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Willkommen im Bound by Blood. Wir sind ein Fandom/Mystery RPG das an die Serie Shadowhunters angelehnt ist. Unser Board exestiert schon 2 Jahre, bei den Important Information könnt ihr alles nachlesen was passiert ist sowie auch das lĂ€ngst Vergangene! Das Board orientiert sich an der Serie aber auch mit Elementen aus den BĂŒchern. Genauso gibt es bei uns die Möglichkeit eigene Rassen mit einfliesen zu lassen, wenn sie unserem Setting entsprechen, jene könnt ihr bei der Charaktervorstellung vorstellen und wir schauen ob wir hamonieren könnten! Ihr könnt und dĂŒrft gerne bei uns mitwirken, wenn gewĂŒnscht, doch auch hat das Team viele eigene Ideen, um euch genĂŒgend Plots zu bieten. Unser Rating ist auf FSK 18 gesetzt. Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung und verfĂŒgen ĂŒber keine MindestpostlĂ€nge. Wir schreiben unsere eigene Geschichte, bei der ihr euch gut einbringen könnt. Es sind ĂŒbernatĂŒrliche Wesen, wie Nephilim, Engel, DĂ€monen, Hexenmeister, Vampire, Werwölfe, Elben und andere Wesen gestattet. Interesse? Dann melde dich an und werde ein Teil von uns!
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&&' WetterInplay Info
Ein Blick auf den Kalender verrĂ€t uns, dass Juli - September 2010 unseren Zeitraum zeigt. Der Juli wurde - seinem Ruf vollstĂ€ndig gerecht und sorgte mit einem Wetterumschwung bis zu einer Spitzentemperatur von 36° Grad. Auch der August lĂ€sst uns mit sommerlichen Temperaturen nicht im Stich. Doch der anschließende Sepember lĂ€sst die Temperaturen wieder um einige Grade sinken. Es ist mit 16 - 20° zu rechnen. Die nĂ€chste Vollmonde sind am: Montag, 26. Juli l 2010 | Dienstag, 24. August 2010 | Donnerstag, 23. September 2010

» Inplay-Monate: Juli-September 2010
» Tage: Montag bis Sonntag
» NÀchster Zeitsprung: folgt
newstime
28.02 Der erste Charakter aus der Vergangenheit ist hier, nÀmlich Will Herondale. Weitere sind gerne gesehen.2 neue Rassen wieder im Forum. Community Abende mit unseren Usern.
31.01 ZusĂ€tliche Blacklist Warnung, Neue Gesuche und Sets fĂŒr alle Charas erstellt von Ana aka. Leonora.
15.11 Automatische Themen Archivierung ist nun aktiv. Neue Hintergrund Infos bei den Backround Informations und im Wiki.
14.11 2 Jahre Bound by Blood!!!
18.09 Neue an das Inplay angepasste Storyline, Zeitsprung, Neue Rasse, Was bisher geschah & Timeline
16.09 Kai und Jutta haben das Forum verlassen. Chrissi unterstĂŒtzt uns wieder als neues Teammitglied
02.04 Start des neuen Inplayplotes.
12.03 Der alte Plot und das Spieljahr 2009 ist beendet. Wir befinden uns nun im Jahr 2010 im Inplay. Der neue Plot wird die Tage gestartet.
18.11 Wir haben ein neues Standard Design.
17.09 Wir begrĂŒĂŸen Jutta aka Alec Lightwood als neues teammitglied!
19.08 Das Forum wurde neu zusammengebaut und alle Fehler behoben. Zudem begrĂŒĂŸen wir Kai aka Jace im neues Teammitglied. Das zweite Design ist fertig.

09.07 Verstorbene Charaktere nun als NPC im Nebenplay spielbar.
22.05 Unsere Technik-Abteilung arbeitet gerade an der Lösung des Alert-Problems.
24.01 Wir arbeiten an einem zweiten Design.
03.12 Werft doch mal einen Blick auf unseren Adventkalender.
22.11 Wir begrĂŒĂŸen ein neues Mitglied im Team.
15.11 Das Inplay wurde heute offiziell eröffnet.
14.11 Das Forum ist nun offiziell eröffnet. Es gibt noch das ein oder andere optische Detail das angepasst wird aber das erledigen wir so nebenbei.
07.11 Das Forum ist bald fertig und wird die nÀchsten Tage eröffnet werden.
  Fun Day Out
20 years old - SchĂŒler & Studenten - New York University - Medizin
Posted on:  30.01.2023, 00:50 - Wörter: - Offline

Fun Day Out
   Jayanna Corvin   Ira
am 13.06.2010




Ein Tag der ganz dem Spaß gewidmet werden sollte war angebrochen und Jayanna war ziemlich frĂŒh aus dem Bett geholt worden. FĂŒr zwei Stunden war sie beim Training gewesen und nachdem sie geduscht und gegessen hatte, war sie bereits abgeholt worden. Ihre Freunde und sie entschieden sich dazu etwas rauszufahren. Das schöne Wetter genießen und einfach nur ein bisschen Spaß haben. Genau das war es was sie und ihre Freunde geplant hatten. Die Gruppe setzte sich aus einigen Freunden zusammen, welche sie bereits seit ihrer Kindheit kannte und andere waren erst seit Beginn ihres Studiums ein Teil der Gruppe. Genaue PlĂ€ne schmiedeten sie selten, wenn sie auf eines ihrer Abenteuer aufbrachen, selbst wenn das oft hieß sie waren eindeutig nicht gut vorbereitet. Durch Jay waren sie zumindest immer mit ein bisschen was ausgestattet, womit jemand kleinere Verletzungen versorgen konnte. Pflaster und sogar ein Verband waren fast immer in ihrer Handtasche zu finden. Leider waren sie das ein oder andere Mal schon zum Einsatz gekommen, wenn sie gemeinsam unterwegs waren. Seit ihre kleine Gruppe gewachsen waren, brauchten sie zwei Wagen, sobald sie unterwegs waren. Die Stimmung war ausgelassen in dem Wagen in dem Jay saß und sie war ziemlich sicher, dass es auch in dem anderen so war. Zwei Autos waren unpraktisch, aber bequemer als sich in eins zu quetschen.

Sie hielten an einem Diner an, um sich zu besprechen, als sie bis zum Mittag noch keinen konkreten Plan hatten was sie tun konnten. Nach ein bisschen hin und her kamen sie noch immer zu keinem Entschluss. Obwohl sie die Stadt schon hinter sich gelassen hatten fiel es ihnen an diesem Tag schwer etwas zu finden, auf das sie sich alle einigen konnten. Der Zufall war es, der sie und ihre Freunde ein GesprĂ€ch ĂŒber eine Art von Rummel hatte hören lassen. Zwei Frauen am Tisch hinter ihnen sprachen darĂŒber und erregten ihre Aufmerksamkeit. Einer ihrer Ă€lteren Freunde erkundigte sich bei ihnen, wo genau der zu finden war und so fiel die Entscheidung was sie tun wollten. Der Rummel, von dem sie gehört hatten war noch ein StĂŒck weit entfernt, daher fuhren sie los nachdem sie gegessen hatten. "Morpheus Land der TrĂ€ume", las sie laut vor als sie vor dem GelĂ€nde eingetroffen waren. "Lesen kannst du, wenn du morgen deine Nase wieder in ein Anatomiebuch steckst." Mit diesen Worten schob eine Freundin sie dann auch schon weiter in Richtung des Eingangs. Sich umblickend lief sie mit ihrer kleinen Gruppe auf das GelĂ€nde. Sie war interessiert und gleichzeitig hatte sie den Eindruck, zwischen der fröhlichen AtmosphĂ€re hing etwas BedrĂŒckendes. Als wĂŒrde etwas nur darauf warten sie anzuspringen. Es schauderte sie kurz bei dem Gedanken. Allerdings gab sie nicht sonderlich viel auf dieses empfinden, denn seit ihre BrĂŒder einmal mit ihr einen Horrorfilm sahen, der auf einem Rummelplatz spielte, verloren diese bunten Zelte und die fröhliche Musik irgendwie ihren Zauber. Sie war damit beschĂ€ftigt sich umzusehen als es neben ihr plötzlich begann zu quietschen und sie zusammenfuhr, wegen des schrĂ€gen Tons. "Jay, schau dir den mal an", flĂŒsterte ihr eine Kommilitonin zu. Da sie vorher so schrill gequietscht hatte war ohnehin alle Aufmerksamkeit auf ihr gelandet. Wie aufgefordert sah sie zu dem Mann auf den ihre Freundin unauffĂ€llig gedeutet hatte. Er stach zwischen den anderen die dort herumliefen heraus, daher wunderte sie nicht das er direkt aufgefallen war. Sie konnte auch nicht abstreiten, dass er wirklich gut aussah, auch wenn sie sowas nie zu einem solchen Quietschen fĂŒhren wĂŒrde.










