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Willkommen im Bound by Blood. Wir sind ein Fandom/Mystery RPG das an die Serie Shadowhunters angelehnt ist. Unser Board exestiert schon 2 Jahre, bei den Important Information könnt ihr alles nachlesen was passiert ist sowie auch das lĂ€ngst Vergangene! Das Board orientiert sich an der Serie aber auch mit Elementen aus den BĂŒchern. Genauso gibt es bei uns die Möglichkeit eigene Rassen mit einfliesen zu lassen, wenn sie unserem Setting entsprechen, jene könnt ihr bei der Charaktervorstellung vorstellen und wir schauen ob wir hamonieren könnten! Ihr könnt und dĂŒrft gerne bei uns mitwirken, wenn gewĂŒnscht, doch auch hat das Team viele eigene Ideen, um euch genĂŒgend Plots zu bieten. Unser Rating ist auf FSK 18 gesetzt. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung und verfĂŒgen ĂŒber keine MindestpostlĂ€nge. Wir schreiben unsere eigene Geschichte, bei der ihr euch gut einbringen könnt. Es sind ĂŒbernatĂŒrliche Wesen, wie Nephilim, Engel, DĂ€monen, Hexenmeister, Vampire, Werwölfe, Elben und andere Wesen gestattet. Interesse? Dann melde dich an und werde ein Teil von uns!
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&&' WetterInplay Info
Ein Blick auf den Kalender verrĂ€t uns, dass Juli - September 2010 unseren Zeitraum zeigt. Der Juli wurde - seinem Ruf vollstĂ€ndig gerecht und sorgte mit einem Wetterumschwung bis zu einer Spitzentemperatur von 36° Grad. Auch der August lĂ€sst uns mit sommerlichen Temperaturen nicht im Stich. Doch der anschließende Sepember lĂ€sst die Temperaturen wieder um einige Grade sinken. Es ist mit 16 - 20° zu rechnen. Die nĂ€chste Vollmonde sind am: Montag, 26. Juli l 2010 | Dienstag, 24. August 2010 | Donnerstag, 23. September 2010

» Inplay-Monate: Juli-September 2010
» Tage: Montag bis Sonntag
» NÀchster Zeitsprung: folgt
newstime
28.02 Der erste Charakter aus der Vergangenheit ist hier, nÀmlich Will Herondale. Weitere sind gerne gesehen.2 neue Rassen wieder im Forum. Community Abende mit unseren Usern.
31.01 ZusĂ€tliche Blacklist Warnung, Neue Gesuche und Sets fĂŒr alle Charas erstellt von Ana aka. Leonora.
15.11 Automatische Themen Archivierung ist nun aktiv. Neue Hintergrund Infos bei den Backround Informations und im Wiki.
14.11 2 Jahre Bound by Blood!!!
18.09 Neue an das Inplay angepasste Storyline, Zeitsprung, Neue Rasse, Was bisher geschah & Timeline
16.09 Kai und Jutta haben das Forum verlassen. Chrissi unterstĂŒtzt uns wieder als neues Teammitglied
02.04 Start des neuen Inplayplotes.
12.03 Der alte Plot und das Spieljahr 2009 ist beendet. Wir befinden uns nun im Jahr 2010 im Inplay. Der neue Plot wird die Tage gestartet.
18.11 Wir haben ein neues Standard Design.
17.09 Wir begrĂŒĂŸen Jutta aka Alec Lightwood als neues teammitglied!
19.08 Das Forum wurde neu zusammengebaut und alle Fehler behoben. Zudem begrĂŒĂŸen wir Kai aka Jace im neues Teammitglied. Das zweite Design ist fertig.

09.07 Verstorbene Charaktere nun als NPC im Nebenplay spielbar.
22.05 Unsere Technik-Abteilung arbeitet gerade an der Lösung des Alert-Problems.
24.01 Wir arbeiten an einem zweiten Design.
03.12 Werft doch mal einen Blick auf unseren Adventkalender.
22.11 Wir begrĂŒĂŸen ein neues Mitglied im Team.
15.11 Das Inplay wurde heute offiziell eröffnet.
14.11 Das Forum ist nun offiziell eröffnet. Es gibt noch das ein oder andere optische Detail das angepasst wird aber das erledigen wir so nebenbei.
07.11 Das Forum ist bald fertig und wird die nÀchsten Tage eröffnet werden.
  We have to speak plainly
<g12>Kenneth Bellefleur</g12>
years old - -
Posted on:  03.04.2022, 20:49 - Wörter: -

We have to speak plainly
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am 13.01.2010




Kenneth hatte die Nacht kaum und wenn nur sehr unruhig geschlafen. Er konnte noch immer nicht glauben, dass sein ganzes Leben eine LĂŒge gewesen war. Selbst das kurze Telefonat mit seinen vermeintlich Eltern, die er dreiundzwanzig Jahre lang seine Eltern genannt hatte, brachte ihn nicht weiter. Sie schwiegen zu den VorwĂŒrfen Kenneths, ja hatte ihn regelrecht im Regen stehen lassen. Schließlich hatten sie ihn ja auch aufgezogen.
Mitten in der Nacht hatte ihn dann eine Nachricht geweckt. Eine SMS mit der er ehrlich gesagt nach der Aktion im Institut nicht gerechnet hatte.
"Hey, sorry wegen gestern. Das ist echt blöd gelaufen, wĂŒrde das aber gerne klĂ€ren. Wie siehts aus, um 10 bei Starbucks? Ich bezahl auch den Kaffee.
-Cassian"
Der Agent zögerte mit der Antwort und war fĂŒr einen kurzen Moment traurig, dass es nicht seine Schwester gewesen war, die sich meldete. Doch nach der Aktion des vorherigen Tages nur verstĂ€ndlich, dass Ihr Parabatai sich zunĂ€chst mit ihm treffen wollte. Sie kĂŒmmerte sich sicher um ihren Geliebten.
Wieder etwas, was dem Agenten im Kopf herum spukte. Ich hatte Sex mit dem Freund meiner Schwester... Seufzend nahm er das Handy und schrieb Cassian zurĂŒck, den er vorerst in seinen Kontakten speicherte.
"Hey...Keinen Grund sich zu entschuldigen. Das lief alles nicht wie gedacht. Ich hab auch Scheiße gebaut. Ich werde da sein. 10 Uhr am Starbucks am Central Park.
-Kenneth"
Nach der BestÀtigung, dass Cassian die Nachricht erhalten hatte, legte sich der Agent wieder hin. Doch mehr als drei weitere Stunden Schlaf wurden es nicht.

Es war fĂŒnf Uhr morgens, als er genervt das Bett verließ und mit aktivem Zauberglanz begann durch den Central Park unweit des Instituts joggen zu gehen. Das kalte Wetter war ihm dabei egal. Doch selbst seine Routine half ihm nicht den Kopf frei zu bekommen.
Es ist zum junge Hunde kriegen...Ich kenne meine Schwester nur von gestern und doch mache ich mir Sorgen um Sie...Ich war immer froh ein Einzelkind zu sein und jetzt?, fragte er sich und lief zum Institut zurĂŒck, duschte, schrieb noch halbherzig ein paar Berichte, ehe er kurz vor 10 Uhr am Starbucks stand und auf Cassian wartete.
Kenneth hatte eine dunkle Jeans, ein bordeauxrotes Shirt, eine graue sakkoĂ€hnliche Jacke und eine blaue Cap auf, als er Cassian entdeckte. "Danke, dass du dich gemeldet hast. Ich dachte schon, dass es das nach gestern war...Tut mir leid....Ich hab mich wie ein Idiot benommen...Darf ich fragen? Wie geht es Anna?", erkundigte er sich merklich unwohl in der Rolle sich entschuldigen zu mĂŒssen und jetzt mit jemandem fremden ĂŒber seine Schwester zu sprechen.
Kenneth hielt Cassian die TĂŒr auf und setzte sich gemeinsam mit ihm in die hinterste Ecke des CafĂ©s, wo er sich einen Cappuccino bestellte.









written by
<g12>Cassian Firestorm</g12>
years old - -
Posted on:  04.04.2022, 09:52 - Wörter: -

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am 13.01.2010




Wenn er gestern bei Feierabend eines erwartet hatte, sicherlich nicht das. Cassian war gar nicht dazu gekommen seine eigenen Gedanken zu sortieren, oder ĂŒberhaupt zu verarbeiten, was da geschehen war. Stattdessen war er fĂŒr den Augenblick einfach froh gewesen, dass der Ratspolizist sie hatte gehen lassen. Beim Höllenengel, er hĂ€tte auch keine Lust gehabt sich vor dreitausend Kameras um Anna zu kĂŒmmern und so hatte er dafĂŒr gesorgt, dass sie erst einmal heim gekommen waren, nachdem Yannick abgetaucht war. Zuhause hatte er Anna nicht nur erst mal aufs Sofa befördert, sondern sie auch mit einer Decke und warmen Tee versorgt, bevor er sie erneut in den Arm genommen und einfach reden gelassen hatte. Das meiste war ziemlich wirr gewesen, und er hatte mehr zugehört als geantwortet, bevor er sie irgendwann doch ins Bett bekommen hatte. Nicht dass das seine Nacht lĂ€nger gemacht hatte, nicht nur, weil er ihre Unruhe spĂŒrte, sondern auch noch nachts öfters nach ihr gesehen hatte.
Irgendwann hatte er beschlossen mit Kenneth zu reden und das zu klĂ€ren und verflucht, auch wenn er nie gedacht hĂ€tte dass er da dankbar fĂŒr sein wĂŒrde, der Kerl hatte zugestimmt sich mit ihm zu treffen. „Ich werde da sein – C.“ Die Antwort war schnell geschrieben, bevor er ebenfalls endlich ins Bett gefallen war und noch ein paar Stunden Schlaf gefunden hatte.

