte gerade nicht mal verbergen, wie auffällig unauffällig, oder umgekehrt, er diese Frage gerade formuliert hatte. „Zum Beispiel wo du lebst, wenn du nicht gerade unschuldige Schattenjäger zum Verhör verschleppst?“ fuhr er fort, auch wenn seine Haltung anzeigte, dass er diesen kleinen Seitenhieb nicht wirklich als Vorwurf, sondern eher als Scherz von sich gegeben hatte.









written by
<g12>Kenneth Bellefleur</g12>
years old - -
Posted on:  15.04.2022, 23:25 - Wörter: -

We have to speak plainly
   Gast   Gast
am 13.01.2010




Cassians Erklärung, dass Yannick eher der impulsive Typ war nahm der junge Mann mit einem leichten Nicken zur Kenntnis. Er war sich noch nicht sicher, wie er bei ihm aufkreuzen könnte und die geschlagenen Wellen glätten könnte.
Mit dem Ex oder weiterhin Freund seiner Schwester wollte er eigentlich kein böses Blut, dabei war wahrscheinlich alleine die Offenbarungen seiner Arbeit in den hohen Rängen des Rates genug gewesen. Ein wenig hatte er ja bereits erfahren und doch wollte er sich erstmal die Zeit nehmen Informationen zu sammeln. Schließlich könnte er irgendwann Teil des Lebens seiner Schwester sein.
Und doch waren die Worte des Shadowhunters alles andere als einfach für Kenneth. "Danke für die ehrliche Einschätzung, Cassian. Ohne deinen Vorschlag wäre ich vermutlich einfach aufgetaucht und hätte vielleicht alles schlimmer gemacht.", antwortete Kenneth merklich nachdenklich.
Die Informationen die Cassian ihm hier darlegte, waren Dinge, die der Agent nicht erwartet hatte. Der Shadowhunter legte seine Karten offen aus und das schätzte Kenneth sehr, besonders da er sehen konnte, dass Cassian ehrlich zu ihm war.
„Und ich will das mein Vater gefasst wird, Kenneth. Ich habe weder ein Interesse daran dass er, noch Annas...eure Cousine frei herum läuft. Ich war damals bereit den Preis für meine Taten zu bezahlen und ich bin es heute immer noch.“ 
Der Agent nickte. "Gib mir etwas Zeit und ich werde sehen was ich tun kann. Nach der Befreiung von Jace Wayland habe ich einigen Agenten ein paar freie Tage gegönnt. Danach setze ich einen oder zwei auf Sie an. Du hörst zuerst von mir, wenn ich was finde.", erklärte er ehrlich und stellte seine Tasse ab, wobei er ganz kurz und unbeabsichtigt die Finger des Shadowhunters streifte.
Verlegen blickte er auf seine eigenen Hände und hörte weiter zu.
Kenneth genoss es mit Cassian zu reden, denn so langsam entspannte sich der Agent. Die Anspannung verließ seine Körperhaltung und auch sein Lächeln war nicht mehr so gequält. "Und dabei sind die Regeln für Shadowhunter noch weniger scharf wie für Agenten. Offiziell sind wir zwar für den Frieden in der Schattenwelt zuständig, gerade wo normal ausgebildete Hunter nicht weiterkommen, doch nutzt der Rat mittlerweile viele für Ihre eigenen Zwecke. Ich versuche ein Auge auf mein Team zu haben, aber ich habe nicht nur von Yannick und dir die Geschichte gehört.
Diese Dinge kommen immer wieder auf und jetzt da der Rat selbst mich manipuliert hat, stelle ich meine Loyalität in Frage. Ich werde dazu mit meinem Parabatai reden."