Mundie
written by
Jani
Single
Uralt years old - Andere Jobs - Musiker
Posted on:  30.01.2023, 11:07 - Wörter: - Offline

Fun Day Out
   Jayanna Corvin   Ira
am 13.06.2010




New York. Es war bereits viele Jahre her, dass er in dieser Stadt war und diese auch seine Heimat nannte. In den Jahren hatte sich viel getan. Technologischer Fortschritt machte sich nicht nur in den großen StĂ€dten, sondern auch auf dem Land breit. So war es erstaunlich modernisiert, als sie ihren ersten Platz weit außerhalb New Yorks aufbauten. Geplant waren zwei Stationen, um eine grĂ¶ĂŸere Vielzahl Menschen anlocken zu können.
Die Menschheit war nicht mehr das, was sie einmal war. Die frĂŒheren Epochen waren bedachter auf ihr Erscheinungsbild ihren Ausdruck. Die Jugend von Heute war gewöhnungsbedĂŒrftig. Die Sprache von dieser Generation, hatte nicht viel Intellektuelles mehr an sich. Als Ira das erste mal das Wort 'Niveaulimbo' hörte, begann er offiziell das Überleben dieser Spezies anzuzweifeln. Ihm war bewusst das dies nur ein Bruchteil der Bevölkerung war und das es viele gab, die nicht so tickten, aber dennoch wurde es immer deutlicher, dass die Jugend mehr Wert auf ihr VergnĂŒgen legte, als auf die Bildung.

Mit diesen Gedanken im Kopf, lief der jung aussehende Mann durch die Gassen des Rummels. Es war seine Aufgabe prĂ€sent zu sein und die Stimmung der Besucher aufzuschnappen. Es war fĂŒr ihn nur ein Zeitvertreib, das Geld bedeutete ihm nichts und doch konnte er davon sprechen wirklich etwas wie Spaß dabei zu empfinden. Er war bei weitem nicht das einzige Wesen, welches hier einen Platz zum Verweilen gefunden hatte. Auch wenn keinem bewusst war wer oder was Ira wirklich war, so hatte er hier etwas wie Freunde gefunden. Der Zusammenhalt dieser Schausteller war beeindruckend und erinnerte ihn an frĂŒhere Epochen.
Passend zum Stil des Rummels, trug der tĂ€towierte Mann ein schlichtes, weißes Hemd, kombiniert mit einer schwarzen Hosen und den stilechten HosentrĂ€gern. Viele der Schausteller trugen Ă€hnliche Outfits und setzten sich so ein wenig von den Besuchern ab und fĂŒgten sich gut in die Erscheinung des Markts ein. An sĂ€mtlichen PlĂ€tzen gab es Attraktionen zu begutachten. Hier gab es keine Karusselle oder moderne FahrgeschĂ€fte. Der Rummel sollte an die vergangene Zeit erinnern und fĂŒgte sich so gut in die dĂŒstere Erscheinung, welche er manch einem bot.
Die Blicke der Frauen entgingen ihm nicht, waren fĂŒr ihn aber nichts besonders mehr. WĂ€hrend er also seinem Job nachging, schaute er gleichzeitig ob sich nicht neue Spielzeuge fĂŒr sein VergnĂŒgen fanden und er wurde recht schnell fĂŒndig. Eine mittelgroße Gruppe von MĂ€nnern und Frauen, die er auf Anfang bis Mitte zwanzig schĂ€tzte, erregte seine Aufmerksamkeit. Nicht nur das Erscheinungsbild von ihnen, sondern auch eine junge Frau, die durch ihr quietschen beinahe offensichtlich danach schrie sein erstes Opfer in New York zu werden. Junge Erwachsene standen meist hoch in seinem Interesse. Sie waren oftmals impulsiver als Ă€ltere und ließen sich durch Zorn und Wut zu Dingen treiben, die heimtĂŒckischer und brutaler waren.
Seine Taten waren perfekt. Er trieb die Opfer nur in den Zorn und damit verbunden Selbsthass, anstatt das er selbst Handanlegte. So waren die Morde zu 90% als Selbstmorde oder als Taten aus Eifersucht abgestempelt und wurden nicht nĂ€her verfolgt. Den Rummel brachte er somit nicht in BedrĂ€ngnis. Mit einem charmanten lĂ€cheln bewaffnet, schlenderte er beinahe zufĂ€llig auf die Gruppe zu. "Herzlich Willkommen in Morpheus Land der TrĂ€ume." BegrĂŒĂŸte er die Gruppe und deutete eine Verbeugung an. Die typische BegrĂŒĂŸung fĂŒr die Besucher des Rummels. "Mein Name ist Ira und ich zeige euch gern den Rummel, wenn ihr eine FĂŒhrung wĂŒnscht." Es war nicht untypisch. Immerhin versuchte man so, die Massen zu lenken und sie gern auch zu den VorfĂŒhrungen zu bringen, welche etwas mehr Einnahmen brachten.









DĂ€mon
written by
Kruemel
Single
20 years old - SchĂŒler & Studenten - New York University - Medizin
Posted on:  30.01.2023, 13:26 - Wörter: - Offline

Fun Day Out
   Jayanna Corvin   Ira
am 13.06.2010




Jayanna war dem Vorschlag gefolgt, da es fĂŒr sie nicht immer darum ging ihre eigenen WĂŒnsche durchzusetzen. Die Mehrheit war dafĂŒr gewesen und es hatte ja auch sonst keiner eine andere Idee und daher war es naheliegend dieser Idee auch zu folgen. Das was sie gehört hatten stimmte, denn es war nicht das was man sonst gewohnt war. Keine aufwĂ€ndigen FahrgeschĂ€fte oder stĂ€ndig blinkende Lichter, welche hypnotisch dafĂŒr sorgten, dass man GeschĂ€fte wieder aufsuchte. Musik und die typischen DĂŒfte nach den zubereiteten Speisen und Naschsachen gab es dennoch. Klar wurde es auch so, dass man so das GefĂŒhl von alter Tradition in diesem GeschĂ€ft vermitteln wollte. Sie war damit beschĂ€ftigt sich umzusehen und wurde das ein ums andere Mal an den Horrorfilm erinnert, welchen ihre BrĂŒder mit ihr schauten als sie noch jĂŒnger war. Das war der Tag, an dem ihre BrĂŒder das letzte Mal Babysitten durften, wenn ihre Eltern beide nicht da waren. Ihre Ă€lteren Freunde wussten das sie immer bei solchen Sachen zurĂŒckhaltend war, daher war es auch irgendwann vor einer kleinen Ewigkeit einmal zur Sprache gekommen, warum sie nur zögerlich auf VorschlĂ€ge reagierte, die mit JahrmĂ€rkten oder RummelplĂ€tzen zu tun hatten. Auf ihre Kosten gab es dann und wann ein paar kleine SpĂ€ĂŸe, doch die machten ihr nichts aus. Es brachte den anderen Spaß und es war ja auch nicht böse gemeint. Mit sowas konnte sie also gut leben.