Am nĂ€chsten Morgen war er jedoch wieder frĂŒh wach gewesen, hatte Kaffee gekocht und angefangen Pancakes zu machen, als Anna ihm verkĂŒndete zu Yannik und um die Beziehung kĂ€mpfen zu wollen. Was zu noch mehr Zucker in Annas FrĂŒhstĂŒck gefĂŒhrt hatte, wohl wissend dass sie ihn brauchen wĂŒrde. Kaum hatte er ihr das Versprechen abgenommen sich zu melden, falls etwas sein sollte, war sie auch schon los zgezogen. Er selbst hatte danach noch aufgerĂ€umt, sich unter die Dusche verzogen, selbst noch Koffeein und Zucker in sich hinein befördert, ehe er sich angezogen und, das musste er zugeben, auch bewaffnet hatte. Das lag weniger an Kenneth, eher an der verfluchten Situation, der er sich immer noch ausgesetzt sah, immerhin waren da noch Menschen, die versuchten Anna und ihn entweder in die Finger zu bekommen, oder zu töten. Wie so oft hatte er sich einfach Jeans, Turnschuhe, Shirt und einen Hoodie geschnappt, bevor er seine dunkle Lederjacke ĂŒbergezogen hatte. Verflucht, es war immer noch kalt, weswegen auch die MĂŒtze und die Handschuhe nicht fehlten, als er sich auf den Weg machte.

Cassian sah sich aufmerksam um, als er den Central Park ansteuerte und Kenneth tatsĂ€chlich schon wartend dort entdeckte. „Hey.“ Nachdem er Anna nicht gesagt hatte, was er vorhatte, war das LĂ€cheln vielleicht etwas vorsichtiger als sonst und so huschte nach der BegrĂŒĂŸung des anderen nur ein flĂŒchtiges LĂ€cheln ĂŒber seine Lippen. „Kein Thema, das...wie gesagt, es ist echt blöd gelaufen, das konnte wohl niemand erwarten und...wir haben uns ja auch nicht grade Hilfreich verhalten, aber...ich wĂŒrde das gerne klĂ€ren.“ gab er und seufzte leise. „Sie ist ziemlich durch den Wind. Wir wussten zwar das etwas nicht stimmt, aber wir wussten nicht was.“ gab Cassian zu. „Anna hat es nicht leicht gehabt was ihre Familiengeschichte betrifft, oder auch das VerhĂ€ltnis zu ihrer Tante und...dass sie gestern noch heraus gefunden hat, das es noch mehr LĂŒgen in ihren Leben gibt...sagen wir so, das war ewas Overkill?“ Was vermutlich noch eine harmlose Beschreibung dessen war, was Anna gestern alles von sich gegeben hatte. „Aber sie wird schon wieder, sie hat genug Zucker Intus, damit wird bei ihr alles wieder.“ behauptete Cassian trocken, ehe er mit einem ruhigen „Danke.“ ins Innere des Starbucks schlĂŒpfte und die Jacke öffnete, nachdem er MĂŒtze und Handschuhe ausgezogen hatte. FlĂŒchtig berĂŒhrte der SchattenjĂ€ger dabei die Kette, die er umhatte und an der sich der Ring der Youngbloods befand. Er tat das hier fĂŒr Anna, das durfte und wollte er nicht vergessen. Nachdem er sich einen Latte Macchiato organisiert hatte, folgte er Kenneth nach hinten und merkte, dass sie beide wohl gerne so saßen, dass sie nicht nur die Wand im RĂŒcken, sondern auch einen guten Überblick hatten. Vielleicht wĂŒrde er den Kerl doch noch mögen können, wie es aussieht. „Was ist mit dir? Ich meine...ich bin vielleicht nicht der empathischte Typ unter der Sonne, aber...dich muss das genauso getroffen haben und...ich hoffe du hast keinen Ärger bekommen, ich meine...“ er lĂ€chelte leicht. „Ich hab meine Erfahrungen mit dem Rat und den SchattenjĂ€gern gemacht und ich weiß, dass sie fĂŒr gewöhnlich nicht sonderlich glĂŒcklich sind, wenn plötzlich Gefangene abhanden kommen.“ Nein, das endete nicht gut und verflucht, auf eine Wiederholung dessen, was damals in Paris passiert war, konnte Cassian gut und gerne verzichten, vor allem da er Lightwood, nach allem was er gehört hatte, noch nicht so recht einschĂ€tzen konnte, was diese Nummer anging.









written by
<g12>Kenneth Bellefleur</g12>
years old - -
Posted on:  04.04.2022, 17:23 - Wörter: -

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am 13.01.2010




Kenneth stieß mit der Stiefelspitze den Schnee vor sich hin, als er sich vom Institut in Richtung des Starbucks aufgemacht hatte. Dabei kramte er die Kette mit einer Hand unter seinem Shirt hervor, die sein Leben auf den Kopf gestellt hatte.
Anna hatte beide Teile im Institut liegen gelassen, als sie von Cassian weggebracht worden war. Sein Blick haftete bedrĂŒckt ĂŒber dem vollstĂ€ndigen Schriftzug, der ihm seinen wahren Namen verriet. Kenneth Scott Youngblood...Es fĂŒhlt sich so unnatĂŒrlich an. Dreiundzwanzig Jahre lang war ich ein Bellefleur, egal ob es Familienbanden gab. Und jetzt ist alles anders., sagte er sich selber ehe er den Starbucks erreicht hatte und auf Cassian wartete, der ihn dann mit einem kurzen "Hey" begrĂŒĂŸte ihm nicht die Schuld zu geben schien und klar aussprach, dass er die Situation klĂ€ren wollte.
Kenneth nickt verstĂ€ndnisvoll. „[...]Aber sie wird schon wieder, sie hat genug Zucker Intus, damit wird bei ihr alles wieder.“ Dem Agenten war es sichtlich unwohl und dich versuchte er ein schwaches LĂ€cheln zu erzwingen.
"Das freut mich...Nach gestern habe ich mir Sorgen gemacht. Die Situation mit Yannick hat es auch nicht einfacher gemacht.", entgegnete er als sie eintraten.

Kenneth bevorzugte den hinteren Bereich des CafĂ©s, alleine aus dem Grund ungestört und geschĂŒtzt vor den Blicken der Mundies zu sein, wĂ€hrend man den Überblick behalten konnte. Schnell war Ihre Bestellung da und der Agent hatte seine Jacke ebenfalls abgelegt, als er ĂŒberrascht zu Cassian schaute, der sich grinsend nach ihm erkundigte. „Was ist mit dir? Ich meine...ich bin vielleicht nicht der empathischte Typ unter der Sonne, aber...dich muss das genauso getroffen haben und...ich hoffe du hast keinen Ärger bekommen, ich meine...“
"Es ist schwierig, wenn man erfĂ€hrt, dass sein ganzes Leben eine einzige LĂŒge ist..Ich bin damit aufgewachsen, ein EinzelgĂ€nger zu sein und als Agent des Rates aufgezogen. Es ist schwierig, all diese VerĂ€nderungen zu realisieren. Ich kenne meine Schwester nicht und ich will ihre Akte nicht lesen, um mehr ĂŒber sie zu erfahren.", erklĂ€rte er knapp und kratzte sich unsicher an der SchlĂ€fe, legte die Cap ab und blickte in Cassians Augen.
„Ich hab meine Erfahrungen mit dem Rat und den SchattenjĂ€gern gemacht und ich weiß, dass sie fĂŒr gewöhnlich nicht sonderlich glĂŒcklich sind, wenn plötzlich Gefangene abhanden kommen.“ Kenenth entwich ein kurzes befreites Auflachen.
"Ich verstehe was du meinst. Aber ich hoffe es hilft euch, dass ich eure Akten bereinigt habe. Damit seit Ihr weniger gesucht und ich habe Alexander gebeten mir die Sache zu ĂŒberlassen, bevor ich es ihm erzĂ€hle.
Einer der Vorteile als Agent. Es ist ein Zeichen der Wiedergutmachung."
, erklÀrte der Agent, um dann dem Blick des Shadowhunters auszuweichen.
"Du bist Annas Parabatai..Denkst du ich habe eine Chance, Teil Ihres Lebens zu werden? Vielleicht nicht sofort, aber mit der Zeit?"