, sagte der junge Mann und seufzte leise, fuhr sich durch die Haare, die nun ein wenig durcheinander waren, doch das störte ihn nicht.
„Nimm mir die Aussage nicht übel, aber ich weiß gerade nicht, was ich von deinen Erziehern halten soll.“ Kenneth winkte die Aussage mit einer Hand ab. Er wusste selber nicht was er denken sollte. Alle Indizien sprachen bereits die Wahrheit und auch wenn er den Grund vielleicht nie erfahren würde, so akzeptierte Ken die neue Realität.
„Warte...was?!..Dein...Parabatai ist...als Agent im Kreis unterwegs? Willst du mich verarschen, oder habe ich gerade was falsch verstanden? Das...was ist mit deinen anderen Agenten?“  Kenneth schüttelte den Kopf und griff zur zweiten Kette, die er unter der Puzzelkette des gestrigen Abends trug. Eine Hundemarke mit der Parabatai Rune und einem gravierten Bild von Kenneth mit Joshua auf der anderen Seite.
Joshua hat sich freiwillig gemeldet und hat die beste Unterstützung. Er ist in Sicherheit, so gut es mit möglich ist. Und ab und zu sehen wir uns auch. Mit der richtigen Tarnung ist es zum Glück machbar, aber klar habe ich Angst um ihn.
Die anderen Agenten sind nicht beim Kreis. Viele arbeiten daran, dass Josh's Tarnung nicht auffliegt, oder hin momentan hinter Valentine her.
, erklärte er knapp und bemerkte dabei, dass er Josh nie sagte, dass er Angst um ihn hatte. Noch ein Punkt auf der To-Do Liste des Agenten.
Als er erzählte fiel Kenneth auch auf, dass nicht nur er an der Unterlippe kaute. Sein Blick wanderte auf Cassians Lippen, woraufhin er sich unbewusst mit der Zunge über die Lippe fuhr.
Komm schon Ken, reiß dich zusammen., rief er sich zurück und atmete tief durch. Da Cassian dann jedoch das Thema änderte nahm es auch die letzte Anspannung vom Agenten. „Also...erzähl mir etwas von dir? Ich meine...wir werden bald öfters miteinander zu tun haben, gibt es etwas...was ich wissen sollte? Zum Beispiel wo du lebst, wenn du nicht gerade unschuldige Schattenjäger zum Verhör verschleppst?“ 
Kenneth kratzte sich verlegen am Kopf und legte dann die Hände auf den Tisch, als er sich ein wenig an der Rückenlehne anlehnte. "Ich wohne aktuell in einem Appartement hier in New York mit Blick auf das Wasser. Ich lieb das Wasser und gehe gerne Schwimmen, wenn sich die Möglichkeit ergibt.
An freien Abenden gehe ich ab und zu mal feiern oder gönne mir ein kühles Bier....Und da Yan es ja bereits erwähnte, dass wir mal einen One Night Stand hatte, ja ich stehe auf Kerle. Seit ich vierzehn bin, weiß ich es schon.
Ansonsten gibt es da momentan nicht wirklich viel. Die Arbeit war die letzte Zeit zu viel, um weitere Hobbies auszuüben. Aber ich verschleppe keine Schattenjäger. Ich sehe sie nur manchmal gerne in Ketten."
versuchte Kenneth die Frage so ehrlich wie möglich zu beantworten, wobei er den letzten Teil sowohl als Spaß sagte und unbewusst darauf stand, es aber nie ausprobiert hatte.
"Möchtest du was bestimmtes wissen, oder soll ich dir das Appartement zeigen?", fragte er, da sich Ken sicher war das den Shadowhunter sicher noch mehr interessieren könnte.