Erst das Quietschen einer Freundin brachte sie davon ab, weiterhin einen der StĂ€nde zu betrachten, der allerhand Zeug verkaufte. Sie konnte deren Begeisterung nachvollziehen, aber nicht in dem Ausmaß, dass man solche Töne von sich gab. Es hatte ein bisschen was von einer Sirene, auf die musste man einfach aufmerksam werden. Seine Aufmachung passte zwar zur Umgebung, doch da hörte es schon auf. Er stach heraus, ob er das nun wollte oder nicht. Die Aufmerksamkeit, die ihm geschenkt wurde, bekam er sicherlich mit, andernfalls wĂ€re der Zufall riesig, dass er ausgerechnet auf ihre Gruppe zusteuerte. Jayanna war das unangenehm, auch wenn sie selbst nicht fĂŒr diese GerĂ€usche verantwortlich war oder sie ihn ansah als gehörte er zu den SchaustĂŒcken. Im Geiste entschuldigte sie sich dafĂŒr bei dem Mann. Bevor einer von den anderen was sagen konnte, nachdem er sie begrĂŒĂŸt hatte, war bereits von zwei der MĂ€dels eine enthusiastische Zustimmung gekommen. "Sehr gerne", kam es von beiden ziemlich zeitgleich. Eine von ihnen stand vorher hinter Jay und drĂ€ngelte sich an ihr vorbei so dass sie etwas zur Seite geschoben wurde. "Hab dich Jay, ich passe besser auf dich auf nicht das du noch angegriffen wirst von unseren beiden Raubkatzen hier", damit deutete er auf die beiden jungen Frauen die Ira scheinbar von nahem anhimmeln wollten. "Tut mir leid dir das so sagen zu mĂŒssen, aber ich wĂŒrde mich bei Stephen Kings Killer Clown besser beschĂŒtzt fĂŒhlen als bei dir. Du hast dich hinter mir versteckt, als wir in Bio einen Frosch sezieren mussten." Sie witzelte ein bisschen als sie an die gemeinsame Schulzeit erinnerte. "Ich wollte dir nur Gelegenheit geben schon mal zu ĂŒben. Immerhin wirst du als Ärztin auch oft genug an jemandem herumschneiden dĂŒrfen." Seinen Arm hatte er ihr um die Schulter gelegt und sie rollte grinsend mit den Augen. Es wĂ€re witzlos darauf hinzuweisen, dass nicht jeder Arzt an seinen Patienten herumschneiden musste, wie er es nannte. Es gehörte zwar zum Studium all das zu lernen, doch in der Praxis war es spĂ€ter nicht unbedingt erforderlich. Sie schlossen sich der FĂŒhrung des Mannes an, welcher sie ansprach und Jay guckte sich interessiert um. Anders als andere Damen in ihrer Gruppe war sie nicht ausschließlich an dem charmanten TourfĂŒhrer interessiert.

"Wie lange gibt es denn diesen Jahrmarkt schon. Das wirkt ja doch eher traditionell und weniger wie die sonst bekannten." Ganz sicher war sie nicht, ob Jahrmarkt das richtige Wort war, aber es traf es irgendwie am Besten. Wegen ihrer Frage an den jungen Mann bekam sie von ihren eigentlichen Freundinnen giftige Blicke zugeworfen. Dabei war sie wirklich daran interessiert und fragte nicht nur, um sich mit Ira zu unterhalten. Die beiden fragte ihn Sachen wie, ob sie mit ihrem Jahrmarkt nĂ€her an New York kamen oder vielleicht sogar dort haltmachten. Sie wollten auch ĂŒber seinen Beziehungsstatus oder seinen Frauentyp Auskunft bekommen. Da war nichts wirklich dabei was mit dem Jahrmarkt zu tun hatte. Wieder schlug jemand Alarm, doch diesmal, weil ein Hund mit nassen Pfoten angesprungen war. Es war nicht der Rede wert, da sie sich das Bein einfach abwischen konnte, ihre Kleidung bekam nicht einmal was ab. Sicherlich war auch gar nicht sie mit der BegrĂŒĂŸung gemeint gewesen sondern der Mann, an welchem sie förmlich klebte. Es war gutes Wetter, aber da sie mit Tieren unterwegs waren, wunderte sich Jay nicht darĂŒber, dass es vielleicht hier und da PfĂŒtzen gab. Besonders in der NĂ€he der Tiergehege und KĂ€fige. Jayanna ging in die Hocke als der Hund vor ihr zum Stehen kam. Der Collie setzte sich auf die Hinterbeine und machte MĂ€nnchen. Die eigentlich hellen Pfoten zeigten Schlammspuren, es war aber kaum der Rede wert. Die junge Frau schob das Fell zur Seite, um sein Halsband betrachten zu können, welches vorher nur zwischen dem langen Fell herausgelugt hatte. "Morpheus, ist das dein Name oder ist es nur Werbung?" Das Halsband war hĂŒbsch und aufwĂ€ndig bestickt worden und an sich schon ein kleines Kunstwerk. Sie kraulte kurz den Kopf des Tieres und es legte ihr eine der schmutzigen Pfoten aufs Knie, was auch bei ihr Spuren hinterlassen hatte. "Jay jetzt lass dich nicht schmutzig machen wie sieht das denn aus", kam es von der die vorher ein paar Schlammspuren abbekommen hatte. "Das kann man doch wegwischen", wiegelte sie ab und statt sich mit einem Taschentuch zu sĂ€ubern, wischte sie erst die Vorderpfoten des Hundes ab. "Besser!", verkĂŒndete sie und erntete von der anderen jungen Frau ein Schnauben. Danach wischte sie sich den Schmutz vom Knie und stand wieder auf.










Mundie
written by
Jani
Single
Uralt years old - Andere Jobs - Musiker
Posted on:  30.01.2023, 15:31 - Wörter: - Offline

Fun Day Out
   Jayanna Corvin   Ira
am 13.06.2010




Das Quietschen der Frau war fĂŒr geĂŒbte Ohren nicht zu ĂŒberhören gewesen. Ihre vermeintlich kleine Deutung in Richtung des DĂ€mons war dann mehr als Beweis genug gewesen, dass es ihm gewidmet war. Beinahe bereute er seine Frage, als plötzlich zwei Damen auf seine Frage ansprangen und ihn beinahe direkt mit. Kaum merkbar rollte er die Augen und war sich sicher. Die beiden wĂŒrde er leicht gegeneinander aufbringen können. Schon jetzt zeigten sie starke Eifersuchtsanzeichen und Eifersucht war ein GefĂŒhl, welches Menschen zu außergewöhnlichen Taten trieb. Offenbar war das Verhalten der beiden jungen Frauen kein Unbekanntes in der Gruppe. Immerhin reagierte man gelassen und mit scherzen auf die Situation. "Ach das trifft sich gut. Ich kann dich direkt zu Pennywise fĂŒhren wenn du möchtest. Er freut sich sicherlich. Da du fĂŒr seinen Geschmack ein wenig zu alt bist, kĂŒmmert er sich sicherlich fabelhaft um dich." Ira fiel es nicht schwer, seine Sprache der heutigen Zeit anzupassen, manchmal jedoch gefiel es ihm in alten Floskeln zu verfallen. Nur bedingt verfolgte er alle GesprĂ€che der Gruppe. Informationen, die wichtig fĂŒr ihn sein konnten, merkte er sich aber akribisch. Sein GedĂ€chtnis war ausgezeichnet, auch wenn bereits viele Erinnerungen in seinem Kopf herumschwirrten, so war er nach wie vor in der Lage alle Informationen zu selektieren und richtig zuzuordnen.

Die Gruppe fĂŒhrte er durch die Gassen des Rummels. Dabei ließen sie die großen und breiten Wege aus und liefen durch kleinere Gassen, welche man gern einmal ĂŒbersah. Hier und da grĂŒĂŸte er andere Schausteller, welche ebenfalls Gruppen zu kleinen FĂŒhrungen begeistern konnten oder auf den Weg zu ihren Zelten waren. Die unangebrachten Fragen der MĂ€dchen ignorierte er meist. Er hatte es ja schon lange gedacht. Die neue Generation war oberflĂ€chlich, nuttig und billig. Beide konnte er sicherlich sofort haben wenn er es darauf anlegte. Widerlich! Ira hatte alles andere als keinen Spaß an Sex. Jedoch verzichtete er schon immer auf Frauen, welche ihren Körper direkt anboten. Da fehlte ihm nicht nur der Spaß an der Eroberung, sondern fĂŒhlte sich danach auch dreckig.