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<g12>Cassian Firestorm</g12>
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Posted on:  07.04.2022, 15:32 - Wörter: -

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am 13.01.2010




Er wusste wie es sich anfĂŒhlte zu erfahren, dass das halbe Leben eine LĂŒge gewesen war. Im Gegensatz zu Kenneth hatte er es nur bereits zu ahnen begonnen, als man ihm die Wahrheit gesagt hatte. Verflucht, er hatte einen Teil seiner Familie kennen gelernt und doch war er nie wieder Teil von ihr geworden. Nicht nach allem was geschehen war, nicht wĂ€hrend sie auf der Flucht waren und niemandem trauen konnten. Cassian warf einen kurzen Blick in die Runde, ehe er wieder zu Kenneth sah und flĂŒchtig matt lĂ€chelte. „Das stimmt, das hat es nicht, aber...Yannick ĂŒberdreht gerne mal. Ich vermute dass ist der Werwolf in ihm, frĂŒher war er nicht so drauf.“ erklĂ€rte er, auch wenn sich daran wohl nichts mehr Ă€ndern ließ. Nicht nach allem was geschehen war. „Allerdings vermute ich, das Yannick sich gestern Abend noch die Kante gegeben haben dĂŒrfte und Anna hat heute morgen beschlossen, dass sie um die Beziehung kĂ€mpfen will, also...verkatert und Exfreundin vor der Nase, ich schĂ€tze...das hat er sich verdient.“ War er Schadenfroh? Ein kleines bisschen vielleicht, weil verdient hatte sich Yannick das gerade wirklich, so wie er sich gestern verhalten hatte und verflucht, er hoffte dass Anna ihm dafĂŒr auch noch eines ĂŒberziehen wĂŒrde. Am besten mit irgenwas hartem, was zumindest seine Gehirnwindungen wieder in die richtige Richtung brachte, auch wenn er nicht wusste, ob das bei der Sturheit seines besten Freundes noch etwas nĂŒtzen wĂŒrde.

Sein Blick ruhte ruhig auf dem Älteren, wĂ€hrend er ihm zuhörte und mitfĂŒhlend nickte. „Ich kenn das Problem irgendwoher.“ gab Cassian leise, wenn auch ruhig zu. „Ich weiß nicht wie weit du meine Akte gelesen hast, aber mein Vater hat mich als Kreismitglied groß gezogen und mich angelogen was meine Familie angeht. Und jeden getötet dem ich zu Nahe gekommen bin.“ Teilweise hatte er es auch ihn selbst machen lassen. Er schĂŒttelte den Kopf, um den Gedanken wieder los zu werden und sah Kenneth an. „Es wird Zeit brauchen und ich wĂŒrde lĂŒgen wenn ich behaupten wĂŒrde, es wĂŒrde einfach werden, ich meine...ich hab mit dem Teil meiner Familie der noch in Idris lebt keinen Kontakt, also...schĂ€tze ich ich bin der letzte der dir da Tipps geben sollte.“ erklĂ€rte er mit einem leichten LĂ€cheln. „Ganz ehrlich? In dem du es nicht tust und ihr die Chance gibst dir das selber zu sagen, wirst du eher eine Chance haben sie kennen zu lernen. Wenn sie das GefĂŒhl hat dass du hinter ihren RĂŒcken agierst, wirfst sie dir höchstens das nĂ€chste Elbenlicht an den Kopf. Oder ein Kissen, je nachdem was sie gerade in der Hand hat.“ Das einzige was sie vermutlich nicht werfen wĂŒrde war die Schokoladentafel, aber bei allem anderen wollte Cassian wirklich nicht seine Hand ins Feuer legen, was das anging.
Der JĂŒngere hielt den Blick ruhig und grinste etwas schief, als er den Ratspolizisten zum Auflachen brachte, nur um ihn dann doch wieder ĂŒberrascht anzusehen. „Warte...du hast was?“ perplex starrte Cassian Kenneth an. „Das wird uns mit Sicherheit helfen, aber...Anna bringt mich um, wenn dich das in Schwierigkeiten bringt.“ stellte er fest und biss sich kurz auf die Lippe, ehe er leicht nickte. Es war ein verflucht großes Zeichen der Wiedergutmachung, da war ihm deutlich bewusst, weswegen er auch einen kurzen Augenblick schwieg, ehe er weiter sprach. „Ich weiß nicht wie ich dir dafĂŒr jemals danken kann. Wir brauchen jede Hilfe die wir kriegen können, aber...mir ist auch bewusst, dass ihr genug mit Valentine und dem Kreis zu tun habt und nicht noch auf uns aufpassen könnt. Weder Anna noch ich wollen einen von euch in Gefahr bringen, was...ich dir im Institut gesagt habe waren keine leeren Worte. Es sind SchattenjĂ€ger gestorben und verletzt worden, um uns zu schĂŒtzen und wir wollen nicht, dass das hier erneut passiert. Wenn es besser ist zu gehen, werden wir wieder verschwinden.“ erklĂ€rte Cassian leise, als er bemerkte, dass Kenneth seinen Blick auswich, fast als wollte er die Antwort auf die nĂ€chste Frage hören und doch nicht. „Die Zeit wird sie brauchen, Kenneth.“ erwiderte er. „Alleine weil sie es verstehen muss, aber...ich weiß dass sie sich immer gewĂŒnscht hat eine Familie um sich herum zu haben und auch wenn ich damit wohl meinen imaginĂ€ren großen Bruder Posten abgeben muss...du hast eine Chance, ja, aber...du solltest nicht zu schnell vorwĂ€rts stĂŒrmen. Wie gesagt, gib ihr Zeit...gib sie dir, ich meine...den Schock habt ihr beide zu verdauen. Vielleicht...keine Ahnung, ich weiß nicht ob du da auch noch etwas zu klĂ€ren hast?“ erkundigte Cassian sich, den Blick immer noch ruhig auf Kenneth gerichtet, wĂ€hrend er sich unwillkĂŒhrlich die Frage stellte, was dieser verfluchte Rat eigentlich noch alles zu zerstören versucht hatte, von dem sie nichts wussten.









written by
<g12>Kenneth Bellefleur</g12>
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Posted on:  12.04.2022, 16:56 - Wörter: -

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am 13.01.2010




Kenneth nickte nur kurz, als Cassian erzĂ€hlte wie Yannick war und was er vermutlich getan hatte. Er hatte Yannick an dem einen Abend im Hunters Moon besser kennengelernt, als er er zunĂ€chst vorgehabt hatte. Seine RĂŒckkehr nach New York hatte ihn frustriert, seine Pfade fĂŒhrten immer wieder in diese Stadt zurĂŒck.
"[...]verkatert und Exfreundin vor der Nase, ich schĂ€tze...das hat er sich verdient.“ "Ich schĂ€tze damit wird er jetzt umgehen mĂŒssen. Ich hoffe nur, dass beide nachher wieder glĂŒcklich sind. Ich wollte keinen Keil zwischen Sie treiben. Das ist weder meine Art, noch mein Stil zu arbeiten.", erklĂ€rte der junge Mann und nippte an seinem Cappucino.
„Ich kenn das Problem irgendwoher...Ich weiß nicht wie weit du meine Akte gelesen hast, aber mein Vater hat mich als Kreismitglied groß gezogen und mich angelogen was meine Familie angeht. Und jeden getötet dem ich zu Nahe gekommen bin.“ Der Agent hörte Cassian aufmerksam zu, ehe er dem Shadowhunter auf dessen unausgesprochene Frage antwortete. "Ich habe die Akten nicht weiter gelesen, wie ich es gestern erwĂ€hnt habe. Eure Namen und Vorstrafen waren die Anhaltpunkte, die ich fĂŒr den ersten Teil der Befragung gebraucht hatte.
Nach der gestrigen EnthĂŒllung habe ich lediglich die von Yannick dazu geholt und euren Report bereinigt. Es erschien mir einfach richtig. Besonders jetzt, nachdem du deinen Vater erwĂ€hnt hast. Normalerweise redet kaum jemand so offen darĂŒber."

„Ganz ehrlich? In dem du es nicht tust und ihr die Chance gibst dir das selber zu sagen, wirst du eher eine Chance haben sie kennen zu lernen. Wenn sie das GefĂŒhl hat dass du hinter ihren RĂŒcken agierst, wirfst sie dir höchstens das nĂ€chste Elbenlicht an den Kopf. Oder ein Kissen, je nachdem was sie gerade in der Hand hat.“
Der Agent seufzte und ließ fĂŒr einen Augenblick die Schultern hĂ€ngen, wĂ€hrend er die HĂ€nde vor dem Brustkorb verschrĂ€nkte. Vielleicht hat er Recht. Wir haben schon so viel Zeit verloren, da wird es keinen Unterschied mehr machen..Möglicherweise finde ich ja auch noch Informationen. Ein leichtes LĂ€cheln trat in seine ZĂŒge als er sich jedoch vorstellte, dass seine zierliche Schwester ihn mit GegenstĂ€nden abwarf.
"Ich denke du hast Recht. Wir haben so lange nichts voneinander gewusst, da macht es jetzt keinen großen Unterschied. Wenn Sie soweit ist, werde ich da sein." Der Hunter trank erneut aus seinem Cappucino und bestellte sich kurz einen Latte Machiatto nach, ehe Cassian sich ĂŒber seine Geste der Widergutmachung freute. Es war das Mindeste, was er fĂŒr seine Schwester und Ihre Freunde tun konnte, auch wenn es ihn selber in ordentliche Schwierigkeiten bringen konnte.
"Es ist in Ordnung. Ich kenne die Risiken gut genug. Da Valentine Morgenstern aber auf freiem Fuß ist, hat der Rat aktuell andere Sorgen...Ich wĂŒnschte, ich könnte mehr tun, aber in dieser Situation sind mir vorerst die HĂ€nde gebunden.
Auf der Seite meiner Erzieher werde ich keine weiteren Informationen erhalten. Eher bringe ich mich da in BedrÀngnis durch den Rat und gefÀhrde meine Agenten und meinen Parabatai. Er lebt schon gefÀhrlich genug innerhalb des Kreises."