written by
<g12>Cassian Firestorm</g12>
years old - -
Posted on:  03.05.2022, 09:31 - Wörter: -

We have to speak plainly
   Gast   Gast
am 13.01.2010




Nun, Anna und Yannick würden das erst für sich klären müssen, bevor Kenneth und er da auch noch hinein greifen konnten. Cassian wusste, Anna würde ihm die Hölle heiß machen, wenn er es wagte sich da jetzt auch noch einmischen zu wollen und so viel sie ihm auch verzieh, er war sich nicht sicher, ob sie ihm das verzeihen würde. Fürs erste jedoch ließ er sie machen, nicht nur weil er ihr zutraute dass alleine zu regeln, sondern auch weil ihre Verbindung ihn vorwarnen würde, falls doch etwas schief laufen sollte, nicht dass er damit rechnete. Blieb also nur ihrem Bruder zu erklären, dass auch er nicht so einfach vorwärts stürmen sollte, aber Kenneth schien in der Hinsicht vernünftiger zu sein, als er es einem der Ratsleute tatsächlich zugetraut hätte. Sollte es doch noch jemanden unter ihresgleichen geben, der nicht so dämlich war sich einfach durchsetzen zu wollen? Der Barkeeper konnte es kaum glauben, das musste er zugeben und doch war er nun hier, um genau das heraus zu finden.
Der Jüngere lächelte matt. „Ich kann mir vorstellen dass das nicht so einfach für dich ist, nicht nur weil das nun mal nicht in der Natur unserer Art liegt, aber gib dem ganzen etwas Zeit. Wir werden das schon hinbekommen, vor allem wenn wir die ganze Wahrheit irgendwann zu fassen bekommen sollten.“ behauptete er, denn es musste einiges im Argen liegen, wenn selbst Annas Tante ihrer Nichte die Wahrheit verschwiegen hatte. Wie wahrscheinlich war es, dass Jackie nickts gewusst hatte? Die Wahrscheinlichkeit war verschwindend gering, wie Cassian wusste und doch hatte sie sich entschieden Anna anzulügen. War das der Grund gewesen, warum ihre Eltern untergetaucht waren? Um nicht noch ein Kind zu verlieren? Der Barkeeper seufzte leise, als sich dieser Gedanke förmlich aufdrängte, auch wenn sein mattes Lächeln nicht ganz von seinen Lippen wich, als sie bereits das nächste Thema ansprachen und er die Stirn runzelte. „Kenneth, was ich gestern gesagt habe meinte ich auch so. Ich möchte nicht dass noch jemand wegen uns verletzt wird. So sehr ich die beiden gerne gefasst wüsste, versteh mich nicht falsch, aber ich will weder dein Leben, noch das deiner Agenten deswegen riskieren.“ erinnerte er ihn ernst. „Es sind schon genug Schattenjäger deswegen gestorben, oder verletzt worden.“ Irgendwie hatte er immer noch das Gefühl sich darum selbst kümmern zu müssen, auch wenn er wusste, dass das nicht nur utopisch war, sondern der Rat das vermutlich auch niemals zulassen würde.
Cassian wollte instinktiv zurück zucken, als er merkte, wie die Hand des Älteren seine streifte, doch ein leichtes Kribbeln hinderte ihn daran, während es nun sein Blick war, der den des anderen streifte. Er hob sein Glas, um einen weiteren Schluck zu trinken und fuhr sich kurz mit der Zunge über die Lippen, als er das Glas wieder abstellte, fast als würde er einen Moment Zeit brauchen, um das Gefühl, dass sich kurz in ihm auszubreiten schien, richtig einzuordnen. Ein wenig fragend zog der Schattenjäger eine Augenbraue hoch, um den Agenten anzusehen. „Was genau meinst du?“ erkundigte er sich fragend, in Bezug auf die Regeln, die offenbar deutlich strenger für die Agenten zu sein schienen, als er es vermutet hatte. Dennoch ließ er ein leises Schnauben folgen und schüttelte leicht den Kopf. „Das ist das Problem.“ gab er zurück und sah den anderen an. „Nicht nur weil sie sich sowieso als die alleinigen Herrscher aufführen, aber das Problem ist, wenn du eine Gruppe hast, die im Grunde nur einem kleinen Kreis Rechenschaft schuldig ist, gibt es kaum noch Regeln, denen es zu folgen gilt. Dann verlangt man nur absoluten Gehorsam und Loyalität und nicht dass diese Gruppe Fragen stellt. Ich weiß nicht wieviel du über die Geschichte der Mundies weißt, aber so etwas ist noch nie gut ausgegangen, Kenneth. Und es wird auch für euch nicht gut ausgehen, wenn ihr es nicht schafft euch da irgendwie heraus zu ziehen. Wer einmal die Macht inne hat, gibt sie nicht mehr freiwillig ab und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis genug Schattenjäger und Unterweltler dagegen rebellieren. Wer mit Angst seine Macht behält und herrscht, wird sie irgendwann verlieren und gerade seid ihr eines der Machtinstrumente um diese Macht zu halten.“ erklärte er ernst, das zusammen fassend, was er mittlerweile erfahren hatte. Cassian atmete tief durch und biss sich leicht auf die Lippe. „Riskiert nicht euer Leben, kannst du mir das bitte versprechen?“ wollte er wissen und sah den anderen wieder fragend an, ehe auch Kenneth bereits die Hand hob, um die nächste Aussage abzuwinken und doch blickte er den Agenten nun wieder fassungslos an.