Aufmerksam drehte er sich um und sein Blick ruhte eine gewisse Zeit lang, durchdringlich auf der BrĂŒnette. Einen Moment lang dauerte es, bis er sich von ihren Augen lösen konnte und mit seinem charmanten lĂ€cheln auf ihre Frage antwortete. "Den Rummel gibt es schon Jahrzehnte. Er ist seither in Familienbesitz und es ist Tradition ihn von Generation zu Generation weiterzugeben." Dies war nicht nur eine Geschichte, sondern die Wahrheit. "Morpheus selbst soll es gewesen sein, welcher der GrĂŒnderin in ihren TrĂ€umen heimsuchte und ihr die Flause in den Kopf setzte. So entspannt der Name." ErklĂ€rte er dann den geschichtlichen Hintergrund. "Es bei den alten BrĂ€uchen zu belassen, ist eine Entscheidung gewesen, die zu Beginn der Neuzeit getroffen wurde. Man wollte nicht den Trend in die Mechanisierung und Moderne folgen. Sondern den Menschen nahebringen, welche Werte damals wichtig waren." Etwas, was Ira dazu gebracht hatte, zu verweilen und sich anzuschließen. "Die Schausteller kommen und gehen. Doch die meisten sind ebenfalls schon seit Generationen ein Teil des Traumlandes." Etwas, worauf sie wirklich stolz waren und auch sein konnten.
Die Aufmerksamkeit des DĂ€mons wurde erst abgelenkt, als erneut ein quietschender Ton ausgestoßen wurde. Etwas musste er lachen und begrĂŒĂŸte den flauschigen Störenfried, bevor dieser sich sein nĂ€chstes Opfer suchte. "Das ist wirklich sein Name. Er gehört zu der GrĂŒnderfamilie und ist bereits Morpheus der 14., wenn ich mich nicht irre." Sie hatten Spaß daran jeden ihrer Hunde Morpheus zu nennen. So war es meist auch ersichtlich wo der Hund zuhause war, sollte er doch mal die SpielstĂ€tte verlassen. Der Collie verschwand in einen anderen Gang, als ein Pfeifen aus diesem zu hören war. "Alles andere als ein guter Wachhund." Scherzte Ira dann noch, als er der Frau, die offenbar auf den Namen Jay hörte, dabei zusah wie sie ihre Kniee sĂ€uberte.
Leicht ruckartig drehte er sich dann zu den beiden Frauen rum, die ihm seit Anbeginn der FĂŒhrung am Hintern klebten. "Ihr zwei solltet wirklich benehmen lernen. Aufdringliche Frauen mit hĂ€sslichem Charakter verschwinden manchmal spurlos in den Gassen des Traumlands." Sein Blick war finster geworden und das was sie sicherlich nicht als ernste Drohung aufnehmen wĂŒrden, war sein voller Ernst.

Kurz rÀusperte er sich dann, richtete sich auf und schaute wieder zur Gruppe. "Sollen wir weiter?" Nach ihrer Einstimmung ging er dann weiter und blieb dann bei einem alten Wohnwagen stehen. "Glaubt jemand an die Macht der Karten?" Fragend sah er sich in der Gruppe um, bis sich eine meldete und kundtat, das sie sich gern die Kartenlegen lassen wollte. Ziel erreicht. "Wir warten hier auf dich." Beteuerte er ihr dann und deutete ihr den Weg hinein.









DĂ€mon
written by
Kruemel
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20 years old - SchĂŒler & Studenten - New York University - Medizin
Posted on:  30.01.2023, 19:45 - Wörter: - Offline

Fun Day Out
   Jayanna Corvin   Ira
am 13.06.2010




Die ruhe hat sie sich nicht nehmen lassen, selbst wenn sich aktuell ein kleines bisschen sowas zeigte was wohl gemeinhin als Stutenbissigkeit bekannt war. Sie interessierte sich nur bedingt dafĂŒr, dass die zwei im Besonderen um den Schausteller wetteiferten. Es war fĂŒr sie nur in dem Sinne interessant, dass sie die ein oder andere Frage bezĂŒglich des Jahrmarkts hatte. Immerhin war der anders als andere die sie bisher kannte. Darum nahm sie es einfach mit Humor, so wie auch der Rest der Truppe es tat. Das auf ihren kleinen Scherz eingegangen wurde, brachte sie erstrecht zum Schmunzeln. Auch wenn es den beiden an ihn interessierten Damen nicht so ganz recht war, dass seine Aufmerksamkeit nicht bei ihnen, sondern bei anderen lag. "Hatte der sich nicht nur an Kinder gehalten, weil er den Geschmack der Angst mochte und Erwachsene dazu neigen an nichts zu glauben, das sich ihrem Verstand entzieht? Kinder waren leichter mit seinen Illusionen zu infizieren, weil sie offener waren fĂŒr das, was er ihnen zeigte." Ein kurzes Stöhnen kam von demjenigen, der vorher noch meinte, er wĂŒrde sie beschĂŒtzen. "Bitte fang hier keine Buchbesprechung an! Nicht der richtige Zeitpunkt." NatĂŒrlich gab es auch noch die beiden Filme, selbst wenn sie eigentlich einer waren und als Kapitel eins und zwei betitelt wurden. Kurz schob sie ihre Lippen vor und zuckte dann mit den Schultern. "Dann nicht, aber ich darf dich daran erinnern Josh, dass du es warst der frĂŒher im Zirkus anfing zu weinen, wenn er Clowns gesehen hat und du darum nie das Buch oder die Filme ĂŒber diesen Clown gesehen hast." Da fand sie konnte er kaum etwas dazu sagen, außer dem was man eben wusste. Die BĂŒcher und die Filme waren halt nicht unbekannt.

Ihren Kopf legte sie zur Seite als er sie ansah. Den Blick konnte sie nicht so recht deuten, daher war sie nach einem Moment ein bisschen verwirrt davon. Seinen beiden Fans Sabrina und Dana gefiel es ebenfalls nicht so recht, dass er scheinbares Interesse an Jay zeigte. Selbst wenn es nur daran lag, dass sie eben eine Frage gestellt hatte. "Also gewissermaßen ein Familienbetrieb?" Jayanna sah sich noch einmal etwas um, diesmal jedoch etwas aufmerksamer als vorher. Sie achtete nicht auf die StĂ€nde an sich, sondern die Schausteller selbst. Selbst wenn keine Blutsverwandtschaft vorlag, bezeichneten sich solche Gruppen ja hĂ€ufiger als Familie. Wenn viele schon fast ebenso lange mit ihren Familien mit ihnen zogen, war es sicherlich auch treffend es so zu sehen. Er erklĂ€rte auch gleich, wie der Jahrmarkt seinen Namen erhielt und wie es zu der Idee als solcher gekommen sein soll. "Das ist wirklich interessant und es dann so umzusetzen heißt ja, dass dieser Traum sie nicht losgelassen hat." Dann zu entscheiden diesen Weg einzuschlagen stellte sie sich auch nicht leicht vor. Das Leben auf Tour meinte, sie war auch sicher nicht immer einfach. "Ist das Leben denn nicht auch manchmal schwer, wenn man so oft unterwegs ist? Ich kann mir vorstellen, dass es nicht immer einfach ist, besonders wenn es langsam kĂ€lter wird und das Wetter vielleicht lĂ€nger keine Besucher auftauchen lĂ€sst." Es war nicht ihr Fachgebiet, aber sie wusste das schon viele Sozialforscher sich mit dem Leben von Schaustellern oder solchen die als fahrendes Volk bezeichnet, wurden beschĂ€ftigt hatten. "Jayanna, wir wollen uns die StĂ€nde anschauen", schnalzte Fangirl Nummer eins Sabrina ungehalten. Nur einen Moment spĂ€ter quietschte sie schon wieder, auch der Grund war nicht weniger albern als der vorherige.