Kenneth's Blick traf erneut auf den von Cassian, wobei er ganz dezent errötete und sich auf die Unterlippe biss. Um sich nach einem kurzen Moment loszureißen, reichte er Cassian eine Visitenkarte.
"Solltet Ihr nochmals untertauchen mĂŒssen, kommt zu mir. Ich lebe nicht in Instituten, daher solltet ihr dort nicht auffallen."
Der junge Mann fĂŒhlte sich durch seine Arbeit fĂŒr den Rat in der Pflicht irgendwie zu helfen und griff merklich nach den Strohhalmen. Dabei tat er es nicht nur fĂŒr Anna. Er respektierte Cassian fĂŒr die Entscheidung ihn trotz des Risikos zu treffen und ebenso so fĂŒr die Standhaftigkeit, die dieser am Abend vorher im Institut bewiesen hatte. Ansonsten wĂ€re die Lage sicher noch weiter eskaliert.









written by
<g12>Cassian Firestorm</g12>
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Posted on:  15.04.2022, 11:24 - Wörter: -

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am 13.01.2010




Er konnte nicht anders. Cassian musste leise lachen, ehe er versuchte das Grinsen hinter seinem Glas zu verstecken. Nicht dass es groß zu funktionieren schien, aber zur Hölle, damit wĂŒrde Yannick jetzt wirklich klar kommen mĂŒssen, eine große Wahl hatte der Werwolf da tatsĂ€chlich nicht. „Das wird er mĂŒssen, jepp.“ stimmte er dem anderen SchattenjĂ€ger zu und grinste etwas schief, ehe er gerade noch ein Schulterzucken unterdrĂŒcken konnte. „Ich denke schon dass das wieder wird. Ganz ehrlich? Ich weiß wie schwer es ist wegen so etwas den Kopf abzuschalten, aber versuch nicht zuviel drĂŒber nachzudenken. Ich bin ziemlich sicher dass du da keinen Keil zwischen die beiden getrieben hast. Yannick ist...nur sehr impulsiv, das wird schon. Die beiden werden das schon noch auf die Reihe bekommen.“ behauptete er und er wusste, falls das nicht der Fall sein sollte, wĂŒrden sie auch klar kommen. Andererseits kannte er auch Annas Dickkopf, alleine deswegen wĂŒrde es werden, weil sie Yannick vorher nicht wieder in Ruhe lassen wĂŒrde. Hoffentlich war seinem besten Freund das auch klar, ansonsten wĂŒrde er ihn im Notfall noch einmal daran erinnern mĂŒssen.
Cassians Blick lag ruhig auf Kenneth, als er einen Teil seiner eigenen Vergangenheit offenbarte und dann dem Agenten Zeit ließ zu antworten. Der Barkeeper nickte verstehend. „Das was im Grunde an Fakten nötig ist um erst einmal arbeiten zu können.“ erwiderte er und lĂ€chelte erneut matt. „Warum verleugnen was offensichtlich ist?“ Er zuckte leicht mit den Schultern. „Ich bin schon einmal verhaftet worden und...glaub mir, auf die Befragungsnummer und was danach passiert ist...sagen wir so, ich kann auf eine Wiederholung verzichten.“ fuhr er ruhig fort. „Und ich will das mein Vater gefasst wird, Kenneth. Ich habe weder ein Interesse daran dass er, noch Annas...eure Cousine frei herum lĂ€uft. Ich war damals bereit den Preis fĂŒr meine Taten zu bezahlen und ich bin es heute immer noch.“ gab er ruhig zu. „Das Problem unserer Art ist, das wir dazu tendieren alles in Schwarz und Weiß einzuteilen. Jeder kleine Fehltritt wird bestraft und wir reden uns damit raus das es das Gesetz ist. Menschen wie Yannick...wenn so etwas passiert wird jemand sofort aus der Gemeinschaft ausgestoßen, obwohl wir ihm eigentlich helfen sollten.“ Cassian lehnte sich kurz leicht zurĂŒck und ließ den Blick durch den Raum schweifen. „Ich bin nicht mein Vater, aber das ist es, was mich immer mit ihm verbinden wird.“ Damit ließ er seinen Blick wieder zurĂŒck zu Kenneth gehen, der im nĂ€chsten Augenblick etwas auf Abstand zu gehen schien. Der jĂŒngere wusste, dass es nicht an ihm lag, sondern eher an dem, was er ihm gerade gesagt hatte. Konnte er es ihm verĂŒbeln? Definitiv nicht. HĂ€tte Cassian diese Info bekommen, wĂ€re er vermutlich auch gleich vorwĂ€rts gestĂŒrmt um zu seiner Schwester zu kommen, aber im Gegensatz zu Ken wusste er, dass da niemand mehr war. Nun ja, zumindest glaubte er es zu wissen, was das anging, war ja offenbar auch in der Schattenwelt nicht alles so wie es schien.
„Ich kann verstehen dass du das beschleunigen willst, wirklich. Aber ich glaube, damit wĂŒrdet ihr euch beide keinen Gefallen tun. Wie gesagt, ich werde die Leitung fĂŒr euch offen halten, Kenneth, aber ihr solltet es beide nicht ĂŒberstĂŒrzen und solange ihr wisst, wo ihr den anderen findet ist keine Wand zwischen euch, die ihr nicht beide ĂŒberwinden könnt.“ versuchte er ihn zu beruhigen, auch wenn er nicht wusste, ob das den Ă€lteren Cop wirklich beruhigen wĂŒrde. Dennoch versuchte er noch einmal klar zu machen, warum sie niemanden in Gefahr bringen konnten und wollten und doch hörte er wieder zu und nickte leicht. „Ich hoffe ihr kriegt ihn bald zu fassen.“ murmelte er mit einem leisen seufzen. „Hey, du hast schon genug getan, ich meine...ernsthaft, du hĂ€ttest uns genauso gut ins GefĂ€ngnis werfen, oder dem nĂ€chsten Verhör unterziehen können. Aber das hast du nicht getan. Du versuchst es gerade mit mehr vertrauen, als uns jemals jemand entgegen gebracht hat. FĂŒr den Augenblick ist dass das beste was du tun kannst.“ erklĂ€rte er ihm und verzog das Gesicht. „Nimm mir die Aussage nicht ĂŒbel, aber ich weiß gerade nicht, was ich von deinen Erziehern halten soll.“ gab er leise zu, einen Schluck trinkend, ehe er aufsah und das Glas langsam abstellte, als ihm klar wurde, dass er es fast fallen gelassen hatte. „Warte...was?!“ Erneut sah Cassian den Agenten fassungslos an. „Dein...Parabatai ist...als Agent im Kreis unterwegs? Willst du mich verarschen, oder habe ich gerade was falsch verstanden?“ Ein Teil von ihm hoffte es, er hoffte wirklich dass sie nicht dermaßen bescheuert waren einen ihrer Leute zu riskieren und doch wusste er, dass der Rat das bringen wĂŒrde, eher als es ihm lieb war, auch wenn er diese Leute nicht kannte. „Das...was ist mit deinen anderen Agenten?“ Der Kerl hatte doch wohl nicht alle da irgendwo eingeschleust, oder? Vielleicht waren Agenten auch lebensmĂŒde, er hatte keine Ahnung, aber das gefiel ihm gerade ganz und gar nicht, wie er feststellen musste, als er sich ebenfalls auf die Unterlippe biss. Kaum merkte er, dass er den Blickkontakt ebenfalls nicht abreißen ließ, ehe er ein paar Mal blinzeln musste. Fuck, das...was?
Cassian schĂŒttelte leicht den Kopf und nahm die Visitenkarte an sich, ehe er einen kurzen Blick auf die Karte warf. „Danke. Auch wenn ich hoffe...das wir darauf nicht zurĂŒck greifen mĂŒssen.“ Er lĂ€chelte ehrlich. „Ich sorge dafĂŒr das Anna ebenfalls Bescheid weiß.“ versprach er, ehe er den Blick des anderen erneut suchte. „Also...“ damit grinste er ein wenig verschmitzt. „...erzĂ€hl mir etwas von dir? Ich meine...wir werden bald öfters miteinander zu tun haben, gibt es etwas...was ich wissen sollte?“ Nein, ĂŒberhaupt nicht unauffĂ€llig, so gar nicht. Ein Teil von ihm erinnerte ihn gerade daran, dass er genau daran noch mal wĂŒrde arbeiten mĂŒssen, aber ein anderer Teil von ihm wollte gerade nicht mal verbergen, wie auffĂ€llig unauffĂ€llig, oder umgekehrt, er diese Frage gerade formuliert hatte. „Zum Beispiel wo du lebst, wenn du nicht gerade unschuldige SchattenjĂ€ger zum Verhör verschleppst?“ fuhr er fort, auch wenn seine Haltung anzeigte, dass er diesen kleinen Seitenhieb nicht wirklich als Vorwurf, sondern eher als Scherz von sich gegeben hatte.