„Freiwillig gemeldet oder nicht, ist Joshua Lebensmüde?“
wollte er wissen und schüttelte den Kopf. „Ihr seid ja noch bekloppter als ich gedacht habe.“ murmelte er leise, einen kurzen Blick in Richtung der Kette werfend und wohl wissend, dass auch er gerade etwas bei sich hatte, was ihn mit Anna verband. Vielleicht war der Familienring der Youngbloods bei Kenneth besser aufgehoben, vielleicht würden er das irgenwann auch sein, aber für den Augenblick war er es, dem Anna den Ring ihres Vaters anvertraut hatte. „Vielleicht ist mit der richtigen Tarnung alles machbar, aber du weißt genauso gut wie ich, dass der leiseste Zweifel reicht, um ihn auffliegen zu lassen, ich...“ Er brach ab und schüttelte den Kopf, erneut mit einem leisen Seufzen durchatmend. „Entschuldige, ich...du machst dir bestimmt auch Sorgen, aber...ich bin nicht unbedingt gut in diesen Zwischenmenschlichen Dingen.“ gab er zu. „Anna ist die erste seit langem, die ich da etwas näher an mich heran gelassen habe, von Yannick und Tyler mal abgesehen.“ Das war es, was er immer noch zu lernen hatte und das wusste er. Smalltalk konnte er, ja, aber wenn es wirklich um dieses ganze Zwischenmenschliche ging, versagte er leider immer noch zu oft und ein Teil von ihm war sich sicher, dass Kenneth das auch noch öfters zu spüren bekommen würde, ohne dass Cassian es wirklich würde verhindern können.
Vielleicht war der Versuch das Thema zu wechseln damit nicht verkehrt, auch wenn er keine Ahnung hatte, ob das funktionieren würde, nicht nur weil nicht nur seine Gedanken Achterbahn fuhren. Ein flüchtiges Schmunzeln glitt über Cassians Lippen, als er die Verlegenheit des anderen bemerkte.
„Ich hoffe du springst nicht in den Hudson River dabei, das...ist nicht unbedingt das beste Wasser fürs Schwimmen.“
murmelte er leise, ehe er leise auflachte. „Wer hätte das jetzt gedacht?“ damit zwinkerte Cassian ihn zu. „Und um die Bar wo Anna und ich arbeiten hast du auch noch einen Bogen gemacht, wie kannst du nur?“ Immer noch sichtlich scherzhaft und nicht böse gemeint grinste er den anderen an, ehe er leise lachte. „Das erklärt warum du so gerne mit Ketten rum spielst, ja? Du brauchst wirklich mehr Zeit für dich und deine Hobbies.“ behauptete Cassian trocken, während er sich leicht mit den Ellenbogen auf den Tisch aufstützte und etwas näher zu Kenneth hinüber beugte. „Oder hast du nur Ketten im Kopf, wenn es um deine Hobbies geht?“ Ein kleiner Teil von ihm wusste, dass das hier gerade ein kleines bisschen fies war, aber verflucht, dieses kleine Gefühlschaos wurde ja nicht besser, als er sich zu ihm hinüber beugte und nur zu gerne heraus gefunden hätte, was Kenneth wohl dazu meinen würde, wenn er ihn hier und jetzt einfach küssen würde. Und doch rührte Cassian sich nicht, auch wenn er das Gefühl hatte, dass ihm selbst das Atmen gerade etwas schwerer fiel. Er räusperte sich leise, ehe sich wieder etwas zurück zog, um nicht doch noch etwas unüberlegtes zu tun. „Wenn du mir dein Appartment schon zeigen möchtest, sage ich bestimmt nicht nein.“ gab er schließlich zurück, auch wenn die Antwort wohl einen Augenblick länger gebraucht hatte, als es eigentlich nötig gewesen wäre. Vertraute Kenneth ihm schon soweit? Oder ging es nur noch um Anna? Und verflucht, gerade wollte Cassian doch etwas mehr Privatsphäre haben, denn auch wenn er es gerade nicht nach außen hin zugeben wollte, gingen ihm gerade noch ganz andere Dinge durch den Kopf, für die er sich lieber unter die kalte Dusche stellen sollte, wenn er nicht aufhören würde darüber nachzudenken.