Ihre Frage die sie mehr oder weniger dem Hund gestellt hatte, welcher natĂŒrlich nicht antworten konnte, bekam trotzdem eine Antwort. "Verstehe, dann bist du wohl der heimliche Herr ĂŒber das hier", meinte sie fröhlich zu dem Tier. Es war das Traumland von Morpheus und dieser stand in tierischer, etwas haariger Gestalt ja vor ihr. Ein Pfeifen hat den Hund aufhorchen und direkt verschwinden lassen, sobald er erklungen war. "Warum sollte man hier einen Wachhund brauchen, es sieht nicht so aus als wĂ€re hier besonders viel, das man stehlen könnte", wandte Fangirl zwei Tiffany verwirrt ein. "Das wĂŒrde ich nicht sagen, einige der StĂ€nde und Wagen sehen ziemlich gut erhalten aus und wenn sie wie sie aussehen, wirklich so historisch sind, dann wĂ€ren allein die schon bei Sammlern ein bisschen was wert", warf Jay ein und betrachtete einen der Wagen, die etwas Abseits standen. NatĂŒrlich war es möglich solche nachbauen zu lassen, aber vielen ging es da auch um die Geschichte. "Und wenn die Tiere, die auf dem Poster zu sehen sind ebenfalls Teil des Jahrmarkts sind wĂ€re etwas Schutz auch nicht verkehrt. Außerdem ist den Schaustellern das alles hier wichtig, da geht es nichtmal um den finanziellen Wert." Exotische Tiere zu erhalten war eben noch immer mit vielen Auflagen verbunden, die nicht jeder der eins wollte auch erfĂŒllte. Da gab es viele SchwarzhĂ€ndler, welche halbwegs an Menschen gewöhnte Tiere bestimmt auch auf anderem Weg beschaffen wĂŒrden. Ihre Worte waren von Tiffany nicht weiter beachtet worden, sie war wieder anderweitig beschĂ€ftigt. Empört schnappten die beiden Fangirls nach Luft, es hielt sie aber nicht davon ab ihn weiterhin mit Blicken anzuschmachten. Offengestanden verstand Jay sie immer weniger. "Wow Tiff, Bina dann werden wir wohl spĂ€ter mehr Platz bei uns im Auto haben", witzelte Tom laut und bekam einen Stoß in die Seite von Jay.

Die Gruppe nickte oder stimmte mit Worten zu und war ihm schließlich weiter gefolgt. Das Tiffany plötzlich daran interessiert war sich die Karten legen zu lassen lag wohl auch nur an den TourfĂŒhrer, denn sie schien zu versuchen ihn wieder milde zu stimmen. "Ob ihr die Karten sagen, sie soll in den Vorlesungen zuhören statt sich die FingernĂ€gel zu machen?", wollte Josh wissen, als die Blonde in dem Wagen verschwunden war. Sabrina und Tiffany waren befreundet, so war Tiffany ĂŒberhaupt in die Gruppe geraten. Auch wenn sie Konkurrentinnen waren was den Schausteller betraf, fĂŒhlte sich Sabrina verpflichtet ihrer Freundin beizustehen. "Das macht sie ja nur in Geschichtsvorlesungen! Die Ă€ndert sich nicht und man kann das wichtigste ĂŒber Google erfahren, wenn man es braucht", verteidigte sie die Blonde. Bei einigen fĂŒhrte das zu mehr oder weniger versteckten Lachern. Jay lachte zwar nicht, sie konnte die Reaktionen aber durchaus verstehen. Dem Dozenten gegenĂŒber war das unhöflich und sie war schließlich dort um die Sachen zu lernen, auch sowas das nicht immer so genau im Internet zu finden war. Letztlich gab es auch in der Geschichte immer wieder neue Erkenntnisse. Tiffany kam heraus, strahlte ĂŒber das ganze Gesicht und ihre Blicke schienen fast schon verliebt auf Ira zu fallen. "Meine Karten sagen, dass ich hier meinem Schicksal begegnen werde", erklĂ€rte sie trĂ€llernd vor guter Laune und warf Sabrina schließlich einen gewinnenden Blick zu.










Mundie
written by
Jani
Single
Uralt years old - Andere Jobs - Musiker
Posted on:  30.01.2023, 20:56 - Wörter: - Offline

Fun Day Out
   Jayanna Corvin   Ira
am 13.06.2010




Viel hielt der Uralte nicht von den heutigen Horrorfilmen. Das was man aus Monstern machte war lĂ€cherlich. Die Darstellung von DĂ€monen war ebenfalls lachhaft und weit vorbei an dem wie es wirklich war. Selbst die verschiedensten Darstellungen trafen es meist nicht. Nur eins war in seinen Augen schlimmer. Glitzernde Vampire. Wenn er dieser Spezies angehören wĂŒrde, hĂ€tte er erst die Autorin und dann den Regisseur umgebracht. "Und bei uns gibt es viele verĂ€ngstige Kinder. Deswegen ist er gut genĂ€hrt und kann auf dich verzichten. So schnell lĂ€sst du dich sicherlich nicht verĂ€ngstigen." Konnte er testen wenn er wollte, wollte er im Moment nur nicht.

Das die beiden Barbies, wie er sie nun in seinem GedĂ€chtnis abspeicherte, nicht begeistert waren von seiner fehlenden Aufmerksamkeit, war ihm mehr als recht. Lange wĂŒrden sie nicht mehr auf dieser Welt verweilen, wenn sie nicht aufpassten war ihr Leben schneller beendet als geplant. Auch wenn er sich an dem Zorn der Menschen ergötzte, so ergriff er auch andere Mittel und Wege um jemanden schnell von der BildflĂ€che verschwinden zu lassen. "Ja, so kann man es nennen." BestĂ€tigte er dann ihre genauere Nachfrage. "Als Außenstehender ist es nicht unbedingt leicht zu verstehen und in den Kreis der Familie aufgenommen werden ist nochmal eine ganz andere HĂŒrde, aber es ist ein Verbund den die wenigsten Menschen noch kennen und schĂ€tzen." ErklĂ€rte er dann sein Empfinden gegenĂŒber der Schaustellerfamilie. "Sicherlich. Es ist nichts fĂŒr jemanden der sesshaft sein möchte oder sich zu fein ist wirklich zu arbeiten." Kurz sah er zu den beiden Damen, welche sich lieber damit beschĂ€ftigten ĂŒber den Dreck zu meckern, welcher auf dem Bein der einen landete. "In den Wintermonaten lagern viele ihre Zelte und Wagen ein und suchen sich ĂŒber die Zeit andere Jobs. Einige in Fabriken oder auf Farmen." ErklĂ€rte er dann, wie sie sich im Winter ĂŒber Wasser hielten. "Oder gehen ihrer BeschĂ€ftigung in ĂŒberdachten Lokalen nach." Bei einigen war dies ja gut möglich. Wie bei ihm zum Beispiel. Musik machen konnte man bekannterweise ĂŒberall.

Die erhellte Stimmung verschwand schnell als Tiffany zu verstehen gab, das sie hier nur Ramsch und MĂŒll sah. Nichts anderes bedeuteten ihre Worte in seinen Augen. Seine Miene verfinsterte sich und er sah sie mit angespannten Kinn an und verspannte sich leicht um nichts dummes zu tun. Seine HĂ€nde waren zu FĂ€usten geballt. "Gehe mit deinen Mutmaßungen lieber vorsichtig um, MĂ€dchen." Warnte er sie dann. "Man könnte sonst meinen dein IQ ist niedriger als das eines Schwamms." Der DĂ€mon hatte ganz andere Worte auf den Lippen gehabt, aber diese zuvor runtergeschluckt. Auch wenn er eigentlich nett sein musste, so mussten sie sich auch nicht alles gefallen lassen. Bei ihrer Anmerkung wĂŒrde selbst Mr. Santana Senior die Fassung verlieren und der alte Herr war wirklich ein gutmĂŒtiges Wessen. Auf die Worte von besagter Jay ging er nicht weiter ein. Sie traf es genau auf dem Punkt, aber er war noch damit beschĂ€ftigt sein GemĂŒt zu beruhigen. Außerdem begann er bereits bei Tiffany und Sabrina den Zorn zu schĂŒren. Seine Geduld war nicht groß gesĂ€t und die beiden hatten seinen Faden schon deutlich auf Spannung gebracht. Es wĂŒrde nicht lange dauern, bis man seinen Einfluss bemerken wĂŒrde und die Freundschaft in Frage gestellt werden wĂŒrde. Das sie ihm das perfekte Motiv boten, da konnte er nichts fĂŒr.