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<g12>Kenneth Bellefleur</g12>
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Posted on:  15.04.2022, 23:25 - Wörter: -

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am 13.01.2010




Cassians ErklÀrung, dass Yannick eher der impulsive Typ war nahm der junge Mann mit einem leichten Nicken zur Kenntnis. Er war sich noch nicht sicher, wie er bei ihm aufkreuzen könnte und die geschlagenen Wellen glÀtten könnte.
Mit dem Ex oder weiterhin Freund seiner Schwester wollte er eigentlich kein böses Blut, dabei war wahrscheinlich alleine die Offenbarungen seiner Arbeit in den hohen RĂ€ngen des Rates genug gewesen. Ein wenig hatte er ja bereits erfahren und doch wollte er sich erstmal die Zeit nehmen Informationen zu sammeln. Schließlich könnte er irgendwann Teil des Lebens seiner Schwester sein.
Und doch waren die Worte des Shadowhunters alles andere als einfach fĂŒr Kenneth. "Danke fĂŒr die ehrliche EinschĂ€tzung, Cassian. Ohne deinen Vorschlag wĂ€re ich vermutlich einfach aufgetaucht und hĂ€tte vielleicht alles schlimmer gemacht.", antwortete Kenneth merklich nachdenklich.
Die Informationen die Cassian ihm hier darlegte, waren Dinge, die der Agent nicht erwartet hatte. Der Shadowhunter legte seine Karten offen aus und das schÀtzte Kenneth sehr, besonders da er sehen konnte, dass Cassian ehrlich zu ihm war.
„Und ich will das mein Vater gefasst wird, Kenneth. Ich habe weder ein Interesse daran dass er, noch Annas...eure Cousine frei herum lĂ€uft. Ich war damals bereit den Preis fĂŒr meine Taten zu bezahlen und ich bin es heute immer noch.“ 
Der Agent nickte. "Gib mir etwas Zeit und ich werde sehen was ich tun kann. Nach der Befreiung von Jace Wayland habe ich einigen Agenten ein paar freie Tage gegönnt. Danach setze ich einen oder zwei auf Sie an. Du hörst zuerst von mir, wenn ich was finde.", erklÀrte er ehrlich und stellte seine Tasse ab, wobei er ganz kurz und unbeabsichtigt die Finger des Shadowhunters streifte.
Verlegen blickte er auf seine eigenen HÀnde und hörte weiter zu.
Kenneth genoss es mit Cassian zu reden, denn so langsam entspannte sich der Agent. Die Anspannung verließ seine Körperhaltung und auch sein LĂ€cheln war nicht mehr so gequĂ€lt. "Und dabei sind die Regeln fĂŒr Shadowhunter noch weniger scharf wie fĂŒr Agenten. Offiziell sind wir zwar fĂŒr den Frieden in der Schattenwelt zustĂ€ndig, gerade wo normal ausgebildete Hunter nicht weiterkommen, doch nutzt der Rat mittlerweile viele fĂŒr Ihre eigenen Zwecke. Ich versuche ein Auge auf mein Team zu haben, aber ich habe nicht nur von Yannick und dir die Geschichte gehört.
Diese Dinge kommen immer wieder auf und jetzt da der Rat selbst mich manipuliert hat, stelle ich meine LoyalitÀt in Frage. Ich werde dazu mit meinem Parabatai reden."
, sagte der junge Mann und seufzte leise, fuhr sich durch die Haare, die nun ein wenig durcheinander waren, doch das störte ihn nicht.
„Nimm mir die Aussage nicht ĂŒbel, aber ich weiß gerade nicht, was ich von deinen Erziehern halten soll.“ Kenneth winkte die Aussage mit einer Hand ab. Er wusste selber nicht was er denken sollte. Alle Indizien sprachen bereits die Wahrheit und auch wenn er den Grund vielleicht nie erfahren wĂŒrde, so akzeptierte Ken die neue RealitĂ€t.
„Warte...was?!..Dein...Parabatai ist...als Agent im Kreis unterwegs? Willst du mich verarschen, oder habe ich gerade was falsch verstanden? Das...was ist mit deinen anderen Agenten?“  Kenneth schĂŒttelte den Kopf und griff zur zweiten Kette, die er unter der Puzzelkette des gestrigen Abends trug. Eine Hundemarke mit der Parabatai Rune und einem gravierten Bild von Kenneth mit Joshua auf der anderen Seite.
Joshua hat sich freiwillig gemeldet und hat die beste UnterstĂŒtzung. Er ist in Sicherheit, so gut es mit möglich ist. Und ab und zu sehen wir uns auch. Mit der richtigen Tarnung ist es zum GlĂŒck machbar, aber klar habe ich Angst um ihn.
Die anderen Agenten sind nicht beim Kreis. Viele arbeiten daran, dass Josh's Tarnung nicht auffliegt, oder hin momentan hinter Valentine her.
, erklÀrte er knapp und bemerkte dabei, dass er Josh nie sagte, dass er Angst um ihn hatte. Noch ein Punkt auf der To-Do Liste des Agenten.
Als er erzĂ€hlte fiel Kenneth auch auf, dass nicht nur er an der Unterlippe kaute. Sein Blick wanderte auf Cassians Lippen, woraufhin er sich unbewusst mit der Zunge ĂŒber die Lippe fuhr.
Komm schon Ken, reiß dich zusammen., rief er sich zurĂŒck und atmete tief durch. Da Cassian dann jedoch das Thema Ă€nderte nahm es auch die letzte Anspannung vom Agenten. „Also...erzĂ€hl mir etwas von dir? Ich meine...wir werden bald öfters miteinander zu tun haben, gibt es etwas...was ich wissen sollte? Zum Beispiel wo du lebst, wenn du nicht gerade unschuldige SchattenjĂ€ger zum Verhör verschleppst?“ 
Kenneth kratzte sich verlegen am Kopf und legte dann die HĂ€nde auf den Tisch, als er sich ein wenig an der RĂŒckenlehne anlehnte. "Ich wohne aktuell in einem Appartement hier in New York mit Blick auf das Wasser. Ich lieb das Wasser und gehe gerne Schwimmen, wenn sich die Möglichkeit ergibt.
An freien Abenden gehe ich ab und zu mal feiern oder gönne mir ein kĂŒhles Bier....Und da Yan es ja bereits erwĂ€hnte, dass wir mal einen One Night Stand hatte, ja ich stehe auf Kerle. Seit ich vierzehn bin, weiß ich es schon.
Ansonsten gibt es da momentan nicht wirklich viel. Die Arbeit war die letzte Zeit zu viel, um weitere Hobbies auszuĂŒben. Aber ich verschleppe keine SchattenjĂ€ger. Ich sehe sie nur manchmal gerne in Ketten."
versuchte Kenneth die Frage so ehrlich wie möglich zu beantworten, wobei er den letzten Teil sowohl als Spaß sagte und unbewusst darauf stand, es aber nie ausprobiert hatte.
"Möchtest du was bestimmtes wissen, oder soll ich dir das Appartement zeigen?", fragte er, da sich Ken sicher war das den Shadowhunter sicher noch mehr interessieren könnte.