written by
<g12>Kenneth Bellefleur</g12>
years old - -
Posted on:  03.05.2022, 22:35 - Wörter: -

We have to speak plainly
   Gast   Gast
am 13.01.2010




„Kenneth, was ich gestern gesagt habe meinte ich auch so. Ich möchte nicht dass noch jemand wegen uns verletzt wird. So sehr ich die beiden gerne gefasst wüsste, versteh mich nicht falsch, aber ich will weder dein Leben, noch das deiner Agenten deswegen riskieren...Es sind schon genug Schattenjäger deswegen gestorben, oder verletzt worden.“ Der junge Agent nickte nachdenklich bevor er dem Shadowhunter antwortete. "Ich werde keine Risiken eingehen, die wir nicht eh schon eingehen. Wenn meine Quellen etwas aufschnappen lass ich es dich wissen. Eigentlich dürften wir uns nicht einmal treffen und über meine Arbeit reden..Doch das Risiko gehe ich ein, weil es mir wichtig ist."
Dabei fuhr er sich durch die Haare, die Frisur war eh schon hinüber. Ja, Kenneth brachte sich in eine gefährliche Position, falls man ihn und Cassian sehen sollte und doch hatte der junge Mann vor ihm bereits am gestrigen Tag etwas ausgestrahlt, was dem Agenten bewies, dass er ihm trauen konnte. Er wusste nur nicht woran es lag.

Ein Kribbeln ging durch Kenneths Finger, als seine die von Cassian streiften und kurz darauf taten es Ihre Blicke. Der Agent bemerkte, wie sich sein Herzschlag erhöhte und mit Sicherheit wurde er leicht rot beim Blickkontakt. Bevor er es einordnen konnte wühlten Cassians Worte über den Rat ihn sichtlich auf. Er war ein Kind des Rates, erzogen von Agenten und auf Loyalität getrimmt. Eine Loyalität die in den letzten Monaten immer wieder auf die Probe gestellt wurde oder die er wie nach der Erkenntnis des gestrigen Tages deutlich hinterfragte.
"Ja, ich wurde in Mundie Geschichte unterrichtet und ich gebe dir mittlerweile Recht. Nicht nur gestern, auch andere Dinge sind passiert. Ich stelle meine Loyalität in Frage. Ich mache mich alleine deswegen schon zu einer Gefahr.
Doch ich weiß mein Team auf meiner Seite. Doch alles was ich tue, fällt auch auf Sie zurück. Ich mache hier eine Gratwanderung, Cass.
Aber ich verspreche dir, dass wir auf uns aufpassen. Josh würde mir wahrscheinlich den Kopf abreißen, wenn ich was dämliches anstelle."
Kenneth nahm das Thema sichtlich mit und man sah ihm den Konflikt an, wenn er so offen darüber sprach. So offen hatte er lange mit niemandem reden können und auch wenn Cassian relativ fremd war, so konnte er ihm weitestgehend gefahrlos seine eigenen Zweifel und Sorgen dazu darlegen.
Dabei entging ihm jedoch nicht das Knabbern an der Unterlippe des Hunters. Nervös bewegte er die Finger, die er schon verschränkt hatte um sich abzulenken. Diese Geste machte ihn unruhig, ließ ihn selber daran knabbern wollen.
„Freiwillig gemeldet oder nicht, ist Joshua Lebensmüde?..Ihr seid ja noch bekloppter als ich gedacht habe.“ Kenneth grinste aufrichtig, abgelenkt von Cassian selber. "Es ist unser Job. Wir sind so erzogen und ausgebildet worden. So wie du zum Shadowhunter ausgebildet wurdest. Wir werden darauf vorbereitet, auch im schlimmsten Fall unseren Parabatai zu verlieren, so hart es klingt.
Das schweißte Josh und mich nur noch mehr zusammen."
, erklärte er und ballte eine Hand zur Faust. Eigentlich hasste er diesen Teil des Jobs am meisten. Nicht umsonst war so mehr zwischen Ihnen vorgefallen, als es in einer Parabatai Bindung erlaubt war.
Nun war es jedoch Cassian, der sich entschuldigte „Entschuldige, ich...du machst dir bestimmt auch Sorgen, aber...ich bin nicht unbedingt gut in diesen Zwischenmenschlichen Dingen.“ Reflexartig legte Kenneth eine Hand auf die des Shadowhunters und blickte ihm in die Augen. Beinahe hätte er kein Wort rausgebracht, wäre sich nur mit der Zunge über die Lippe gefahren, doch er riss sich noch zusammen.
"Entschuldige dich nicht. Du hast Recht. Ich mache mir Sorgen. Josh weiß es selber nicht vollständig, aber auf eins kann sich jeder meiner Freunde verlassen....Ich würde alles für sie geben.", fügte er an Cassians Entschuldigung an.