Ira hatte sich entspannt gegen die Außenwand des Wagens gelehnt und eine seiner Zigaretten angesteckt. "Ich bezweifle das die Karten schonungslos zu ihr sein werden." Die Menschen erhofften sich immer gute Aussagen von den Karten. Das die Wahrsagungen meist aber zweideutig waren und selten gutes an sich hatten, das sahen die wenigsten. "Wenn du nur wĂŒsstest." Ja, sie traf hier auf ihr Schicksal aber nicht so, wie sie es sich erhoffte. Mit der Gruppe setzte er sich wieder in Bewegung und dann kamen sie wieder an den Platz wo sie gestartet waren. "Hier werde ich die kleine FĂŒhrung nun beenden. Ich muss mich auf meine eigene Vorstellung vorbereiten. Schaut euch gern noch weiter um. Bisher habt ihr nur einen Bruchteil von Morpheus Land der TrĂ€ume gesehen." Wieder folgte eine angedeutete Verneigung, bevor er sich umdrehte und ohne ein weiteres Wort seinen Weg ging. In kurzer Zeit sollte er in musikalischer Begleitung ein wenig fĂŒr Stimmung sorgen. An verschiedenen Stellen des Rummels waren bereits Schilder angebracht, wo ein Bild von ihm zu sehen war und Ort und Uhrzeit seines Auftritts vermerkt war. Diese wurden meist erst recht kurzfristig aufgehĂ€ngt, da der Andrang sonst zu groß wurde.









DĂ€mon
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Posted on:  30.01.2023, 22:09 - Wörter: - Offline

Fun Day Out
   Jayanna Corvin   Ira
am 13.06.2010




Kurz zuckte sie mit den Schultern wegen der Bemerkung von Ira. "Ich weiß nicht, kĂ€me wahrscheinlich darauf an was er mir zeigt. Aber an sich macht es mir mehr Angst, wie viele Kinder wirklich gezwungen sind in Angst zu leben", gab sie ehrlich von sich. Es war beĂ€ngstigend, fĂŒr sie immer wieder zu sehen wie viele Kinder wirklich mit Gewalt und dergleichen lebten und nicht allen von ihnen wurde geholfen.

Zu hören wie er ĂŒber die Geschichte des Jahrmarkts sprach hat sie interessiert zuhören lassen, außerdem stellte sie dann und wann noch ein paar Fragen. Es war interessant zu hören, sie verstand also nicht warum genau andere so wenig Interesse daran zeigten. Dann und wann nickte sie wĂ€hrend sie zuhörte, selbst wenn ihre Augen nicht immer auf ihm lagen, passte sie auf. Zwischendurch beobachtete sie die Schausteller und ihren Umgang miteinander. "Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist wirklich aufgenommen zu werden. Besonders bei denen, die schon lĂ€nger dabei sind." Es war ja auch bei normalen Familien nicht immer einfach ein Teil der Familie zu werden. Nicht umsonst war es schon ein Klischee, dass es stĂ€ndig Probleme mit den SchwiegermĂŒttern gab. "Ich finde es beeindruckend, dass aus einem Traum etwas entstanden ist, das ĂŒber Generationen Bestand hat." Da gab es Leute, die sich weniger reinhĂ€ngten fĂŒr TrĂ€ume, die deutlich einfacher zu erreichen waren. Daher war sie beeindruckt davon. "Es tut mir leid, falls ich zu neugierig bin. Aber ist es nicht schwer, auf das alles dann ĂŒber den Winter zu verzichten? Man sucht sich ja dieses Leben nicht umsonst aus." FĂŒr die einen war es sicher schwer sich so ein Leben vorzustellen, aber die welche es fĂŒhrten, sahen es auf andere Art vielleicht als fĂŒr sie unpassend an. "Was passiert denn mit den Tieren ĂŒber die Monate, die nicht innerhalb der Saison liegen?", erkundigte sie sich weiter.

Es war nur allzu verstĂ€ndlich, dass TIffanys Worte ihn verĂ€rgerten, es dĂŒrfte sich außer der Blonden darĂŒber wohl niemand wundern. Sie griff damit das Leben an, welches er und die anderen dort fĂŒhrten. Keiner hörte gern, dass alles wofĂŒr sie lebten keinen Wert hatte. Leise seufzte sie und schĂŒttelte den Kopf. Seinen kleinen Ausbruch verstand sie und daher unternahm sie auch keinen Versuch sie zu verteidigen. Statt sich aber zu entschuldigen, blickte sie ihn nur an, als wĂ€re sie beleidigt.
Aber in der Gruppe gab es Kommentare dazu, die von ihr aber auch nur mit giftigen Blicken bedacht worden waren.

Ein kleines LĂ€cheln bildete sich auf Jayannas Gesicht. "Hoffen wir, dass sie nicht zu gemein sind. Ein paar von uns mĂŒssen mit ihr noch im Auto zurĂŒck in die Stadt fahren." Sie konnte recht ungnĂ€dig sein, wenn es nicht lief wie sie es mochte. Bei dem was sie verkĂŒndete, sobald sie wieder nach draußen kam, schien sie ziemlich glĂŒcklich zu sein. Obwohl der Angebetete es anders zu sehen schien. Sie kamen wieder an dem Punkt an, wo sie auf ihn getroffen waren und er verabschiedete sich von der Gruppe. Sabrina und Tiffany sahen aus, als wollten sie direkt die Verfolgung aufnehmen. "Danke fĂŒr die FĂŒhrung", kam es von Jay, um nicht unhöflich zu sein.
Sobald er gegangen war teilte sich die Gruppe auf, denn die zwei Fangirls beschlossen, nachdem sie eines der Schilder gesehen hatten gleich dorthin zu gehen. Sie wollten ihn nicht verpassen, dabei war noch ein bisschen Zeit bevor es so weit war. Damit war es nicht getan, denn die Gruppe spaltete sich immer weiter auf. Es war gut, dass sie vorher schon geklĂ€rt hatten man wĂŒrde ĂŒber SMS in Kontakt bleiben. Jay konnte nicht genau sagen wie auch der letzte ihrer Freunde von ihrer Seite verschwunden war, doch irgendwann lief sie allein zwischen den StĂ€nden umher. Sie sah sich um, sie konnte auch nicht widerstehen sich ein Armband zu kaufen, welches in einem Ă€hnlichen Stil gehalten war, wie das Halsband von Morpheus, denn auch dieses war mit verschlungenen Mustern bestickt und kleine Perlen waren darin eingearbeitet. Die Frau die es ihr verkaufte, sprach davon das es ein GlĂŒcksbringer sein sollte und erklĂ€rte ihr das die Perlen aus Rosenquarz gemacht waren, was auch fĂŒr die Gesundheit gut sein sollte.

Als sie weiter schlenderte, war sie nicht ganz sicher ob sie noch auf den Besucherwegen war oder schon Abseits, da niemand was zu ihr sagte, glaubte sie richtig zu sein. Ein Junge von vielleicht zehn Jahren, welcher zu den Schaustellern gehörte, war dabei mit zwei FĂŒchsen offensichtlich Tricks zu ĂŒben. Dabei verlor er den Halt und fiel hin, wobei er sich das Knie und die HandflĂ€chen aufschrammte. Egal ob sie sich ungefragt einmischte oder nicht, sie war zu dem Jungen gegangen, um ihm zu helfen. Sie fragte ihn ob er in Ordnung war und auch wenn er es herunterspielte, es war zu sehen, dass es ihm weh tat. Wobei viel sicher auch der verletzte Stolz des Jungen dazu beitrug. Henry, wie er hieß, ließ sich aber von ihr helfen und bekam von ihr Pflaster auf dem Knie verpasst und sie reinigte die Schrammen in seinen HandflĂ€chen. "Du ĂŒbst mit den beiden Tricks ein?", sie blickte kurz zu den zwei FĂŒchsen, die sich keinen Meter gerĂŒhrt hatten. Sie waren zahm und machten sich nichts aus der NĂ€he zu Menschen. Wieder etwas, das sie beeindruckte. "Ja, die können es auch schon! Aber sie mĂŒssen noch mehr ĂŒben damit sie Teil von der Show werden können." Dann sah er das Armband, welches sie trug. "Das hat meine Mom gemacht! Hat sie die erzĂ€hlt, dass es GlĂŒck bringt und jemanden gesund hĂ€lt?", erkundigte er sich eifrig. Da vergaß er das kurze Brennen als sie die Wunden desinfizierte. "Ich habe nur einen Kater, aber der einzige Trick den er kann ist vom Treppenpfosten auf den RĂŒcken von meinem Vater zu springen. Der findet es aber gar nicht gut, weil sich der Kater zu oft festkrallt", erklĂ€rte sie schmunzelnd. Der junge Henry lachte etwas. "Wir haben nur die Katze von Madam Miranda, aber die fĂ€ngt nichtmal MĂ€use, die schlĂ€ft nur auf einem dicken Kissen in ihrem Wagen." Weil sie ihm geholfen hatte erklĂ€rte sich der Junge zu ihrer Begleitung und blieb bei ihr, nachdem er die beiden FĂŒchse reingebracht hatte. Sie schaute sich um und er erklĂ€rte ihr wirklich alles ganz genau, selbst, ohne dass sie fragte. Dann entschied er sie sollte auch die anderen kennenlernen die gerade Zeit hatten und zuletzt klopfte er an einen Wohnwagen, der etwas weiter hinten stand. "Aufmachen, ich will dir meine neue Freundin zeigen."