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<g12>Cassian Firestorm</g12>
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Posted on:  03.05.2022, 09:31 - Wörter: -

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am 13.01.2010




Nun, Anna und Yannick wĂŒrden das erst fĂŒr sich klĂ€ren mĂŒssen, bevor Kenneth und er da auch noch hinein greifen konnten. Cassian wusste, Anna wĂŒrde ihm die Hölle heiß machen, wenn er es wagte sich da jetzt auch noch einmischen zu wollen und so viel sie ihm auch verzieh, er war sich nicht sicher, ob sie ihm das verzeihen wĂŒrde. FĂŒrs erste jedoch ließ er sie machen, nicht nur weil er ihr zutraute dass alleine zu regeln, sondern auch weil ihre Verbindung ihn vorwarnen wĂŒrde, falls doch etwas schief laufen sollte, nicht dass er damit rechnete. Blieb also nur ihrem Bruder zu erklĂ€ren, dass auch er nicht so einfach vorwĂ€rts stĂŒrmen sollte, aber Kenneth schien in der Hinsicht vernĂŒnftiger zu sein, als er es einem der Ratsleute tatsĂ€chlich zugetraut hĂ€tte. Sollte es doch noch jemanden unter ihresgleichen geben, der nicht so dĂ€mlich war sich einfach durchsetzen zu wollen? Der Barkeeper konnte es kaum glauben, das musste er zugeben und doch war er nun hier, um genau das heraus zu finden.
Der JĂŒngere lĂ€chelte matt. „Ich kann mir vorstellen dass das nicht so einfach fĂŒr dich ist, nicht nur weil das nun mal nicht in der Natur unserer Art liegt, aber gib dem ganzen etwas Zeit. Wir werden das schon hinbekommen, vor allem wenn wir die ganze Wahrheit irgendwann zu fassen bekommen sollten.“ behauptete er, denn es musste einiges im Argen liegen, wenn selbst Annas Tante ihrer Nichte die Wahrheit verschwiegen hatte. Wie wahrscheinlich war es, dass Jackie nickts gewusst hatte? Die Wahrscheinlichkeit war verschwindend gering, wie Cassian wusste und doch hatte sie sich entschieden Anna anzulĂŒgen. War das der Grund gewesen, warum ihre Eltern untergetaucht waren? Um nicht noch ein Kind zu verlieren? Der Barkeeper seufzte leise, als sich dieser Gedanke förmlich aufdrĂ€ngte, auch wenn sein mattes LĂ€cheln nicht ganz von seinen Lippen wich, als sie bereits das nĂ€chste Thema ansprachen und er die Stirn runzelte. „Kenneth, was ich gestern gesagt habe meinte ich auch so. Ich möchte nicht dass noch jemand wegen uns verletzt wird. So sehr ich die beiden gerne gefasst wĂŒsste, versteh mich nicht falsch, aber ich will weder dein Leben, noch das deiner Agenten deswegen riskieren.“ erinnerte er ihn ernst. „Es sind schon genug SchattenjĂ€ger deswegen gestorben, oder verletzt worden.“ Irgendwie hatte er immer noch das GefĂŒhl sich darum selbst kĂŒmmern zu mĂŒssen, auch wenn er wusste, dass das nicht nur utopisch war, sondern der Rat das vermutlich auch niemals zulassen wĂŒrde.
Cassian wollte instinktiv zurĂŒck zucken, als er merkte, wie die Hand des Älteren seine streifte, doch ein leichtes Kribbeln hinderte ihn daran, wĂ€hrend es nun sein Blick war, der den des anderen streifte. Er hob sein Glas, um einen weiteren Schluck zu trinken und fuhr sich kurz mit der Zunge ĂŒber die Lippen, als er das Glas wieder abstellte, fast als wĂŒrde er einen Moment Zeit brauchen, um das GefĂŒhl, dass sich kurz in ihm auszubreiten schien, richtig einzuordnen. Ein wenig fragend zog der SchattenjĂ€ger eine Augenbraue hoch, um den Agenten anzusehen. „Was genau meinst du?“ erkundigte er sich fragend, in Bezug auf die Regeln, die offenbar deutlich strenger fĂŒr die Agenten zu sein schienen, als er es vermutet hatte. Dennoch ließ er ein leises Schnauben folgen und schĂŒttelte leicht den Kopf. „Das ist das Problem.“ gab er zurĂŒck und sah den anderen an. „Nicht nur weil sie sich sowieso als die alleinigen Herrscher auffĂŒhren, aber das Problem ist, wenn du eine Gruppe hast, die im Grunde nur einem kleinen Kreis Rechenschaft schuldig ist, gibt es kaum noch Regeln, denen es zu folgen gilt. Dann verlangt man nur absoluten Gehorsam und LoyalitĂ€t und nicht dass diese Gruppe Fragen stellt. Ich weiß nicht wieviel du ĂŒber die Geschichte der Mundies weißt, aber so etwas ist noch nie gut ausgegangen, Kenneth. Und es wird auch fĂŒr euch nicht gut ausgehen, wenn ihr es nicht schafft euch da irgendwie heraus zu ziehen. Wer einmal die Macht inne hat, gibt sie nicht mehr freiwillig ab und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis genug SchattenjĂ€ger und Unterweltler dagegen rebellieren. Wer mit Angst seine Macht behĂ€lt und herrscht, wird sie irgendwann verlieren und gerade seid ihr eines der Machtinstrumente um diese Macht zu halten.“ erklĂ€rte er ernst, das zusammen fassend, was er mittlerweile erfahren hatte. Cassian atmete tief durch und biss sich leicht auf die Lippe. „Riskiert nicht euer Leben, kannst du mir das bitte versprechen?“ wollte er wissen und sah den anderen wieder fragend an, ehe auch Kenneth bereits die Hand hob, um die nĂ€chste Aussage abzuwinken und doch blickte er den Agenten nun wieder fassungslos an.
„Freiwillig gemeldet oder nicht, ist Joshua LebensmĂŒde?“
wollte er wissen und schĂŒttelte den Kopf. „Ihr seid ja noch bekloppter als ich gedacht habe.“ murmelte er leise, einen kurzen Blick in Richtung der Kette werfend und wohl wissend, dass auch er gerade etwas bei sich hatte, was ihn mit Anna verband. Vielleicht war der Familienring der Youngbloods bei Kenneth besser aufgehoben, vielleicht wĂŒrden er das irgenwann auch sein, aber fĂŒr den Augenblick war er es, dem Anna den Ring ihres Vaters anvertraut hatte. „Vielleicht ist mit der richtigen Tarnung alles machbar, aber du weißt genauso gut wie ich, dass der leiseste Zweifel reicht, um ihn auffliegen zu lassen, ich...“ Er brach ab und schĂŒttelte den Kopf, erneut mit einem leisen Seufzen durchatmend. „Entschuldige, ich...du machst dir bestimmt auch Sorgen, aber...ich bin nicht unbedingt gut in diesen Zwischenmenschlichen Dingen.“ gab er zu. „Anna ist die erste seit langem, die ich da etwas nĂ€her an mich heran gelassen habe, von Yannick und Tyler mal abgesehen.“ Das war es, was er immer noch zu lernen hatte und das wusste er. Smalltalk konnte er, ja, aber wenn es wirklich um dieses ganze Zwischenmenschliche ging, versagte er leider immer noch zu oft und ein Teil von ihm war sich sicher, dass Kenneth das auch noch öfters zu spĂŒren bekommen wĂŒrde, ohne dass Cassian es wirklich wĂŒrde verhindern können.
Vielleicht war der Versuch das Thema zu wechseln damit nicht verkehrt, auch wenn er keine Ahnung hatte, ob das funktionieren wĂŒrde, nicht nur weil nicht nur seine Gedanken Achterbahn fuhren. Ein flĂŒchtiges Schmunzeln glitt ĂŒber Cassians Lippen, als er die Verlegenheit des anderen bemerkte.
„Ich hoffe du springst nicht in den Hudson River dabei, das...ist nicht unbedingt das beste Wasser fĂŒrs Schwimmen.“
murmelte er leise, ehe er leise auflachte. „Wer hĂ€tte das jetzt gedacht?“ damit zwinkerte Cassian ihn zu. „Und um die Bar wo Anna und ich arbeiten hast du auch noch einen Bogen gemacht, wie kannst du nur?“ Immer noch sichtlich scherzhaft und nicht böse gemeint grinste er den anderen an, ehe er leise lachte. „Das erklĂ€rt warum du so gerne mit Ketten rum spielst, ja? Du brauchst wirklich mehr Zeit fĂŒr dich und deine Hobbies.“ behauptete Cassian trocken, wĂ€hrend er sich leicht mit den Ellenbogen auf den Tisch aufstĂŒtzte und etwas nĂ€her zu Kenneth hinĂŒber beugte. „Oder hast du nur Ketten im Kopf, wenn es um deine Hobbies geht?“ Ein kleiner Teil von ihm wusste, dass das hier gerade ein kleines bisschen fies war, aber verflucht, dieses kleine GefĂŒhlschaos wurde ja nicht besser, als er sich zu ihm hinĂŒber beugte und nur zu gerne heraus gefunden hĂ€tte, was Kenneth wohl dazu meinen wĂŒrde, wenn er ihn hier und jetzt einfach kĂŒssen wĂŒrde. Und doch rĂŒhrte Cassian sich nicht, auch wenn er das GefĂŒhl hatte, dass ihm selbst das Atmen gerade etwas schwerer fiel. Er rĂ€usperte sich leise, ehe sich wieder etwas zurĂŒck zog, um nicht doch noch etwas unĂŒberlegtes zu tun. „Wenn du mir dein Appartment schon zeigen möchtest, sage ich bestimmt nicht nein.“ gab er schließlich zurĂŒck, auch wenn die Antwort wohl einen Augenblick lĂ€nger gebraucht hatte, als es eigentlich nötig gewesen wĂ€re. Vertraute Kenneth ihm schon soweit? Oder ging es nur noch um Anna? Und verflucht, gerade wollte Cassian doch etwas mehr PrivatsphĂ€re haben, denn auch wenn er es gerade nicht nach außen hin zugeben wollte, gingen ihm gerade noch ganz andere Dinge durch den Kopf, fĂŒr die er sich lieber unter die kalte Dusche stellen sollte, wenn er nicht aufhören wĂŒrde darĂŒber nachzudenken.