Als der Shadowhunter dann begann das Gespräch wieder etwas zu entspannen, entspannte sich auch Kenneth wieder und lachte über die gewitzten Kommentare des jungen Mannes.
„Ich hoffe du springst nicht in den Hudson River dabei, das...ist nicht unbedingt das beste Wasser fürs Schwimmen. Wer hätte das jetzt gedacht? Und um die Bar wo Anna und ich arbeiten hast du auch noch einen Bogen gemacht, wie kannst du nur?“ Ein Schmunzeln trat in seine Züge und enthüllte ein leichtes Grübchen. "Nein, ich gehe im Schwimmbad schwimmen. Wenn ich woanders bin, ist es meist das Meer. Und warum ich in der Bar noch nicht war in der Ihr arbeitet, kann ich euch sagen. In New York war ich bisher nur im Hunters Moon. So viel war ich in New York noch nicht. Wenn sich die Wogen geglättet haben, oder du alleine da bist komme ich gerne mal vorbei. Sonst dränge ich mich Anna auf."
Als sich Cassian ihm näherte, schluckte er schwer. Er wollte diese Lippen küssen. Jetzt reiß dich zusammen., mahnte er sich und sah plötzlich etwas bei Cassian, dass ihn fragend eine Augenbraue heben ließ. Irre ich mich, oder hält er sich auch gerade zurück?
"Das erklärt warum du so gerne mit Ketten rum spielst, ja? Du brauchst wirklich mehr Zeit für dich und deine Hobbies...Oder hast du nur Ketten im Kopf, wenn es um deine Hobbies geht?“
Dem Agenten verschlug es die Sprache. Hatte Cassian diese Worte wirklich in seiner Gegenwart so ausgesprochen? Peinlich berührt fuhr er sich über dem linken Unterarm. "Handschellen gehören zum Job, ab und zu denke ich dran, doch weiter hab ich das nicht gesponnen. Es geht aber auch ohne, da bin ich mir sicher.", entgegnete Kenneth zwinkernd und stützte sich mit beiden Ellebogen ab, ehe er Cassian ein Angebot machte, was eigentlich nicht als Anmache gelten sollte, sondern einfach eine freundliche Geste, damit er wissen würde wo und wie Kenneth lebte. „Wenn du mir dein Appartment schon zeigen möchtest, sage ich bestimmt nicht nein.“
Kenneth ließ Cassian den Kaffee wie vereinbart zahlen, zog sich die Jacke und Cap wieder an und gemeinsam gingen Sie hinaus in die New Yorker Kälte. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite direkt am Central Park waren einige Kinder und warfen Schneebälle auf die Passanten, so auch auf Cassian und Kenneth. Die Treffer an der Kleidung störten ihn nicht, doch als einer den Shadowhunter neben sich im Gesicht traf, konnte Kenneth nur laut auflachen. "Ich würde sagen Treffer versenkt, Cass.", doch sein Lachen erstarb als ihn plötzlich ein Schneeball mitten ins Gesicht traf.









written by
<g12>Cassian Firestorm</g12>
years old - -
Posted on:  19.05.2022, 16:52 - Wörter: -