Mundie
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   Jayanna Corvin   Ira
am 13.06.2010




Das GesprĂ€ch mit der BrĂŒnetten gefiel ihm und so unterhielt er sich gern etwas ausfĂŒhrlicher ĂŒber die Geschichte und Schausteller dieses Rummels. "Ich kann die Familien verstehen. Viele kommen, die wenigsten bleiben." Selbst er hatte in seiner recht kurzen Zeit schon viele gesehen die wieder aufgegeben hatten. "Das Leben als Schausteller ist auf vielen Arten und Weisen hart und nicht fĂŒr jeden etwas. Viele probieren es weil sie sich erhoffen so um die Welt reisen zu können. Man sieht allerdings kaum etwas von den Orten in denen man zu Gast ist, da man beinahe nur arbeitet." ErklĂ€rte er dann ein wenig wieso so viele nach kurzer Zeit das weite suchten. "FĂŒr die alt Eingesessenen ist es wirklich schwierig. Die kehren im Winter aber immer wieder in die Heimat zurĂŒck und bespielen dort eine StĂ€tte, welche WetterunabhĂ€ngig ist. Es gibt also ein Winterlager." ErklĂ€rte er dann kurz. "Einige der Tiere beziehen ebenfalls ihr Winterquartier in dem Lager. Vereinzelt haben die Schausteller auch einen festen Wohnsitz und dort perfekte Bedingung fĂŒr die Tiere." Er selbst kannte die Denkweise einiger Menschen, vor allem von TierschĂŒtzer, gegenĂŒber eines Rummels oder eines Circus, aber ihren Tieren fehlte es hier an nichts. "Den Tieren tut die Ruhe im Winter gut. Sie werden zwar leicht weiter gearbeitet, aber der Rummel ist auch fĂŒr das routinierteste Tier anstrengend. Wir selbst brauchen ja auch mal eine Pause." Warum also sollte es mit Tieren anders sein? Abgesehen davon, dass Ira Menschen auch eher als eine Tierrasse ansah. Zumindest Menschen wie Sabrina und Tiffany.

Ohne Umwege war der DĂ€mon von den zugĂ€nglichen Wegen abgekommen. HauptsĂ€chlich um eine erneute Begegnung mit Barbie und Schwamm zu verhindern, aber auch da es der schnellste Weg war. Dort angekommen hatte er sich erst gestreckt und dann ein wenig frisch gemacht. Zur Entspannung schenkte er sich einen alten Scotch ein und trank davon ein paar Schlucke. Nicht das Alkohol ihm großartig etwas anhaben konnte, aber er mochte den Geschmack und den Körper entspannte es dennoch. In seinem TrophĂ€enbuch notierte er sich bereits die Ideen, die er fĂŒr einzelne aus der Gruppe hatte. Nur bei Jayanna stand noch ein großes dickes Fragezeichen. Sie war ein gutglĂ€ubiger und ehrlicher Mensch. Nichts was ihn sonst wirklich daran hinderte, Zorn in der Person zu erwecken. Sie hatte aber irgendetwas an sich, was ihn noch daran hinderte. Als es an seiner TĂŒr klopfte schloss er das Buch und stand seufzend auf. "Henry, ich habe dir doch schon oft gesagt, dass die Besucher hier nichts zu suchen haben. Deine Mutter wird wieder mit dir meckern, wenn sie das herausfindet!" Mit den Worten öffnete er die TĂŒr und erblickte wie erwartet den 10 jĂ€hrigen Rotschopf und neben diesem stand ausgerechnet die BrĂŒnette, welche Ira planlos werden ließ. "Jay, richtig?" Harkte er noch einmal zur Versicherung nach. Sie hatte sich offiziell nicht vorgestellt, wieso auch hĂ€tte sie dies tun sollen. "Wo hast du denn deine reizenden Freunde gelassen?" Fragte er dann und schloss hinter sich die TĂŒr zu seinem Wagen. Dieser war ihm heilig und nicht jeder hatte dort etwas zu suchen. Vor allem nicht, wenn er zu offensichtliche Dinge offen herum liegen hatte.









DĂ€mon
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Kruemel
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Posted on:  31.01.2023, 00:15 - Wörter: - Offline

Fun Day Out
   Jayanna Corvin   Ira
am 13.06.2010




Die junge Frau war unter anderem auch daran interessiert, was genau die Leute dazu bewog so zu leben. Was genau es fĂŒr Menschen waren die sich entschieden nicht einfach bei irgendeinem Rummel anzuheuern, sondern einen wĂ€hlten, der wirklich noch alte Schule war. "Ich kann mir vorstellen, dass es nicht unbedingt leicht ist. Selbst wenn die Leute sich gern unterhalten lassen, heißt es nicht, dass sie unbedingt aufgeschlossen sind was die Art zu Leben angeht." Über das sogenannte fahrende Volk gab es so viele Vorurteile und hĂ€ufig bekamen sie das auch zu spĂŒren. Obwohl es hieß, dass sich seit den grauen Vorzeiten viel geĂ€ndert hatte, waren die Vorurteile, die dazu fĂŒhrten, dass Zigeuner und Ähnliches verfolgt wurden, noch immer nicht ganz verschwunden. "Dann teilt sich die Truppe hier auf ĂŒber den Winter?", erkundigte sie sich, da sie es so verstanden hatte. Dann weiteten sich ihre Augen ĂŒberrascht. "Oh ich wollte jetzt nicht indirekt fragen ob die Tiere ĂŒber den Winter gut versorgt werden oder dergleichen. Aber es hieß ja vorher, dass einige eben andere Jobs annehmen oder in die Heimat zurĂŒckgehen. Wegen einiger der Tiere habe ich mich eher gefragt wie so die Nachbarn darauf reagieren. Meistens ist man ja nur daran gewöhnt, dass einen durch den Gartenzaun ein Hund ansieht oder eine Katze." Ein Exot in Nachbars Garten war nicht ganz so hĂ€ufig und sorgte gewiss auch fĂŒr Aufsehen. Die ZwanzigjĂ€hrige sah schon ein bisschen was und keines der Tiere sah auch nur im Entferntesten ungepflegt aus oder als wĂŒrde es nicht gut behandelt werden. Noch dazu gab es so viele Auflagen und wahrscheinlich Kontrollen, dass sie sich nicht anmaßen wĂŒrde, irgendwas zu unterstellen.