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<g12>Kenneth Bellefleur</g12>
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Posted on:  03.05.2022, 22:35 - Wörter: -

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am 13.01.2010




„Kenneth, was ich gestern gesagt habe meinte ich auch so. Ich möchte nicht dass noch jemand wegen uns verletzt wird. So sehr ich die beiden gerne gefasst wĂŒsste, versteh mich nicht falsch, aber ich will weder dein Leben, noch das deiner Agenten deswegen riskieren...Es sind schon genug SchattenjĂ€ger deswegen gestorben, oder verletzt worden.“ Der junge Agent nickte nachdenklich bevor er dem Shadowhunter antwortete. "Ich werde keine Risiken eingehen, die wir nicht eh schon eingehen. Wenn meine Quellen etwas aufschnappen lass ich es dich wissen. Eigentlich dĂŒrften wir uns nicht einmal treffen und ĂŒber meine Arbeit reden..Doch das Risiko gehe ich ein, weil es mir wichtig ist."
Dabei fuhr er sich durch die Haare, die Frisur war eh schon hinĂŒber. Ja, Kenneth brachte sich in eine gefĂ€hrliche Position, falls man ihn und Cassian sehen sollte und doch hatte der junge Mann vor ihm bereits am gestrigen Tag etwas ausgestrahlt, was dem Agenten bewies, dass er ihm trauen konnte. Er wusste nur nicht woran es lag.

Ein Kribbeln ging durch Kenneths Finger, als seine die von Cassian streiften und kurz darauf taten es Ihre Blicke. Der Agent bemerkte, wie sich sein Herzschlag erhöhte und mit Sicherheit wurde er leicht rot beim Blickkontakt. Bevor er es einordnen konnte wĂŒhlten Cassians Worte ĂŒber den Rat ihn sichtlich auf. Er war ein Kind des Rates, erzogen von Agenten und auf LoyalitĂ€t getrimmt. Eine LoyalitĂ€t die in den letzten Monaten immer wieder auf die Probe gestellt wurde oder die er wie nach der Erkenntnis des gestrigen Tages deutlich hinterfragte.
"Ja, ich wurde in Mundie Geschichte unterrichtet und ich gebe dir mittlerweile Recht. Nicht nur gestern, auch andere Dinge sind passiert. Ich stelle meine LoyalitÀt in Frage. Ich mache mich alleine deswegen schon zu einer Gefahr.
Doch ich weiß mein Team auf meiner Seite. Doch alles was ich tue, fĂ€llt auch auf Sie zurĂŒck. Ich mache hier eine Gratwanderung, Cass.
Aber ich verspreche dir, dass wir auf uns aufpassen. Josh wĂŒrde mir wahrscheinlich den Kopf abreißen, wenn ich was dĂ€mliches anstelle."
Kenneth nahm das Thema sichtlich mit und man sah ihm den Konflikt an, wenn er so offen darĂŒber sprach. So offen hatte er lange mit niemandem reden können und auch wenn Cassian relativ fremd war, so konnte er ihm weitestgehend gefahrlos seine eigenen Zweifel und Sorgen dazu darlegen.
Dabei entging ihm jedoch nicht das Knabbern an der Unterlippe des Hunters. Nervös bewegte er die Finger, die er schon verschrĂ€nkt hatte um sich abzulenken. Diese Geste machte ihn unruhig, ließ ihn selber daran knabbern wollen.
„Freiwillig gemeldet oder nicht, ist Joshua LebensmĂŒde?..Ihr seid ja noch bekloppter als ich gedacht habe.“ Kenneth grinste aufrichtig, abgelenkt von Cassian selber. "Es ist unser Job. Wir sind so erzogen und ausgebildet worden. So wie du zum Shadowhunter ausgebildet wurdest. Wir werden darauf vorbereitet, auch im schlimmsten Fall unseren Parabatai zu verlieren, so hart es klingt.
Das schweißte Josh und mich nur noch mehr zusammen."
, erklÀrte er und ballte eine Hand zur Faust. Eigentlich hasste er diesen Teil des Jobs am meisten. Nicht umsonst war so mehr zwischen Ihnen vorgefallen, als es in einer Parabatai Bindung erlaubt war.
Nun war es jedoch Cassian, der sich entschuldigte „Entschuldige, ich...du machst dir bestimmt auch Sorgen, aber...ich bin nicht unbedingt gut in diesen Zwischenmenschlichen Dingen.“ Reflexartig legte Kenneth eine Hand auf die des Shadowhunters und blickte ihm in die Augen. Beinahe hĂ€tte er kein Wort rausgebracht, wĂ€re sich nur mit der Zunge ĂŒber die Lippe gefahren, doch er riss sich noch zusammen.
"Entschuldige dich nicht. Du hast Recht. Ich mache mir Sorgen. Josh weiß es selber nicht vollstĂ€ndig, aber auf eins kann sich jeder meiner Freunde verlassen....Ich wĂŒrde alles fĂŒr sie geben.", fĂŒgte er an Cassians Entschuldigung an.

Als der Shadowhunter dann begann das GesprĂ€ch wieder etwas zu entspannen, entspannte sich auch Kenneth wieder und lachte ĂŒber die gewitzten Kommentare des jungen Mannes.
„Ich hoffe du springst nicht in den Hudson River dabei, das...ist nicht unbedingt das beste Wasser fĂŒrs Schwimmen. Wer hĂ€tte das jetzt gedacht? Und um die Bar wo Anna und ich arbeiten hast du auch noch einen Bogen gemacht, wie kannst du nur?“ Ein Schmunzeln trat in seine ZĂŒge und enthĂŒllte ein leichtes GrĂŒbchen. "Nein, ich gehe im Schwimmbad schwimmen. Wenn ich woanders bin, ist es meist das Meer. Und warum ich in der Bar noch nicht war in der Ihr arbeitet, kann ich euch sagen. In New York war ich bisher nur im Hunters Moon. So viel war ich in New York noch nicht. Wenn sich die Wogen geglĂ€ttet haben, oder du alleine da bist komme ich gerne mal vorbei. Sonst drĂ€nge ich mich Anna auf."
Als sich Cassian ihm nĂ€herte, schluckte er schwer. Er wollte diese Lippen kĂŒssen. Jetzt reiß dich zusammen., mahnte er sich und sah plötzlich etwas bei Cassian, dass ihn fragend eine Augenbraue heben ließ. Irre ich mich, oder hĂ€lt er sich auch gerade zurĂŒck?
"Das erklĂ€rt warum du so gerne mit Ketten rum spielst, ja? Du brauchst wirklich mehr Zeit fĂŒr dich und deine Hobbies...Oder hast du nur Ketten im Kopf, wenn es um deine Hobbies geht?“
Dem Agenten verschlug es die Sprache. Hatte Cassian diese Worte wirklich in seiner Gegenwart so ausgesprochen? Peinlich berĂŒhrt fuhr er sich ĂŒber dem linken Unterarm. "Handschellen gehören zum Job, ab und zu denke ich dran, doch weiter hab ich das nicht gesponnen. Es geht aber auch ohne, da bin ich mir sicher.", entgegnete Kenneth zwinkernd und stĂŒtzte sich mit beiden Ellebogen ab, ehe er Cassian ein Angebot machte, was eigentlich nicht als Anmache gelten sollte, sondern einfach eine freundliche Geste, damit er wissen wĂŒrde wo und wie Kenneth lebte. „Wenn du mir dein Appartment schon zeigen möchtest, sage ich bestimmt nicht nein.“
Kenneth ließ Cassian den Kaffee wie vereinbart zahlen, zog sich die Jacke und Cap wieder an und gemeinsam gingen Sie hinaus in die New Yorker KĂ€lte. Auf der gegenĂŒberliegenden Straßenseite direkt am Central Park waren einige Kinder und warfen SchneebĂ€lle auf die Passanten, so auch auf Cassian und Kenneth. Die Treffer an der Kleidung störten ihn nicht, doch als einer den Shadowhunter neben sich im Gesicht traf, konnte Kenneth nur laut auflachen. "Ich wĂŒrde sagen Treffer versenkt, Cass.", doch sein Lachen erstarb als ihn plötzlich ein Schneeball mitten ins Gesicht traf.