We have to speak plainly
   Gast   Gast
am 13.01.2010




Ob er mit seiner Bitte an den älteren Schattenjäger durchdrang? Cassian hatte keine Ahnung, er hoffte es zumindest, weswegen seine Worte ebenso ernst waren wie sein Blick, auch wenn er den nachdenklichen Blick des Agenten auffing, wusste er nun mal nicht, was dieser gerade dachte. So wirklich glücklich war er jedoch nicht mit dessen Antwort, weswegen er auch nicht erst versuchte das leise Seufzen zu unterdrücken. „Ich meine es ernst, Kenneth. Solltet ihr zufällig etwas aufschnappen, nehm ich die Info gerne mit, keine Frage, aber bitte geht wegen uns kein Risiko ein. Nicht deswegen.“ bat er. Denn auch wenn der Ältere ihre Akten gelöscht hatte, ein paar Schattenjäger im Institut hatten nun mal mitbekommen das sie dort gewesen waren und er hatte, beim Höllenengel, keine Ahnung, ob diese Info auch bei seinem Vater, oder Annas Cousine landen würde. Ein flüchtiges Lächeln glitt über das Gesicht des Jüngeren. „Ganz ehrlich? Was der Rat nicht weiß, geht ihn auch nichts an.“ er zwinkerte ihm zu. „Ich meine die scheinen sich ja eh schon zuviel in dein Leben einzumischen und ich mag den Verein eh nicht, also...von mir erfahren sie nichts.“ versprach er, auch wenn er das vermutlich nicht musste.
Sein Blick lag immer noch auf Kenneth, der sein Herz dazu brachte ein kleines bisschen schneller zu schlagen, was ihn immer noch verwirrte, wie er, zumindest sich selbst gegenüber, eingestehen musste. „Abgesehen davon das ich die Erfahrung gemacht habe, das man nie wirklich gut weiter kommt, wenn man immer nach Protokoll arbeitet.“ Das half meistens nur den Leuten, die gegen einen arbeiteten und sich eben nicht an Protokolle hielten, oder halten mussten, wie weit das allerdings auch auf den Agenten zutraft, der ihm gerade gegenüber saß, vermochte er dann doch nicht zu sagen.

Es war niedlich, wie Kenneth leicht errötete, auch wenn es sicherlich gemein war, er nahm den Blick nicht von ihm, sondern grinste ihn fast ein wenig heraus fordernd an. Verflucht, würden sie hier gerade nicht über so ernste Themen sprechen, würde das Gespräch ganz anders ablaufen, das wusste er und doch, sie mussten das alles besprechen, nicht nur damit sie wussten woran sie waren, sondern auch worauf sie sich noch einzustellen und mit zu rechnen hatten.
„Die Mundi Geschichte hat gezeigt was passieren kann, aber...die Menschen neigen leider dazu solche Dinge zu ignorieren. Ich glaube nicht dass sie aus der Geschichte gelernt haben und ich bezweifle dass der Rat es hat. Unsere Welt und die Welt der Menschen exisistiert gemeinsam, aber das ignorieren sie und klammern sich lieber an ihre Macht. Sein wir ehrlich, wenn die Schattenwelt sich irgendwann auflehnen sollte, wird der Rat und ebensowenig die Schattenjäger gewinnen.“
behauptete Cassian und verzog das Gesicht. „Zu einer Gefahr weil sie dich nicht kontrollieren können? Solange sie es nicht merken, kannst du dir immer noch deine eigene Meinung bilden.“ erinnerte er ihn ruhig und verzog das Gesicht. „Mit anderen Worten, wenn du fällst und verhaftet wirst, droht ihnen das selbe Schicksal, ja? Verflucht.“ Und das war noch gelinde ausgedrückt. Der Rat hatte sie definitiv nicht mehr alle, soviel stand fest! Dennoch zog er eine Augenbraue hoch, als Kenneth weiter sprach. „Nur zur Info, ich tu das auch.“ konterte er trocken. „Notfalls halte ich dich fest, wenn Josh das dann tut, das kannst du ihm gerne ausrichten, falls er dabei Hilfe brauchen sollte.“ Sein Blick glitt ruhig über den Älteren, als er bemerkte dass der andere nervös wurde. Genauso wie er selber es war, da taten sie sich offenbar beide nichts, wie er feststellen musste.

Cassian verzog das Gesicht. „Ich wurde von einem Kreismitglied ausgebildet. Ken, ich hab inzwischen einen kleinen Einblick bekommen wie die Schattenjäger Nummer eigentlich laufen sollte, aber sein wir ehrlich, ich bin keiner von ihnen und werde es nie sein.“ Sein Blick lag immer noch auf Kenneth. „Darf ich anmerken, dass ich die Nummer echt beschissen finde? Ich meine wir werden auch darauf trainiert unseren Parabatai zu beschützen, das hört sich eher so an, als wenn sie euch gleich mitgeteilt haben, das ihr ihn so oder so verlieren werdet.“ stellte er ruhig fest und seufzte leise, während er den Impuls unterdrückte seine eigene Hand weg zu ziehen, als Kenneth seine darauf legte. Er hielt den Blickkontakt und schluckte hart. „Nicht nur du.“ flüsterte er leise zurück, fast als hätte er Angst, dass ihn jetzt jemand würde hören können, der ihn nicht hören sollte. „An dem Zwischenmenschlichen Zeugs muss ich trotzdem noch arbeiten.“ murmelte er leise, die Lippen zu einem etwas entschuldigenden Lächeln erhoben, während er selbst merkte, dass ihm die Röte ein wenig in die Wangen schoss.