Ihr neuer Freund Henry fĂŒhrte sie herum, stellte ihr so viele Leute vor, dass sie Probleme hatte alle Namen auch zu behalten. Sie gab jedoch ihr Bestes. Höflich und freundlich begrĂŒĂŸte sie diejenigen, welche ihr vorgestellt wurde, nannte ihren Namen und tat dem Jungen den Gefallen ihm weiter zu folgen. Jay hatte keine Ahnung, wer als NĂ€chstes an der Reihe war als sie zu dem Wohnwagen kamen. "Aber sie ist doch jetzt meine Freundin", beharrte der Junge darauf, bevor die TĂŒr ĂŒberhaupt geöffnet war. Es war nett von ihm, dass er sie als Freundin sah, nur weil sie ihm half und sie wollte den Jungen nicht enttĂ€uschen. "Aber Ira, ich habe sie doch Mom schon gezeigt! Außerdem hat sie ein Armband von Mom gekauft und sogar eins von ihren GlĂŒcksarmbĂ€ndern bekommen", so wie Henry das sagte, musste das irgendwas bedeuten. Nur der Sinn dahinter blieb Jay verborgen. Kurz hob sie die Hand zum Gruß und nickte wegen seiner Frage. "Sorry wegen der Störung", kam es ein bisschen unbehaglich von ihr. Die Frage wegen ihrer Freunde hat sie kurz die Schultern heben lassen. "Irgendwie habe ich die verloren. Sabrina und Tiffany lauern auf dich, ein paar andere verschwanden, um etwas zu Essen zu besorgen. Der Letzte ist abgetaucht, als ich mir eine der Tiershows angesehen habe", gab sie Auskunft. So viel dazu, dass vorher noch verkĂŒndet wurde, man wĂŒrde auf sie achten, weil ihr solche JahrmĂ€rkte immer etwas suspekt waren. "Es tut mir ĂŒbrigens leid, wegen Tiffany. Sie ist eigentlich in Ordnung, sie spricht manchmal nur ohne vorher darĂŒber nachzudenken. In der Regel meint sie es aber nicht böse. Trotzdem war es respektlos, egal ob sie das so sieht oder nicht." Schon vorher spielte sie mit dem Gedanken sich fĂŒr Tiffany und auch irgendwo fĂŒr Sabrina zu entschuldigen, denn immerhin benahmen sie sich wirklich schrecklich aufdringlich.
"So, vielleicht sollten wir dann besser gehen. Nochmal, es tut mir leid, dass wir gestört haben. Wahrscheinlich musst du dich vorbereiten fĂŒr spĂ€ter." Henry behielt die beiden im Auge und schien abzuschĂ€tzen was zu tun war. Dann griff er nach ihrer Hand und drĂŒckte sie kurz. Der Junge schien zu merken, dass sie sich nicht ganz wohlfĂŒhlte. Was weniger an Ira lag, sondern eher an der Art wie die Wege sich getrennt hatten und der Art wie ihre Freunde gewesen waren. "Stören wir dich Ira?", fragte der Junge dann nach.










Mundie
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Jani
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Posted on:  31.01.2023, 10:31 - Wörter: - Offline

Fun Day Out
   Jayanna Corvin   Ira
am 13.06.2010




Ein nicken bestĂ€tigte ihren geĂ€ußerten Verdacht. "So schön dieses unabhĂ€ngige Leben ist, so groß ist auch der Verzicht auf Dinge. Viele merken erst wenn sie versuchen solch ein Leben zu fĂŒhren, wie abhĂ€ngig sie von materiellen Dingen sind." Kurz deutete er mit seinem Kinn auf die beiden Barbies, welche sich nebenbei darĂŒber unterhielten, dass sie dringend die neuste Modekollektion irgendeines Designers anprobieren mussten. Am besten noch vor der nĂ€chsten Party um am besten gekleidet zu sein. Mit angewidertem Blick sah er dann wieder zu der BrĂŒnette, zu der er sich hatte zurĂŒckfallen lassen um das GesprĂ€ch besser fĂŒhren zu können. "Richtig. Der Abschied fĂ€llt vielen schwer, aber anders ist nicht fĂŒr den Lebensunterhalt aller gesorgt. DafĂŒr besuchen im Winter zu wenig Menschen den Rummel." FĂŒr die Menschen war es eine SchönwetterbeschĂ€ftigung. Wer hatte schon Lust in der KĂ€lte oder im strömendem Regen vor die TĂŒr zu gehen? "Das wollte ich dir auch nicht unterstellen." Seine Menschenkenntnis war gut und der DĂ€mon traute ihr solche Vermutungen ohne Beweise nicht zu. "Es war ziemlich amĂŒsant, als vor zwei Jahren ein Tigerjunges im Garten gespielt hat, wĂ€hrend nebenan der Chihuahua einen auf großen bösen Hund machte." Lachte er dann ein wenig. "Die meisten der Tiere sind aus Einrichtungen gerettet worden, wo sie es wirklich nicht gut hatten. Unsere Bari zum Beispiel ist aus einem Zirkus, wo sie und ihre Mutter in einem GitterkĂ€fig gehalten worden. Wir haben beide versucht zu retten, aber die Tigerdame war bereits zu alt und zu schwach, als das sie sich von den Strapazen erholen konnte. Wir mussten sie gehen lassen, nachdem wir alles versucht hatten." ErklĂ€rte er ihr dann die Herkunft der Tiere. Sie wirkte ernsthaft interessiert, weshalb er auch Informationen nannte, nach denen sie nicht direkt fragte. Tiervorstellungen und Tierhaltung war etwas was oftmals kritisiert worden war. Irgendwer fand immer etwas zu meckern. "Bari ist mittlerweile zwei Jahre und dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Hat aber noch keine AuffĂŒhrungen um erst einmal zu schauen wie sie mit dem Trubel und den UmzĂŒgen umgeht und sich langsam daran gewöhnen kann." Bei den Tieren ging es ihnen nicht ums wirtschaftliche, sie wollten ihn ein bestmögliches Leben bieten. Soweit dies in Gefangenschaft eben möglich war.

Es gab kaum ein Kind, welchem er dieses Verhalten hĂ€tte durchgehen lassen. Henry allerdings sah den 'Schotten' mittlerweile als Onkel an und auch wenn Ira nicht wusste wie er da hinein gerutscht war, so hatte er mittlerweile nichts mehr dagegen. Dennoch wĂŒrde er weiterhin dafĂŒr sorgen, dass UnfĂ€lle dieser Art verschwanden. Mit Kindern konnte er nicht viel anfangen. Sie waren so abhĂ€ngig und zerbrechlich. Iras Blick ruhte auf dem Gesicht der BrĂŒnette, wĂ€hrend der Rothaarige mit ihm sprach. Sachte griff er nach ihrer Hand und löste den Blick von ihr um sich das geschenkte Armband genauer anzuschauen. "Eines von Morpheus GlĂŒcksarmbĂ€ndern. Es schenkt dir das, was du dir ertrĂ€umst und beschĂŒtzt dich vor bösen DĂ€monen, die dir deine TrĂ€ume stehlen." ErklĂ€rte er dann die Definition, die er mal auf Nachfrage von Henry's Mutter bekommen hatte. Es war amĂŒsant, wenn man bedachte das solch ein simples Armband vor DĂ€monen schĂŒtzen sollte. Wirklich lustig machte er sich ĂŒber diese BrĂ€uche allerdings nicht, denn der Glaube der Menschen konnte in diesen Dingen recht stark werden. Sein Daumen strich kurz ĂŒber ihren HandrĂŒcken, bevor er diese wieder los ließ. "Nicht der Rede wert. Es gibt in jeder Stadt diesen Typ Menschen." Er war es gewohnt und machte die Wahl seiner Opfer recht leicht. "Nein, ihr stört nicht." Im Moment kam er so eh nicht weiter und stand vor einer Mauer an Gedanken. "Lasst uns zu Bari gehen und schauen wie es ihr geht," Henry freute sich direkt, denn er durfte nur in Begleitung zu der Tigerdame. Also machten sie sich auf den Weg und kamen dann zu einem großen Zelt. Im Inneren fand man ein riesiges, perfekt hergerichtetes Gehege vor. Dem weißen sibirischen Tiger fehlte es an nichts. Sie lag auf einem Baumstamm und hob trĂ€ge den Kopf als sie GerĂ€usche wahrnahm. Als sie die Menschen erkannte erhob und streckte sich, bevor sie gĂ€hnte und dann zu ihnen an den Rand des Gehege gelaufen kam und sich sichtlich ĂŒber ihren Besuch freute.









DĂ€mon
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