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<g12>Cassian Firestorm</g12>
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Posted on:  19.05.2022, 16:52 - Wörter: -

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am 13.01.2010




Ob er mit seiner Bitte an den Ă€lteren SchattenjĂ€ger durchdrang? Cassian hatte keine Ahnung, er hoffte es zumindest, weswegen seine Worte ebenso ernst waren wie sein Blick, auch wenn er den nachdenklichen Blick des Agenten auffing, wusste er nun mal nicht, was dieser gerade dachte. So wirklich glĂŒcklich war er jedoch nicht mit dessen Antwort, weswegen er auch nicht erst versuchte das leise Seufzen zu unterdrĂŒcken. „Ich meine es ernst, Kenneth. Solltet ihr zufĂ€llig etwas aufschnappen, nehm ich die Info gerne mit, keine Frage, aber bitte geht wegen uns kein Risiko ein. Nicht deswegen.“ bat er. Denn auch wenn der Ältere ihre Akten gelöscht hatte, ein paar SchattenjĂ€ger im Institut hatten nun mal mitbekommen das sie dort gewesen waren und er hatte, beim Höllenengel, keine Ahnung, ob diese Info auch bei seinem Vater, oder Annas Cousine landen wĂŒrde. Ein flĂŒchtiges LĂ€cheln glitt ĂŒber das Gesicht des JĂŒngeren. „Ganz ehrlich? Was der Rat nicht weiß, geht ihn auch nichts an.“ er zwinkerte ihm zu. „Ich meine die scheinen sich ja eh schon zuviel in dein Leben einzumischen und ich mag den Verein eh nicht, also...von mir erfahren sie nichts.“ versprach er, auch wenn er das vermutlich nicht musste.
Sein Blick lag immer noch auf Kenneth, der sein Herz dazu brachte ein kleines bisschen schneller zu schlagen, was ihn immer noch verwirrte, wie er, zumindest sich selbst gegenĂŒber, eingestehen musste. „Abgesehen davon das ich die Erfahrung gemacht habe, das man nie wirklich gut weiter kommt, wenn man immer nach Protokoll arbeitet.“ Das half meistens nur den Leuten, die gegen einen arbeiteten und sich eben nicht an Protokolle hielten, oder halten mussten, wie weit das allerdings auch auf den Agenten zutraft, der ihm gerade gegenĂŒber saß, vermochte er dann doch nicht zu sagen.

Es war niedlich, wie Kenneth leicht errötete, auch wenn es sicherlich gemein war, er nahm den Blick nicht von ihm, sondern grinste ihn fast ein wenig heraus fordernd an. Verflucht, wĂŒrden sie hier gerade nicht ĂŒber so ernste Themen sprechen, wĂŒrde das GesprĂ€ch ganz anders ablaufen, das wusste er und doch, sie mussten das alles besprechen, nicht nur damit sie wussten woran sie waren, sondern auch worauf sie sich noch einzustellen und mit zu rechnen hatten.
„Die Mundi Geschichte hat gezeigt was passieren kann, aber...die Menschen neigen leider dazu solche Dinge zu ignorieren. Ich glaube nicht dass sie aus der Geschichte gelernt haben und ich bezweifle dass der Rat es hat. Unsere Welt und die Welt der Menschen exisistiert gemeinsam, aber das ignorieren sie und klammern sich lieber an ihre Macht. Sein wir ehrlich, wenn die Schattenwelt sich irgendwann auflehnen sollte, wird der Rat und ebensowenig die SchattenjĂ€ger gewinnen.“
behauptete Cassian und verzog das Gesicht. „Zu einer Gefahr weil sie dich nicht kontrollieren können? Solange sie es nicht merken, kannst du dir immer noch deine eigene Meinung bilden.“ erinnerte er ihn ruhig und verzog das Gesicht. „Mit anderen Worten, wenn du fĂ€llst und verhaftet wirst, droht ihnen das selbe Schicksal, ja? Verflucht.“ Und das war noch gelinde ausgedrĂŒckt. Der Rat hatte sie definitiv nicht mehr alle, soviel stand fest! Dennoch zog er eine Augenbraue hoch, als Kenneth weiter sprach. „Nur zur Info, ich tu das auch.“ konterte er trocken. „Notfalls halte ich dich fest, wenn Josh das dann tut, das kannst du ihm gerne ausrichten, falls er dabei Hilfe brauchen sollte.“ Sein Blick glitt ruhig ĂŒber den Älteren, als er bemerkte dass der andere nervös wurde. Genauso wie er selber es war, da taten sie sich offenbar beide nichts, wie er feststellen musste.

Cassian verzog das Gesicht. „Ich wurde von einem Kreismitglied ausgebildet. Ken, ich hab inzwischen einen kleinen Einblick bekommen wie die SchattenjĂ€ger Nummer eigentlich laufen sollte, aber sein wir ehrlich, ich bin keiner von ihnen und werde es nie sein.“ Sein Blick lag immer noch auf Kenneth. „Darf ich anmerken, dass ich die Nummer echt beschissen finde? Ich meine wir werden auch darauf trainiert unseren Parabatai zu beschĂŒtzen, das hört sich eher so an, als wenn sie euch gleich mitgeteilt haben, das ihr ihn so oder so verlieren werdet.“ stellte er ruhig fest und seufzte leise, wĂ€hrend er den Impuls unterdrĂŒckte seine eigene Hand weg zu ziehen, als Kenneth seine darauf legte. Er hielt den Blickkontakt und schluckte hart. „Nicht nur du.“ flĂŒsterte er leise zurĂŒck, fast als hĂ€tte er Angst, dass ihn jetzt jemand wĂŒrde hören können, der ihn nicht hören sollte. „An dem Zwischenmenschlichen Zeugs muss ich trotzdem noch arbeiten.“ murmelte er leise, die Lippen zu einem etwas entschuldigenden LĂ€cheln erhoben, wĂ€hrend er selbst merkte, dass ihm die Röte ein wenig in die Wangen schoss.

Der Barkeeper rĂ€usperte sich, ehe er leise lachte. „Das beruhigt mich wirklich, aber ich muss zugeben, dass ich das letzte Mal im Meer schwimmen war, ist eine Weile her.“ Warum verleugnen, was war? „Hier war ich noch nicht schwimmen, vielleicht sollte ich das mal nachholen? Welches Schwimmbad bevorzugst du denn?“ wollte er wissen und schmunzelte leicht. „Da verpasst du was. Hier gibt es eine Menge Orte zum Spaß haben und glaub mir, die Mundis wissen wie man feiert.“ Konnten SchattenjĂ€ger das eigentlich auch? Cassian hatte keine Ahnung, aber vielleicht war das etwas, was sie noch heraus finden wĂŒrden, wenn sich die Gelegenheit bot. „Aber ich kann dir gerne Bescheid sagen, wenn ich alleine arbeite, bis du das mit Anna geklĂ€rt hast.“ bot er an, auch wenn das flirten gerade nicht wirklich abreißen wollte, wie er selbst bemerkte. Fuck, warum waren sie hier gerade eigentlich nicht alleine? Cassian rĂ€usperte sich erneut, wĂ€hrend er nach seinem Glas um es leer zu trinken und das Spielchen doch etwas weiter vorwĂ€rts zu treiben. Verflucht, gerade wollte er wirklich wissen was wohl passieren wĂŒrde, wenn sie alleine waren und wieso, beim Höllenengel, dachte er gerade ernsthaft darĂŒber nach den Älteren zu kĂŒssen, oder wie seine Lippen wohl schmecken wĂŒrden?
Vielleicht hĂ€tte er lieber einen Eiskaffee als etwas warmes trinken sollen, Gehirnfrost wĂŒrde vielleicht doch eher dafĂŒr sorgen, das er gerade aus denken konnte, denn gerade tat er das definitiv nicht! „Nur zum Job, ja?“ wollte er wissen und ließ einen leicht skeptischen Tonfall in die Frage einfließen. „Bist du dir da sicher?“ Cassian lachte leise. „Ist klar, so schnell wie du da mit warst, bin ich mir da nicht sicher.“ behauptete er schmunzelnd, ehe er ihre Rechnung, inklusive eines vernĂŒnftigen Trinkgeldes, beglich und sich ebenfalls wieder anzog, um gegen die KĂ€lte auf den New Yorker Straßen gewappnet zu sein.

Kaum waren sie jedoch auf die Straße getreten und einige Schritte gegangen, bekam er einen Schneeball ab, der ihn wieder ins Hier und Jetzt holte. Cassian wischte sich den Schnee vom Gesicht und bevor er etwas sagen konnte, hatte auch Kenneth einen Schneeball abbekommen, was ihn leise zum lachen brachte. „Sie sind auf jeden Fall gut im Zielen.“ erklĂ€rte er grinsend und sah zur Seite. Sein Blick glitt ĂŒber die Kinder, wĂ€hrend das Grinsend nicht von seinen Lippen wich, als er etwas am Rande bemerkte. „Du weißt schon dass uns da gerade eine kleine Warlock-Gruppe heraus fordert, oder?“ wollte er wissen, ehe er seine HĂ€nde, die warm und sicher in Handschuhen verpackt waren, ebenfalls in den Schnee tauchte um einen Schneeball in Richtung eines der Kinder zu werfen, das mit einem leisen Lachen abtauchte, was die anderen gleich als Zeichen nahmen, weitere SchneebĂ€lle in Richtung der SchattenjĂ€ger zu werfen. „Und wir sind auch noch in der Unterzahl, komm, wir lassen sie nicht gewinnen!“ Cassian lachte leise, schnappte sich Kenneth Hand und zog ihn in Deckung, als die Gruppe geschlossen, aber hörbar Spaß habend zum Angriff ansetzte, nachdem einige Passanten schimpfend auf sie los gegangen waren und Cassian als erster sich auf das Spiel eingelassen hatte. Vielleicht wĂŒrde es ihnen auch ganz gut tun, fĂŒr einen Moment das ganze Chaos hinten anzustellen und fĂŒr einen Augenblick einfach nur Spaß zu haben. Das Leben konnte warten, zumindest fĂŒr diesen Moment.









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