Der Barkeeper räusperte sich, ehe er leise lachte. „Das beruhigt mich wirklich, aber ich muss zugeben, dass ich das letzte Mal im Meer schwimmen war, ist eine Weile her.“ Warum verleugnen, was war? „Hier war ich noch nicht schwimmen, vielleicht sollte ich das mal nachholen? Welches Schwimmbad bevorzugst du denn?“ wollte er wissen und schmunzelte leicht. „Da verpasst du was. Hier gibt es eine Menge Orte zum Spaß haben und glaub mir, die Mundis wissen wie man feiert.“ Konnten Schattenjäger das eigentlich auch? Cassian hatte keine Ahnung, aber vielleicht war das etwas, was sie noch heraus finden würden, wenn sich die Gelegenheit bot. „Aber ich kann dir gerne Bescheid sagen, wenn ich alleine arbeite, bis du das mit Anna geklärt hast.“ bot er an, auch wenn das flirten gerade nicht wirklich abreißen wollte, wie er selbst bemerkte. Fuck, warum waren sie hier gerade eigentlich nicht alleine? Cassian räusperte sich erneut, während er nach seinem Glas um es leer zu trinken und das Spielchen doch etwas weiter vorwärts zu treiben. Verflucht, gerade wollte er wirklich wissen was wohl passieren würde, wenn sie alleine waren und wieso, beim Höllenengel, dachte er gerade ernsthaft darüber nach den Älteren zu küssen, oder wie seine Lippen wohl schmecken würden?
Vielleicht hätte er lieber einen Eiskaffee als etwas warmes trinken sollen, Gehirnfrost würde vielleicht doch eher dafür sorgen, das er gerade aus denken konnte, denn gerade tat er das definitiv nicht! „Nur zum Job, ja?“ wollte er wissen und ließ einen leicht skeptischen Tonfall in die Frage einfließen. „Bist du dir da sicher?“ Cassian lachte leise. „Ist klar, so schnell wie du da mit warst, bin ich mir da nicht sicher.“ behauptete er schmunzelnd, ehe er ihre Rechnung, inklusive eines vernünftigen Trinkgeldes, beglich und sich ebenfalls wieder anzog, um gegen die Kälte auf den New Yorker Straßen gewappnet zu sein.

Kaum waren sie jedoch auf die Straße getreten und einige Schritte gegangen, bekam er einen Schneeball ab, der ihn wieder ins Hier und Jetzt holte. Cassian wischte sich den Schnee vom Gesicht und bevor er etwas sagen konnte, hatte auch Kenneth einen Schneeball abbekommen, was ihn leise zum lachen brachte. „Sie sind auf jeden Fall gut im Zielen.“ erklärte er grinsend und sah zur Seite. Sein Blick glitt über die Kinder, während das Grinsend nicht von seinen Lippen wich, als er etwas am Rande bemerkte. „Du weißt schon dass uns da gerade eine kleine Warlock-Gruppe heraus fordert, oder?“ wollte er wissen, ehe er seine Hände, die warm und sicher in Handschuhen verpackt waren, ebenfalls in den Schnee tauchte um einen Schneeball in Richtung eines der Kinder zu werfen, das mit einem leisen Lachen abtauchte, was die anderen gleich als Zeichen nahmen, weitere Schneebälle in Richtung der Schattenjäger zu werfen. „Und wir sind auch noch in der Unterzahl, komm, wir lassen sie nicht gewinnen!“ Cassian lachte leise, schnappte sich Kenneth Hand und zog ihn in Deckung, als die Gruppe geschlossen, aber hörbar Spaß habend zum Angriff ansetzte, nachdem einige Passanten schimpfend auf sie los gegangen waren und Cassian als erster sich auf das Spiel eingelassen hatte. Vielleicht würde es ihnen auch ganz gut tun, für einen Moment das ganze Chaos hinten anzustellen und für einen Augenblick einfach nur Spaß zu haben. Das Leben konnte warten, zumindest für diesen Moment.









written by



Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste